Gesamtwertung87%/10 |
GrafikSehr gut SoundGut |
LanzeitspaßSehr gut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Freunde der Fantasy Strategiepsiele, dürfen sich freuen. Denn Fishtank schmeißt mit Etherlords endlich mal eine harte Konkurrenz gegen Titel wie Might & Magic auf den Markt. Etherlords sollte sich auf gar keinen Fall vor seinen großen Brüder verstecken, denn was Nival hier gezaubert hat ist eine echte Augenweide mit Suchtpotenzial.
Nur alle 2000 Jahre bilden die Planeten eine gerade Linie und nur dann kann das weiße Gold namens Äther über die Planeten strömen und das Leben total verwandeln. Auch nur dann wird die Legende über den White Lord, den Herrscher des Äthers wieder zum Leben erweckt. Nur der Herrscher der Welt kann dann den Tempel der Zeit betreten und somit alle Macht über den Äther erhalten, der für die Magie und alles Leben unerlässlich ist. Die Rasse die es schafft die anderen Rassen zu besiegen, wird bis sich der Tempel der Zeit wieder öffnet der Herrscher über die gesamte Welt.
So entbrennt ein harter Krieg zwischen den 4 Rassen, die diese Welt bewohnen. Sie alle wollen die Macht über den Äther, da er für jede Rasse wichtiger ist als die Luft die sie atmen. Wie die Vorgeschichte schon erahnen lässt handelt es sich um ein klassisches Fantasy Spiel mit wunderlichen Fabelwesen und vielen Gefahren. Zur Auswahl stehen entweder die Chaosianer, die sich mit den Syntheten verbündet haben oder die Kineten die ein Bündnis mit den Vitali haben.
Bevor man jedoch die Ehre hat die Helden der Rassen in den Kampf zu schicken muss man eine Probe absolvieren. Nur ein Held kann es schaffen ein gefährliches Monster zu töten. Man muss also diesen Helden finden und diesen befreien. Ist das geschafft geht es entweder auf Seiten der Chaosianer oder Kineten auf die Reise zum Tempel der Zeit. Die beiden anderen Rassen stehen nur als Bündnispartner zur Verfügung. Um zum Tempel der Zeit zu kommen muss man zuerst einmal die feindlichen Rassen vernichten. Dies geschieht meistens durch das zerstören der Burg des Feindes. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die feindlichen Helden sind nicht ihr einziges Problem. Der Äther hat überall auf der Welt hässliche Monster und Untode zum Leben erweckt. Diese beschützen immer wichtige Durchgänge oder Gebäude. Zum Glück kann man sich aber vor jedem Kampf über den Gegner informieren, umso nicht aus versehen auf einen Level 8 Krieger zustoßen und der eigene Held nur Level 2 besitzt.
Leider können sie ihre hochgearbeiteten Helden nicht in die nächste Mission mitnehmen und müssen immer neue Helden trainieren.
Schlachten werden auf 2 Ebenen ausgeführt. Auf der frei dreh- und zoombaren taktischen Karte, steuert man die Helden wie in einem gewöhnlichen Rundenstrategie Spiel. Dabei ist vor allem darauf zu achten, dass man wichtige Gebäude wie z.B. Minen oder Magier Häuser nicht verliert. Denn man muss immer auf sein Rohstoffguthaben achten. Hat man nicht mehr genug Rohstoffe kann man keine neuen Zauber kaufen oder die dafür unerlässlichen Runensteine. Jeder Held hat nach seiner Erschaffung ein Basiskartendeck. Wie beim Kartenspiel Magic kann man sein Deck erweitern, muss aber dafür andere Zaubersprüche ablegen. Um die größeren Zaubersprüche anwenden zu können sind Runensteine erforderlich. Jeder Zauber braucht andere Runen, die natürlich auch wieder Rohstoffe kosten. Wenn man z.b. für einen Zauber 5 Runensteine kauft, kann dieser Zauber 5mal angewendet werden.
In der 2. Ebende des Kampfes wendet dies dann in der Praxis um. Trifft man auf einen Feind wird automatisch in die Kampfszene umgeschaltet. Hier läuft zwar auch alles Rundenbasierend ab, der Held kann sich aber nicht bewegen. Helden greifen sich auch nicht gegenseitig an sondern benutzen dafür ausschließlich Zaubersprüche. Davon haben die Helden reichlich, immerhin gibt es in Etherlords über 300 Zaubersprüche. Aus dem in der 1. Ebene ausgewähltem Kartendeck zieht der Computer nun per Zufall Zauber aus, die man verwenden darf. Leider ist dies nicht immer so praktisch, da der Computer die Karten unlogisch auswählt. So passiert es oft, dass man nur passive Zaubersprüche auf der Hand, die einem natürlich wenig bringen. Nach jeder Runde bekommt man aber einen neuen Zauber auf die Hand. Da es in Etherlords kein Mana gibt, muss eben das Äther hinhalten.
Sogenannte Ätherkanäle geben an wie viel Äther der Held zum Anfang jeder Runde zur Verfügung gestellt bekommt. Durch erschaffen von Kreaturen oder aussprechen von Zaubersprüchen lassen sich die Kanäle erhöhen und man erhält dadurch mehr Äther pro Runde.
Die meistgenutzten Zauber, sind die Beschwörungszauber. Je nach Karte und Rasse kann man verschiedene Kreaturen erschaffen. Jede Kreatur hat meistens eine Steigerung. Für die größeren Kreaturen braucht man jedoch viel Äther und Rohstoffe. Dann läuft alles ähnlich wie in Final Fantasy ab. Man bestimmt welche Kreatur den anderen Helden angreifen soll. Dabei spielen einige Faktoren eine wichtige Rolle. Unter anderem sind das Stärke, Panzerung und spezielle Eigenschaften wie z.B. Fliegen oder besondere Zaubersprüche, die nur die Kreatur ausführen kann. Jeder dieser Faktoren kann man noch mal durch Zaubersprüche erweitern und verstärken. Natürlich gibt es auch das Gegenteil von diesen Power Up Zaubersprüchen. Mit diesen kann man die Kreaturen seines Gegners schwächen oder gleich vernichten.
Zwar gibt es auch offensiv Zauber, wie Blitze und Feuerbälle, aber das erschaffen von Kreaturen ist zwingend notwendig, da man sonst keine Kreaturen hat, die feindlichen Kreaturen blocken können falls sie angreifen.
Wenn dir die Kampagne zu schwer erscheint oder sie schon durchgespielt hat, kann man sich noch mit zahlreichen Multiplayer Modi oder im einfachen Duell Modus gegen Freunde oder den Computer behaupten. Gerade der Duell Modus hat tolle Features. Alles bis auf den Level der gegenüberstehenden Helden ist frei wählbar. Das ist besonders wegen dem hohen Suchtfaktor nützlich.
In Seafight erforschst Du die abenteuerliche Karibik auf der Suche nach versteckten Schätzen und leicher Beute. 10.000 € auf den besten Spieler! zum Spiel...
Etherlords im Test.
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