Gesamtwertung62%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungBefriedigend |
Konkurrenzfähige Spiderwicks...
Am eigentlichen Spiel hat sich auch in der PC-Portierung nichts geändert: Die Scharmützel bei Die Geheimnisse der Spiderwicks sind ganz nett, aber mit der Zeit wegen ihrer Häufigkeit nervig und die Rätsel hätten noch einen Tick anspruchsvoller ausfallen können. Das ständige Nachzeichnen der einzusammelnden Waldfeen nervt jedoch gewaltig, zumal man dabei schutzlos in der Gegend herumsteht. Dafür kann das Spiel jedoch mit netten Ideen wie zum Beispiel Thumbletacks Missionen punkten, auch die optionalen Aufträge erhöhen nicht nur den Umfang, sondern auch den Wiederspielwert. Die Geschichte wurde zudem mit Originalszenen des Films gespickt, der am 13. März in den deutschen Kinos startet.
Nervende Spiderwicks...
Die deutsche Synchronisation im Spiel selbst ist wie schon in der bereits getesteten PlayStation 2-Version mitunter nervtötend, vor allem die von Jared und Simon - auch Thumblethack geht einen mit ständigen Reimen irgendwann auf den Keks. Ganz im Gegensatz dazu stehen die gute Hintergrundmusik und die ordentlichen Soundeffekte: Vor allem der fiese Einsatz des Baseballschlägers schmerzt schon beim reinen Hinhören.
Verkrampfte Spiderwicks...
Mag die allgemeine Steuerung per WSAD- oder Pfeiltasten noch etwas besser als auf der PS2 von der Hand gehen, kassiert man nicht zuletzt wegen einer mangelnden Übersicht im Kampf und fehlenden Rundum-Angriffen unnötig Treffer. Es gibt zwar die Möglichkeit eine Art Sprung als Ausweichmöglichkeit zu nutzen, doch so oder so muss man sich zu oft dem Kampf stellen und kann nicht oder nur schlecht davor fliehen. Schlimm auch, dass Feinde nicht fixiert werden können, Scharmützel driften deshalb nicht selten in wildes Gekloppe ab auf dem PC sogar noch einen Tick mehr als auf Sonys altem Kasten. Das Geschehen spielt sich dabei in der Verfolgerperspektive ab, die per Maus manuell justierbare Kamera stellt sich jedoch als Manko heraus. Nicht selten leidet die Übersicht, meistens dann, wenn wir durch engere Areale, wie eben im Haus, umherstreifen.
Ansehnliche Spiderwicks...
Die Szenerien des Spiels hinterlassen einen stimmigen und vor allem nicht knallbunten Eindruck, auch bei den eigentlichen Effekten gibt es nichts zu beanstandenn. Nur die Figuren hätten mehr Details vertragen können. Dafür läuft Die Geheimnisse der Spiderwicks auch auf älteren Rechnern recht ordentlich. Insgesamt sieht das Spiel in hohen Auflösungen zudem einen ganzen Tick schärfer aus als sein Konsolenpendant.
Verkloppte Spiderwicks...
Obwohl die Rätseleinlagen einen Tick zu einfach sind - die Kämpfe sind es nicht, sie sind zuweilen sogar ziemlich schwer, da man oft allein mehreren Feinden gegenübersteht, auch wenn neue Fähigkeiten freigeschalten werden können. Für Kinder ist das Ganze somit freilich einen Zacken zu hart. An anderer Stelle gibt es jedoch Hilfe: Denkpassagen werden nicht selten im Journal erklärt, zudem werden Tipps und Befehle eingeblendet.
Unvereinbare Spiderwicks...
Das große Verbrechen: Um überhaupt Zugriff auf die als Multiplayermodus getarnten Minispiele zu haben, müsst Ihr im Einzelspielermodus erst einmal bestimmte Passagen erreicht haben. Wenn man wüsste, welch lahme Spielchen da aus dem Hut gezaubert werden, würde man sich die Mühe wohl nicht machen.
Die Geheimnisse der Spiderwicks im Test.
Was halten Sie vom neuen Spiel von Stormfront Studios?
Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.