Gesamtwertung74%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Nach den ersten Minuten hat man hinsichtlich des Gameplay-Abwechslungsreichtums eigentlich schon fast alles gesehen, doch das fantastische Quartett hält pausenlos bei der Stange, weil die vier Helden sich komplett unterschiedlich steuern und spielen: während Mr. Fantastic wegen seiner Fähigkeit sich zu verbiegen für schnelle Angriffe optimal ist, ist das Ding aufgrund seiner enormen Stärke und der Möglichkeit wie bei Hulk - schwere Gegenstände durch die Levels zu schmeißen vor allem für mächtigere Gegner geeignet. Die menschliche Fackel hingegen kann es aufgrund seiner Schnelligkeit und seinen meist auf mehrere Gegner zentrierten Attacken auch mit einer größeren Anzahl an Gegnern aufnehmen. Wäre da nur noch die Unsichtbare, die mit ihren Kraftfeldern Teammitglieder schützen kann und sich außerdem wie der Name schon sagt in einen Zustand vollständiger Trasparenz begeben kann.
Vor allem bei der Steuerung werden Parallelen mit waschechten BeatemUps wie Tekken oder Soul Calibur deutlich: wie bei den Genre-Kollegen gibts verschiedene Moves, Combos und Spezialattacken. Letztere kann man nur über bestimmte Tastekombinationen aktivieren, die mit zunehmender Stärke immer komplizierter werden. Nur schade, dass es bei Fantastic Four kein richtiges Tutorial gibt, das einem den Umgang mit den einzelnen Figuren erleichtert. Auch die Kamera macht oft Zicken, was vor allem beim Kampf mit mehreren Gegnern nervig werden und recht schnell zu Frust führen kann.
Waschechte Fantastic Four-Fans dürfte vor allem das ordentliche Bonusmaterial auf der Spiel-DVD freuen. Je weiter man kommt und je mehr Fanta4-Symbole man sammelt, desto mehr Artworks, Comics und Interviews mit den Schauspielern werden freigeschaltet. Filmfans werden da bestimmt das eine oder andere Level nocheinmal nach Fundsachen absuchen.
Fantastic Four (PC) (11 Bilder)
Beim Sound haben sich die Entwickler hörbar Mühe gegeben: neben den fantastischen Hintergrundmelodien, die übrigens bei jedem Helden anders sind, können auch die Soundeffekte überzeugen. Wenn es bei Fantastic Four kracht, dann aber richtig: hier hilft vor allem ein pegelfester Subwoofer für perfekten Genuss. Schade jedoch, dass die deutschen Synchronsprecher der Vier nicht vors Mikro getreten sind, dann hätten sich die etwas trashigen Kommentare nicht so amateurhaft angehört wie sie es nun tun.
Verschenkt wurde der Mehrspielermodus von Fantastic Four: zwar ist der kooperative Storymodus durchaus gelungen und auch die Gefechte gegeneinander in verschiedenen Arenen machen für eine gewisse Zeit Spaß, doch wo ist denn der Netzwerkmodus geblieben? Es ist nur möglich an einem PC zu spielen, was im Endeffekt eine ganz schön enge Angelegenheit an der Tastatur wird. Hier wurde jede Menge Potential vergeudet.
Doch zuzrück zum Spiel: es bietet eine solide Optik, einen guten Sound, durchaus nette Storyansätze wie die Geschichte des Films hätte weitergehen können und alles in allem einfach nur simple, dafür aber sehr spaßige Hau-Drauf-Action mit vier sympatischen Helden. Da können auch Kritikpunkte wie die störrische Kamera, die anfangs sterilen Levels sowie den in meinen Augen dahingerotzten Multiplayermodus nichts an meiner Empfehlung ändern, sich das Spiel doch mal näher anzusehen.
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Fantastic Four (PC) im Test.
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