Gesamtwertung70%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungBefriedigend |
Fast 3 Jahre ist es mittlerweile her, dass der erste Teil von Ford Racing erschien. Damals wie heute sind ausschließlich Bulliden des amerikanischen Autokonzerns Ford am Start, insgesamt üppige 32 Modelle. Neben üblichen Vertretern wie etwa dem Ford Focus, sind auch Exoten wie der Ford Mustang oder der Thunderbird im Spiel vertreten. Zu Beginn wählt ihr einen Spielmodus aus. Beispielsweise könnt ihr ein schnelles Rennen fahren, was sich zum Einstieg genauso wie für Partien zwischendurch gut eignet. Fortgeschrittene Spieler werden sich dann nach einiger Zeit dem Challenge-Mode widmen. Sieben verschiedene Challenges gibt es in Ford Racing 2 und als Belohnung für erfolgreiches Absolvieren winken neue Autos und neue Strecken. Die Bedingungen hierfür sind von Challenge zu Challenge unterschiedlich. Mal gilt es den Kurs in einem vorgegebenen Zeitlimit zu umrunden, mal müsst ihr gegen die Computergegner ein Rennen gewinnen. Wem diese beiden Modi nicht genügen, der kann sich via Splitscreen mit seinen Freunden messen. Leider fehlt die Möglichkeit, über das Internet oder via Lan Rennen zu bestreiten.
Die 32 Autos, die ihr im Spielverlauf frei schalten könnt, sehen ihren realen Vorbildern sehr ähnlich. Zwar geizen sie hier und da mit Details, trotzdem lassen sie sich für bewanderte Spieler sofort definieren dem hohen Widererkennungsgrad der Ford-Autos sei Dank. Unrealistisch ist, das ihr problemlos mit einem Stadtwagen gegen die aerodynamischen Renn- oder Rallyewagen ankommen könnt. Die Fahrphysik ist ebenfalls nicht sonderlich realistisch, es ist eben ein Arcade-Rennspiel. Das wird am deutlichsten darin, dass auf ein Schadensmodell komplett verzichtet worden ist. Des Weiteren ist es merkwürdigerweise unmöglich, Ampeln, Schilder oder Begrenzungen zu durchbrechen, was den Eindruck erweckt, dass man sich auf Schienen bewegt.
Die Grafik ist wie schon erwähnt bei den Wagen ziemlich ausgereift. Die Landschaften wirken dagegen phasenweise schwammig und steril, wenig abwechslungsreich und unscharf. Auch die Kurse sind nicht sonderlich spektakulär. Zwar mögen Kulissen wie ein Dschungel oder ländliche Idylle auf den ersten Blick ausgewogen wirken, doch in Sachen Streckenführung ist es das bei Leibe nicht. Die realistischten Karossen wirken natürlich nur halb so gut, wenn ihr einzigartiger Sound nicht richtig zur Geltung kommt. Glücklicherweise ist es den Razorworks Studios aber gelungen, den Motorensound und das aufjaulen beim Hochschalten originalgetreu zu implementieren.
Die Steuerung wurde im Stile eines Konsolentitels gehalten, was ganz deutlich an der Tatsache wird, dass auf eine Maussteuerung im Menü verzichtet worden ist. Das ist nicht weiter tragisch und sofern ihr im Besitz eines Gamepads seit, dürfte auch die Steuerung während des Spielgeschehens nicht weiter problematisch sein.
Der negativste Aspekt den ich beim Spielen festgestellt habe, ist das unrealistische Fahrverhalten der Kontrahenten. Wenn sie nicht gerade von Euch toschiert (???) werden, fahren sie Runde für Runde dieselbe Ideallinie ab, ganz seelenruhig. Das macht dadurch für den Spieler nur halb so viel Spaß, wenn er sich schon vorher ausmalen kann, das sein Gegner niemals einen Fehler machen wird.
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