Gesamtwertung83%/10 |
GrafikSehr gut SoundSehr gut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungSehr gut |
Dicke PCs erwünscht!
Einen kleinen Vorteil gegenüber den Next-Gen-Konsolenfassungen hat die Rechenknecht-Version: Die mitunter störenden Pop-Ups gehören hier der Vergangenheit an. Dafür benötigt Ihr jedoch auch aktuelle Hardware. Vor allem Grafikkarten werden von der Dunia-Engine ans Äußerste getrieben. Als Gegenleistung gibt es erstklassige Umgebungen, grandiose Effekte und detaillierte Charaktere. Ein echter Schmaus ist auch das sich in Echtzeit ausbreitende Feuer. Sieht man einmal von den Pop-Ups ab, befinden sich alle drei Versionen des Titels auf einer Länge.
Genuss für die Ohren...
Auch akustisch gibt sich Far Cry 2 keine Blöße: Wenn es knallt und scheppert, dann aber richtig. Lasst Ihr gerade mal keine bösen Jungs brachial in die Luft gehen, dürft Ihr der mitteilungsfreudigen Umgebung lauschen. Habt außerdem keine Angst wegen der deutschen Synchronisation: Die Sprecher machen ihre Arbeit überraschend gut. Untertitel darf man übrigens jederzeit einblenden lassen.
Einfach besser als auf Konsole
Fast schon von vornherein klar war es, dass PC'ler mit einer besseren Steuerung rechnen können, als Fans der Konsolenlager. Natürlich, mit Maus und Tastatur lebt es sich auch wesentlich agiler und präziser. Übertrieben gesagt: Wo Kollege Fratzer trotz Zielhilfe den Feind erst Augenblicke später tödlich am Kopf trifft, liegt der Gegner hier schon längst im Gras. Einzig das - glücklicherweise konfigurierbare - Tasten-Wirrwarr ist für Anfänger zu Beginn eine Herausforderung. Wer statt WSAD die Pfeiltasten bevorzugt und daher für Aktionen wie 'Benutzen' auf eine andere Taste angewiesen ist, trifft jedoch auf ein Unverständnis: Man kann MGs zwar mit der gewünschten Taste besetzen, ist beim Verlassen jedoch darauf angewiesen, die Standard-Taste 'E' zu benutzen. Ein kleiner Makel einer ansonsten guten Steuerung. Dies trifft sowohl per pedes als auch in Bezug auf die Vehikel zu.
Nicht der erwartete Kracher!
Kommen wir zu dem Punkt, an dem sich die Geister scheiden: Die Außenposten. Dem einen ist es gerade recht, wenn er alle hundert Meter in Sachen Action unterhalten wird, dem anderen gehen die zahlreichen Stützpunkte schon nach kurzer Zeit auf den Wecker. Ständig wird man beschossen, teils scheinen die Feinde den sechsten Sinn anzuwenden. Auch wenn man auf Nummer sicher geht und sich an die Feinde heranzupirschen versucht, ist dies nicht immer von Erfolg gekrönt. Ansonsten verhalten sich die Widersacher jedoch durchaus intelligent und versuchen ständig uns in den Rücken zu fallen oder aus der Deckung zu locken - Ausräucherung mit Granaten inklusive. Das gewaltige Terrain, dass Ihr in Far Cry 2 bereisen dürft, bietet leider weitaus weniger Interaktionsmöglichkeiten, als man sich angesichts des erfrischenden Settings und der rivalisierenden Fraktionen erhofft hat und ist auch für einen Nachteil verantwortlich: Die Rumkutscherei ist reine Geschmackssache, manchmal wurde diesbezüglich jedoch übertrieben. In solchen Momenten ist vom erhofften Glanz des Titels nicht mehr viel übrig geblieben. Schade, motiviert Far Cry 2 doch durch einen gelungenen Anfang, brachiale Feuergefechte, sich dank der Buddys nicht zu sehr in den Vordergrund stellende Schützenhilfen sowie der freispielbaren Waffen. Dank der umfangreichen Kampagne insgesamt dennoch ein mehr als guter Trip in die Savanne.
Angenehmer als auf Konsole
Was den Konsolenfassungen fehlt, ist auf dem PC enthalten: Eine Speichermöglichkeit, wann und wo Ihr wollt. Ob mitten im Gefecht oder auf einem Trip durchs Dickicht - wer seinen Fortschritt speichern möchte, kann dies jederzeit tun. Hinzukommen die Möglichkeiten der Xbox 360/PS3-Fassung, also unter anderem an seperaten Kästen an Wänden oder nach dem Aufstehen in einer über die Spielwelt verteilten Hütten. Anfänger dürften daher nicht ganz so gefrustet sein wie noch auf Konsole, obwohl die Scharmützel nichtsdestotrotz mitunter harte Nüsse sind. Wem es zu leicht oder zu schwierig ist, darf seinen persönlichen Grad im Optionsmenü ändern.
Mehr als nur eine Runde wert!
In Sachen Umfang und Modi nehmen sich die unterschiedlichen Fassungen natürlich nichts. Nach wie vor habt Ihr über Netzwerk oder Internetverbindung vier Spielmodi zur Auswahl: Deathmatch, Team-Deathmatch, Aufstand und Capture the Diamond. Verfeinert wird das Ganze durch unterschiedliche Klassen und freischaltbare Waffen. Gefallen Euch die offiziellen Karten nicht, könnt Ihr übrigens im lokalisierten Editor kinderleicht eigene Maps erstellen und diese mit einem Klick testen. Schneller und unkomplizierter geht es einfach nicht.
Tauche ein in die Welt der Stars und bring Deine Fans auf der Bühne zum kochen. Neben Ruhm winkt einer der Megapreise im Gewinnspiel! zum Spiel...
Far Cry 2 im Test.
Was halten Sie vom neuen Spiel von Ubisoft?
Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.