Gesamtwertung83%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungBefriedigend |
Story
Nachdem Morbus versucht hat gegen seinen Gott eine Rebellion anzuzetteln wird er auf die Erde verbannt. Nun ja, eigentlich nichts besonderes, wenn man nicht weiß, dass Morbus von einer gesunden Umwelt wenig hält. Er hasst alles grüne auf der Erde und entschließt sich, sein eigenes Volk aufzubauen, das 'Dunkle Volk'. Mit diesem soll sein Plan, den Planeten in ein schwarzes Moor zu verwandeln, umgesetzt werden. Mit unheilbringenden Pilzen und verseuchten Landschaften soll alles Leben auf dem Planeten ausgelöscht werden. Klar, dass da so einige Völker ein Wörtchen mitzureden haben und diese Pläne vereiteln wollen.
Nun seid Ihr an der Reihe das Dunkle Volk aufzuhalten mit allen Mitteln die Euch zur Verfügung stehen...Völker
Das Dunkle Volk bleibt Euch leider verwehrt, sowohl im Single-, als auch im Multiplayermodus, Ihr könnt aber die Geschicke der Römer, Wikinger und Mayas lenken. Jedes Volk hat seine eigenen Gebäude, Einheiten, magischen Sprüche und Kampfmaschinen.Die Römer sind bereits aus den Vorgängern bekannt und wieder das ausgeglichenste Volk, was den Rohstoffverbrauch betrifft. Die Römer haben die Möglichkeit, als Kampfmaschine das bekannte Katapult zu bauen, neu ist allerdings das Kriegsschiff, das ebenfalls ein Katapult an Bord hat. Beide werden mit Felsbrocken beladen, die dann die gegnerischen Gebäude zerstören. Als Sondereinheit haben die Römer den Heiler, mit dem man seine Soldaten, die während einer Schlacht verwundet wurden, heilen kann.Die Mayas benötigen mehr Steine zum errichten der Gebäude als alle anderen Völker. Ihre Sondereinheit ist der Blasrohrschützer. Dieser lähmt den Gegner für wenige Augenblicke mit dem Gift seiner Pfeile die er durch sein Blasrohr verschießt. Mit der Feuermaschine und dem Feuerboot machen die Mayas dem Gegner die Hölle heiß.Wikinger sind das Volk, das am meisten Holz zum errichten der Gebäude benötigt. Der Hammerwerfer kann gegnerische Türme zerstören. Thors Hammer ist ähnlich dem Goldenen Gong der Amazonen aus den dritteln Teil der Siedlerreihe. In der Köhlerei kann man für Holzstämme Kohle erhalten, im Vorgänger waren es die Römer, die diese Möglichkeit besaßen.
Grafisch ist Die Siedler IV nett anzusehen, hier kleine Hasen, die über die Wiesen hoppeln, dort Vögelchen die zwitschernd durch die Lüfte schwingen. An jeder Ecke Blümchen, Gräser oder andere Pflanzen. Lustig ist auch der Schneemann anzusehen, der auf den schneebehangenen Gipfeln von Bergen steht und sein Dasein fristet. Leider haben es die Mapdesigner häufig etwas zu gut gemeint mit der Verzierung der einzelnen Karten, manchmal kann man wegen einen im Weg liegenden Stein seinen Wachturm nicht Nahe genug gewinnbringend an die Grenze setzen.Der Soundtrack ist für die Siedlerserie typisch ausgefallen, neu ist, dass bei Kampfszenen und über Feindesland der Ton gewechselt wird und es etwas hektischer wirkt. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit seine eigene MP3 Sammlung abspielen zu lassen, dazu müssen nur die Files in den dazu vorgesehenen Ordner verschoben und ein Haken im Menü gesetzt werden. Leider scheint aber diese Funktion leicht fehlerhaft codierte MP3 Songs nicht zu mögen und das Spiel friert ein. Besonders ärgerlich, wenn man nicht alle 10 Minuten abspeichert.
In 'Die Siedler IV' wird Euch die Möglichkeit gegeben in 4 verschiedenen Modi, zu maximal 8 Spielern anzutreten.
Der Konfliktmodus erlaubt es Euch gegen einen Freund oder in einem Team gegen ein zweites zu spielen. Dies ist wohl der gebräuchlichste Modus in 'Die Siedler IV'. In naher Zukunft wird es sogar möglich sein um Punkte in den verschiedenen Ranglistensystemen zu kämpfen. Über die genauePunktberechnung, möchte Blue Byte leider noch kein Wort verlieren. In dem Vorgänger Die Siedler III war es leider möglich die Rangliste auszutricksen, wenn auch ungewollt und die Berechnung der gewonnen oder verlorenen Punkte war nicht für jeden Spieler leicht erkennbar.Im Kooperationsmodus schnappt Ihr Euch einen Partner und spielt gemeinsam mit ihn gegen den Computer. Eine recht gute Idee, wird aber sicherlich im Internet nicht so häufig genutzt werden, wie im hauseigenen LAN.Die höchste Anzahl von 4 bei 7 vorgegeben Waren müsst Ihr im Ökonomiemodus erreichen. Diese Spielart dürfte vielen Siedler III-Fans bereits bekannt sein, bei dem es zu einen späteren Zeitpunkt nachgepatched wurde.Das Wettsiedeln stellt eine ganz neue Art von Mehrspielerspaß dar. In diesem Modus müsst Ihr auf einer vorgegeben Karte in einer bestimmten Zeit eine komplette Siedlung schnellstmöglich aufbauen, währenddessen Euer Kontrahent das selbige versucht. Bei dieser Variante gibt es keinen direkten Feindeskontakt, höchstens gegen den Computer. Wer die größere und besser strukturierte Wirtschaft hat gewinnt.Leider führt der Multiplayermodus in Die Siedler IV noch ein Schattendasein. Der stark Bugverseuchte Netzwerkcode lässt es nicht oft zu eine 2vs2 Partie zum Ende zu bringen. Selbst bei 1vs1 Spielen werdet Ihr vorerst des öfteren die Meldung Warte auf Spieler XYZ zu lesen bekommen. Trotz 3 bereits erschienenen Patches gibt es noch relativ häufig die sehr nervigen Fatal Errors. Aber Blue Byte verspricht Abhilfe, der nächste Patch soll diese endlich beseitigen.
lg
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