Wir haben für euch die Zeit in Leipzig kurz und bündig zusammengefasst. Mit diesem Artikel erfahrt ihr, wie es sich als Redakteur leben lässt und wo wir in Leipzig überall unser Unwesen getrieben haben. So heißt es, die Games Convention 2003 mal aus einem anderen Licht zu sehen...Bühne frei...
Messe ahoi!
Was hat sich da Tobias wieder einfallen lassen? Gleich drei Redakteure alleine für den Konsolenbereich mitzunehmen. Nie wieder...Müde, jedoch mit einer gehörigen Vorfreude auf die Messe machten sich Manuel, Stefan und Tobias um 9:28 Uhr am Mittwoch auf den Weg zum Hauptbahnhof. Noch kurz informative Zeitschriften unserer Kollegen gekauft und ab in den Zug. Sebastian, der vierte Musketier von Justgamers, reiste schon am Montag nach Leipzig, um die Gamers Developer Konferenz, welche über zwei Tage stattfand, live mitzuerleben. Angekommen an unserem reservierten Platz waren wir bereit für das, was uns die nächsten Tage bevorstehen würde. Stefan und Manuel lasen gemütlich Ihre neuerworbenen Zeitschriften, währenddessen Tobias vergeblich versuchte, seinen MP3 Player zum Laufen zu bringen. Ein Wackelkontakt toll...
Nach 15 Partien 20 abwärts und knappen 5 Stunden Zugfahrt kamen wir erschöpft in Leipzig an. Schwerbepackt stampften wir drei auf ein Hotel zu, welches sicher nicht zu den besten rund um Leipzig gehört. Rechts von uns war ein Kiff-Kiff-Laden, auf der anderen Straßenseite ein Schwulenclub und wenn man nach links blickte, konnte man in einem Sex-Shop die Dinge einkaufen, die das Leben erleichtern. Einladend dachten wir und freuten uns auf das Innere des Hotels; nämlich die Zimmer.
Nach dem Einloggen und dem Erhalt der Schlüssel, übrigens war ein sehr nettes, junges Team am Empfang, mussten wir exakt 300 Treppen, oder waren es weniger, nach oben schleichen. Endlich im Reich der Träume angelangt, schlossen wir die Türe unseres Hotelzimmers auf. Ganz nett, dachten wir. Sicher, die Größe des Raums war klein, aber schließlich schlafen wir dort nur. Die Betten gemacht und ab in die Innenstadt. Wir ließen den Mittwoch relativ locker auf uns zukommen und konnten am Abend deshalb ausgiebig die Nachtwelt in Leipzig bestaunen. Zurück im Hotel und ab in die Betten, so das Fazit des ersten Tages...
Wie heißt es so schön: Träume, denn träumen macht Spaß. Egal, auf jeden Fall wurden wir radikal um 7:30 Uhr geweckt. Das Bad, welches für jeden Besucher des Hotels nutzbar war, konnte die erste halbe Stunde nicht betreten werden, da der Ansturm zu groß war. Nachdem wir im Laufe des Morgens dann doch am Zuge waren und zurecht gestyled wurden, fuhren wir in einer überfüllten S-Bahn zum Messegelände. Dort angekommen begann unsere Arbeit. Stefan, der Edelzocker, konnte die neuesten Games anspielen.
Manuel und Sebastian besuchten die ersten Events und Tobias durfte sich in PR-Gesprächen mit den Firmen üben. Jeder hatte jeden Tag seine speziellen Aufgaben...Letztendlich waren die Abende immer spaßig und vor allem lange. Vor halb eins waren wir nie zurück, denn die Stadt bot immer eine Stelle, in der man gediegen Entspannen konnte. Die vier Messetage waren Arbeit pur für uns. Jedoch sind wir uns einig, dass es mit einer Ausnahme, nämlich dem Verlorengehen Manuels Digital Kamera, ein tolles Highlight war und wir freuen uns auf eine genau so verrückte, anstrengende, aber spaßige Messe im Jahr 2004...
GC 03: Aus einer anderen Sicht... im Test.
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