Gesamtwertung77%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Einfach überzeugend...
Optisch hat FlatOut: Ultimate Carnage durch die Umsetzung nichts an Qualität eingebüßt: Nach wie vor gesellen sich zum überzeugenden Geschwindigkeitsgefühl hervorragende Effekte hinzu. Wenn Autos in die Luft fliegen gibt es schicke Explosionen und nette Rauchschwaden zu bestaunen - auch die abwechslungsreiche Gestaltung der Strecken kann mehr als zufriedenstellen. Leider hat die PC-Fassung aber auch die matschigen Boden- und Wagentexturen der Xbox 360-Version übernommen. Zudem könnte die Performance etwas besser sein: Trotz schnellem Rechner ging selbige hier und da etwas in die Knie. Ist aber auch kein Wunder bei einer solchen Pracht - vor allem die Physik kann immer wieder auftrumpfen.
Anarchie für die Ohren!
Einfach wuchtig: Diese knappe Beschreibung reicht aus, um die Qualität der akustischen Seite zu definieren. Wenn es knallt, dann richtig: Berstende Scheiben, kollidierendes Metall und fette Explosionen untermalen die herrlich anarchische Blechorgie perfekt. Apropos Untermalung: Der rockige Soundtrack nach dem Muster des All-American-Standard weiß dem Geschehen die nötige Würze zu verleihen. Löblich: FlatOut: Ultimate Carnage wurde auch ins Deutsche übersetzt - das hift Nichtkönnern der englischen Sprache vor allem bei den besonderen Events, bei dem es eben nicht nur aufs Rennen ankommt.
Ohne größere Probleme...
Sowohl mit der Tastatur, als auch mit dem Gamepad steuert sich FlatOut: Ultimate Carnage perfekt. Wer also sein bisher treues Pad anschließen möchte, kann dies auch tun - hierbei gibt es nichts zu mosern. Unangenehm fällt für Zocker, die auf die Tastatur zurückgreifen müssen, auf, dass das gesamte Layout der Steuerung innerhalb der Menüs auf das 360-Pad ausgerichtet ist.
Wenig Neues, aber dennoch klasse...
Inhaltlich hat sich gegenüber der Xbox 360-Fassung, die ja selbst schon eine nur erweiterte Fassung von FlatOut 2 für den PC darstellte, nahezu nichts geändert - nach knapp einem Jahr ist das etwas mager. Lediglich kleinere Modi - eigentlich eher einzelne Strecken mit neuen Regeln - sind dazugekommen. Dennoch kann Ultimate Carnage nach wie vor in den Bann ziehen, auch wenn wir über die krude Dummy-Zensur in der deutschen Fassung nach wie vor lieber den Mantel des Schweigens hüllen. Serien-Neulinge erwartet unter anderem ein guter Karrieremodus mit groben Upgrade-Möglichkeiten, verrückte Stuntevents mit noch verrückteren Disziplinen und Crash-Duelle im altehrwürdigen Stil eines Destruction Derby. Allgemein empfiehlt sich FlatOut: Ultimate Carnage für Freunde der härteren Racing-Gangart - egal welches Rennen Ihr auch startet: Ihr könnt sicher sein, dass am Ende kein Autoteil mehr am anderen sitzt. Die Strecken freuen sich auch über Eure Bekanntschaft: Masten werden umgerissen, Plattformen stürzen durch Pfeilerverlust ein und auch der Fahrer darf die Windscheibe knutschen, ehe es für ihn in die tödliche Freiheit geht. So herrlich dies auch ist: Wir haben dennoch mehr erwartet nach der Zeit, die man sich für die Portierung genommen hat.
Hart aber fair!
Für Neulinge dürfte FlatOut: Ultimate Carnage einen Tick zu schwer sein: Zwar macht die künstliche Intelligenz selbst auch Fehler, fährt aber sonst durchweg gut - Geduld muss man zusätzlich auch bei der Aggressivität der gegnerischen Fahrer mitbringen. Die rempeln nämlich was das Zeug hält und versuchen Euch geschickt auszubremsen. Wer sich davon nicht beeindrucken lässt, hat dennoch faire Chancen auf den Sieg. Gespeichert wird übrigens automatisch über Euer erstelltes Profil.
Tücken von Games for Windows Live...
Es grenzt schon an eine Frechheit: Um überhaupt irgendeine Form von Mehrspielerduellen beizutreten bzw. zu erstellen, müsst Ihr einen kostenlosen Games for Windows Live-Account erstellen. Dies bedeutet: Selbst wenn Ihr nur eine Netzwerk-Partie beginnen wollt, benötigt Ihr eine aktive Internetverbindung. Online-Gefechte haben momentan zwar noch mit ein wenig Desinteresse zu kämpfen - sprich: Zur Zeit gibt es recht wenige Server -, funktionieren aber im Großen und Ganzen tadellos. Dennoch: Eine solche Politik seitens Microsoft können wir einfach nicht nachvollziehen. Für bis zu acht Spieler an einem PC gibt es übrigens noch einen netten Hotseat-Modus.
Mach Dir einen Namen im Dark Orbit. Allein oder mit Verbündeten wagst Du Dich in weit entfernte Sternen- systeme vor und kämpfst um 10.000 € zum Spiel...
FlatOut: Ultimate Carnage im Test.
Was halten Sie vom neuen Spiel von Bugbear Entertainment Ltd.?
Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.