Gesamtwertung75%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Die Welt steht am Abgrund. Fiese Außerirdische wollen die Weltherrschaft und entführen alle Babes auf unserem Planeten. Die globalen Verteidigungsanlagen werden lahm gelegt und unsere Streitkräfte sind machtlos. Nun gibt es nur noch einen Mann der uns vor dieser Katastrophe retten kann. Nur einer kann sich dieser Bedrohung entgegenstellen, es ist .. Duke Nukem. Kein anderer als der Held aus den gleichnamigen Spielen. Nun muss er in Duke Nukem Manhattan Projekt wieder einmal seine Waffen auspacken und gegen die Außerirdische Bedrohung ankämpfen.
Let´s Rock
Mit dem neuen Duke Nukem geht es zurück zu den Wurzeln, und zwar zurück zum Sidescroller, denn dieses ist Duke Nukem Manhattan Projekt. Zwar wurde das ganze in eine 3D Engine gepackt, aber es bleibt doch was es ist, ein Jump and Run. Die Grafik von DNMP ist nicht unbedingt auf dem neuesten Stand der Technik. Die Figuren sehen allesamt etwas klobig und kantig aus. Leider ist man hier nicht ins Detail gegangen. Die einzelnen Level wurden zwar mit schönen Hintergründen bedacht, aber ein AHA Effekt will sich nicht einstellen. Die Grafik ist leider viel zu altbacken. Auch die Spezialeffekte wie Explosionen, Lichtreflexionen und Waffeneffekte sind grafisch nicht sehr spektakulär umgesetzt worden. Alles
Die Akkustik von DNMP ist definitiv als gelungen zu bezeichnen. Die Musik ist kein nervendes Zweckmittel, wie bei vielen anderen Jump and Runs. Hier wird einem neben Technobeats auch harter Gitarrensound geboten. Bei den Waffen wurden auch Sounds genommen, die einem einen Rausch von Unbesiegbarkeit verleihen. So werden also die Gefechte richtig laut. Euren Gegnern wurden auch Stimmen gegeben, welche sich sogar nach Gegnertyp unterscheiden. So werdet ihr je nach Typus angegrunzt oder angeschrieen. Highlight ist natürlich wieder der Duke selber. Seine coolen Sprüche kommen auch in diesem Spiel wieder zum tragen.
Zu fast jeder Situation hat Duke Nukem passende Sprüche auf Lager. Auch hier wurde die altbekannte Stimme vom Duke wieder verwendet.Die Steuerung ist, nach kurzer Eingewöhnung, mit der Tastatur relativ einfach. Aber wer ein Gamepad sein eigen nennt, sollte dieses für DNMP verwenden. Denn es gibt einige haarige Situationen wo man ganz gerne in die Tastatur beißen möchte.
Manchmal ist die Tastatur einfach zu ungenau. Rennen, Ducken, Springen, Leitern erklimmen und Gegner töten, darauf beschränkt sich DKNM ganz klar. Leider ist die KI der Gegner seltsam dumm. Hat euch ein Gegner entdeckt, selbst wenn ihr noch eine Ebene höher seid, bleibt er stehen, in der Regel in der Reichweite der eigenen Pipebombs, und wartet. Der Vorteil daran ist, dass man seinen Killcount nach oben bekommt.
Woran DNMP ganz klar kränkelt ist die Langzeitmotivation. Irgendwie gleichen sich die Levels vom Aufbau alle sehr. Es gibt keinerlei Überraschungen. Zwar können diverse Geheimnisse gefunden und Babes gerettet werden, aber im Endeffekt lässt der Spielspass schon nach 15 Minuten nach. Dieser Titel ist einfach ein Spiel für Zwischendurch, und nicht was man den ganzen Tag zocken könnte.
Die Steuerung wirkt dann leider etwas zu hakelig und ungenau. Auch die Spieltiefe sowie die Langzeitmotivation können wohl nur eingefleischte Jump and Run Fans hinter dem Ofen vorholen. Duke Nukem Manhattan Project ist einfach ein Spiel für zwischendurch und mehr nicht. Löblich ist deshalb auch der Preis des Spiels. Denn es kostet um die 30 und ist somit eine Überlegung wert. Mit Duke Nukem Manhattan Project wird uns zwar kein potenzieller Hit präsentiert, aber das Warten auf Duke Nukem4Ever dauert dann nur noch halb so lange.
Duke Nukem Manhattan Project im Test.
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