KnightShift
Gesprächspartner: James Seaman - U.S. Director of PR
Hersteller/Publisher: Zuxxez Entertainment AG
Wir hatten euch bereits vor kurzem von diesem außergewöhnlichen Titel in einer Preview berichtet . Wir konnten heute dank James Seaman einige tiefergehende Einblicke in das Spiel gewinnen. KnightShift kombiniert Echtzeitstrategie mit einem ausgefeilten Rollenspielpart - soweit nichts Neues. Der kaum vorstellbare Mix dieser beiden Genres erwies sich allerdings in der heutigen Version als Schmuckstück. In acht Kapiteln kämpft man sich durch finstere Dungeons und detailverliebte Flußlandschaften. Kleine Fische schwimmen nahe dem Ufer und Blumen sprießen zwischen den Grashalmen hervor. Acht verschiedene Charaktere stehen für diesen Rollenspielpart zur Auswahl: unter anderem ein Barbar, ein Bogenschütze, eine Priesterin und ein Zauberer.
Die Geschichte selbst ist schnell erzählt, da sie einem typischen Märchen entsprungen scheint, allerdings haben die Macher besonderen Wert auf schwarzen, teilweise bissigen Humor gelegt und so nimmt sich das Spiel an einigen Stellen selbst nicht ganz so ernst. Das artet allerdings nicht in eine Komödie aus, sondern erweist sich als einen lustigen Mix aus Erzählung und Entertainment.
Prinz Siegfried wurde von einem bösen Magier in eine andere Dimension teleportiert. Der Spieler muss sich im ersten Teil (RPG Part) mit seinem eigenen Helden gegen die Königin der Verdammten behaupten, um Thadeusz zu befreien. Dieser nette, alte Mann ist ein Magier und zufällig der einzige, der den verschollenen Prinzen wieder befreien kann. Wer es dann nach diesen Missionen des ersten Teil des Spiels geschafft hat, die eigentliche Haupt-Quest zu lösen, darf sich an den Realtime-Strategy (RTS) Teil wagen. Denn ist der Prinz erst einmal befreit muss er erneut gegen das Böse antreten, um sein Reich zu verteidigen.
Der Wechsel zwischen RPG und RTS Teil hat uns zunächst noch Kopfschmerzen bereitet, jedoch wurde uns nach einigen Testspielen sehr schnell klar, dass man den Übergang nahezu nahtlos geschafft hat. Schon in den ersten Missionen werden zusätzlich Strategie-Elemente beigemischt. Unsere Priesterin erklimmt so schnell einen Turm, um vor den räudigen Wölfen in Sicherheit zu gelangen und direkt darauf sie mit einem Bogen zu beharken. Alles in allem soll man in dem Spiel mindesten 130 Stunden verbringen, wobei je nach Spieltyp die Zeit sehr schnell nach oben geschraubt werden kann. Vergleicht man KnightShift mit der direkten Konkurrenz in den einzelnen Genres, dann schneidet es nicht unbedingt mit Bestnote ab. Allerdings muss es das nicht einmal, denn das Hauptargument bleibt der Genre-Mix, der sich zudem auch im Multiplayer sehr bezahlt machen könnte. Egal ob offline, online, RTS oder RPG Spiel alles wird möglich sein. Neben 30 Leuten, die von Herstellerseite aus das Onlinegame im Blickfeld haben, soll dem Spieler auch mittels Levelbeschränkungen für einzelne Sessions entgegen gekommen werden.
Aller Euphorie zum Trotz hat sich der Mix noch nicht vollends durchgesetzt. Die Spiele im MP werden entweder RTS oder RPG sein und auch im Spiel selbst wird mittels Missionen klar zwischen den Parts differenziert. Da die Elemente aber schon verknüpft wurden und es nur logisch erscheint diese neue Art von Genre weiter zu forcieren, lag mir unmittelbar am Anfang die Frage auf der Zunge wann der Mix wirklich vollständig durchgesetzt wird beziehungsweise werden kann und ob man von Seiten Zuxxez daran Interesse haben würde. Tatsächlich gestand James Seaman, dass man KnightShift in gewisser Weise als Vorlage für Earth 2160 nutze. Dort soll zum ersten Mal ein kontinuierlicher Fluss von RPG und RTS innerhalb eines Spiels realisiert werden. So soll es beispielsweise möglich sein eine Basis aufzubauen, in einen Panzer einzusteigen oder einfach nur als Infanterist gegnerische Gebäude zu sprengen. Ehrgeizige Ziele wie wir uns gedacht haben und folglich haben wir Mr. Seaman direkt um ein Interview gebeten.
Die Ergebnisse unserer kleinen Fragerunde rund um ihn, KnightShift und natürlich auch Earth 2160 könnt ihr nächste Woche im ausgekoppelten Interview-Special lesen.
Hersteller/Publisher: Zuxxez Entertainment AG
Eigentlich gar nicht auf der Messe, aber dennoch nicht weniger interessant ist das brandneue Game RabidDogs². Der düstere 3rd Person Shooter wird garantiert nichts für schwache Nerven und schon gar nichts für die Jüngeren unter uns. In einer futuristichen Welt schlägt die letzte Stunde der Menschheit. Die politische Situation wie wir sie heute kennen eskaliert innerhalb weniger Jahre und reißt die gesamte Welt ins Chaos. Zerstörung, Verwüstung, Hunger und Krankheiten sind nur wenige Merkmale dieser äußerst dunklen Utopie. Man selbst wird sich innerhalb dieser Welt zurecht finden müssen, Aufträge erledigen und versuchen zu überleben. RabidDogs² wird durchweg ein Shooter, besorgt sich aber durch Rätsel und Charakterausbaumöglichkeiten auch Anleihen aus der Adventure- beziehungsweise Rollenspiel-Sparte. Man legt besonderen Wert auf ein reales Aussehen. Letztendlich soll es eine Art besonderes Kinoerlebnis werden, also ein Movie-Game, wobei man selbst die Kontrolle über den Protagonisten hat. Schon im nächsten Sommer soll es dann soweit sein. Dann wird das Spiel ebenfalls mit einem Multiplayer Modus ausgeliefert und kann mit einer neuen Herausforderung auf dem dichtgedrängten Markt auftreten.
X²
Anarachy OnlineHersteller/Publisher: Diverse/Deep Silver
Deep Silver präsentierte sich durchweg souverän und vor allem optimistisch. Kein Wunder, haben sie doch mit Chrome, X² und Anarchy Online einige echte Rennpferde im Stall. Chrome überzeugte uns ja bereits in der Preview , doch wir konnten uns nun nach eingehender Betrachtung mit den Entwicklern weiter von der Größe dieses Projekts überzeugen. Die riesigen Levels, die In-Game Effekte und nicht zuletzt die einzelnen Features, wie zum Beispiel das spezielle Verwundungssystem oder der 32 Spieler im Multiplayer, rücken das Spiel in eine Zone, die man unbedingt weiter beobachten sollte. Mit X² - Die Bedrohung wird erneut der Versuch gestartet in das Weltraum-Simulations Genre einzusteigen. Ausgehend vom Prequel wurde das Spiel mehr in die Richtung Privateer 2 manövriert. Mittels Handel und Kampf gelangt man zu Reichtum und Einfluss, muss Missionen bestreiten, kann sich ein Imperium aufbauen und und und. Vorab lässt sich zu dem Titel wenig sagen, zumal die erst kürzlich erschienene Weltraum-Simulation Freelancer rein grafisch besser zu überzeugen weiß. Aber einmal abwarten was noch so hinter X² steht. Anarchy Online ist eine Erfolgsgeschichte für sich. In Amerika ein Erfolg und ebenso in Deutschland ein Knaller. Jetzt bringt FunCom die Expansion raus, das das eigentliche Spiel um eine neue Welt erweitern soll. Neben den schon vorhandenen futuristischen Aspekten gelangen mit den Shadowlands mittelalterliche Elemente in die Welt von Rubi-Ka, denn in dieser neuen Welt findet der epische Kampf seinen Höhepunkt. Ein interessanter Fakt ist sicherlich das Pack an sich, weil das Expansion Pack nicht nur Shadowlands beinhaltet, sondern auch die Originalversion und die NotumWars. Mehr zu Anarchy Online Shadowlands werdet ihr in der kommenden Woche lesen können, nachdem wir uns ausführlich mit Jorgen Tharaldsen, dem Produkt Manager von Anarchy Online, unterhalten haben.
Hersteller/Publisher: CDV
Der große Aha-Effekt wurde heute eindeutig von Codename: Panzers erzeugt. Wer bisher Screenshots gesehen hat und meint, dass das ja nur Bilder seien, der sollte schnellstmöglichst umdenken. Panzers sieht in Wirklichkeit noch viel, viel besser aus. Das begründet sich vor allem dadurch, dass die Bilder in keinster Weise die Dynamik des Spiel einfangen können. In 3 Kampagnen und circa 30 Missionen werden einzelne Feldzüge des zweiten Weltkriegs nachgespielt. Der Fokus innerhalb der Missionen liegt im Einzelkampf also im Scharmützel weniger, ausgebildeter Einheiten statt riesiger Massenschlachten. Das man von letzterem absehen musste mag vor allem an der fantastischen Grafik-Engine liegen. Diese ist nämlich in der Lage bei einem Bomberangriff den Splash-Damage von einem Bombenhagel dermaßen realistisch darzustellen, dass man von dem aufgewirbelten Digitalstaub schon fast husten muss. Das auf eine Massenschlacht zu übertragen würde unweigerlich zur Qual eines jeden Heimcomputers führen. In voller 3D Grafik bestreitet man mit seinen Einheiten die einzelnen Missionen und hat dabei auf der Karte völlige Freiheit. Panzer rollen über Sandsäcke und wippen mit der Fahrtbewegung nach, Infanterie hetzt in einen Kirchturm und beharkt von der Sniper-Position gegnerische Einheiten und Artillerie aus der Ferne leistet auf Kommando Unterstützung. In älteren Spielen waren gerade Sniper immer sehr lästig, da sie in einer unzerstörbaren Pixelburg festsaßen. Nicht so in Codename: Panzers, da hier die Gebäude in mehreren Stufen komplett abgerissen werden können. Und das gilt nicht für einige wenige, sondern für alle Gebäude auf der Karte! Derzeit arbeitet man noch am Missionsdesign und der KI, hofft aber bis zum Ende des Jahres mit dem Spiel an die Öffentlichkeit gehen zu können.
Hersteller/Publisher: exDream/derzeit noch keiner!
Es treffen sich vier Freunde und gründen eine Softwarefirma. So oder so ähnlich könnte ein modernes Märchen beginnen. Im Falle exDream ist dieser Traum nicht nur Wahrheit, sondern mittlerweile sogar Routine geworden. Die vier Youngster - die in dem Business eigentlich schon längst keine mehr sind - präsentieren auf der Games Convention 2003 ihren bisher aufwendigsten Titel: Webwars Arena. Dieses Spiel ist ein Querschläger im Genre Echtzeitstrategie, der es echt in sich hat. Das Credo ist ähnlich simpel wie das Spielprinzip selbst: normale RTS-Partien dauern viel zu lange, Basen aufbauen nervt und mühsam Geld sammeln, um Einheiten zu bauen artet schneller in Frustration statt Langzeitmotivation aus. So sagen sich die Jungs von exDream, dass sie etwas basteln was man so noch nicht gesehen hat. Webwars Arena ist daher ein 3D-Action Fun Game, das mit mehreren Teams gegen Bots und/oder Menschen gespielt werden kann. Ziel ist es in jeder Partie die gegnerische Flagge zu erobern. Dazu stehen einem 6 verschiedene Einheiten zur Auswahl, die man mittels eines bestimmten Budgets erwerben kann. Die monetären Mittel bleiben während des Spiels gleich. Nur wenn Einheiten vernichtet werden erhält man das Geld zurück und kann unmittelbar neue Einheiten in den Kampf schicken. Items verleihen den Einheiten Sonderfähigkeiten, so dass sie beispielsweise geschützt sind oder eine höhere Durchschlagskraft erhalten. Speziell für Fans will man das Spiel auch modbar gestalten, je nachdem wie es auf dem Markt ankommt. Der Einschlag für dieses Game ist derzeit noch von einem potentiellen Publisher abhängig, den das Team aktuell noch sucht.
Hersteller/Publisher: Brat-Designs/CDV
Auch Breed haben wir uns noch einmal näher angesehen und danach bei Sven Schmidt nach Neuigkeiten nachgehakt. In unserem Breed-Special hatte Patrik ja bereits ausführlich über das Spiel berichtet, so dass wir mit Sven über die neuesten Änderungen sprechen konnten. Wohl die traurigste Entscheidung seit unserem letzten Kontakt mit Breed ist die Streichung des Coop-Mode. Derzeit fuhr der Modus noch zu viele Bugs ein, so dass man sich konsequenterweise gesagt hat, dass man das Feature gegebenenfalls in einem Add-On einplanen will. Das wiederum ist zwar noch inoffiziell und nicht bestätigt, aber wie immer rein vom Erfolg des Spiels abhängig. Dafür ist der Multiplayer aber auch so ein enormes Erlebnis. Auf mehreren Ebenen beginnend vom Boden bis hin zum Orbit können Schiffe und Bodeneinheiten gleichzeitig in einem Level gegeneinander kämpfen. Online wird das für 32 Spieler möglich sein, im LAN sogar für 64. Dieser Kleinkrieg im Netz wird mit vielen Waffen, Raumschiffen und Fahrzeugen aufwarten, die alle miteinander interagieren und nicht nur nebenläufig koexistieren. Für die weiteren Feinheiten im Spiel hat das Herstellerteam aber auch immer ein Ohr für die verschiedenen Communities offen. So steht man im Kontakt mit der Tribes 2 Gemeinschaft, die für Breed ein Jetpack gefordert haben und das in der Releaseversion auch erhalten werden. Für den Multiplayer wird CDV keine Server selbst stellen, sondern über Kooperation mit den deutschen Gameserver-Anbietern entsprechende Plattformen schaffen. Die Fans können sich derweil auch selbst mit neuem Material versorgen. So ist das Spiel nicht nur leicht modbar, sondern erhält auch zusätzlich noch einen SDK (Software Developer Kit). Damit bleibt dann kein Wunsch mehr offen - außer der Coop-Mode.
Hersteller/Publisher: Stainless Studios/Activision
In diesem bunten Mix darf Aufbaustrategie natürlich auch nicht fehlen. Und daher hat Activision extra für die Games Convention eine neue spielbare Version von Empires: Die Neuzeit vorgestellt. Das Spiel selbst fällt, wie euch schon bekannt sein dürfte, in die Sparte Age of Empires. Leider macht Empires der Neuzeit nur einen bedingt guten Eindruck, da man die Grafik weiter hätte überholen müssen. Es ist die Empire Earth Engine geblieben, die lediglich aufgebohrt wurde - ob man sich hier nicht verkalkuliert?
Einige Neuerungen wurden ebenfalls zur Messe bekannt. In der Endfassung wird es nicht mehr vier, sondern nur drei - Gold, Holz und Nahrung - Ressourcen geben. Nach zahlreichem Spielerfeedback hat man sich dafür entschieden den vierten Baustoff - Stein - aus dem Spiel zu streichen. Mittels dieser Rohstoffe kann man je nach ausgewählter Rasse unterschiedliche Gebäude bauen. So sollen sich die Völker nicht nur in Einheiten und Gebäuden unterscheiden, sondern komplett in der Spielweise. Der erste Eindruck stellte diesen Fakt allerdings auf eine harte Probe, da eine vollkommene Differenzierung wie beispielsweise bei StarCraft nicht erkannt werden konnte. Bemerkenswert ist aber der Wandel der Nationen. So spielt man sich vom Mittelalter tausend Jahre durch die Zeit vorwärts in den zweiten Weltkrieg und muss sich während dem Spiel gegebenenfalls mit einer Identitätsänderung vertraut machen. So wird aus dem Königreich der Briten einige Jahre später entweder England oder Amerika. Es wird daher nicht möglich sein die Vereinigten Staaten während der Zeit des Mittelalters auszuwählen. Noch ein Beispiel wären die Franken, die sich im Laufe der Zeit zu den Franzosen wandeln. Andere Kulturen wie die Chinesen oder die Koreaner verlieren mit der Zeit an Einfluss und spielen zur Zeit des 20. Jhdt keine Rolle mehr. Man sicherte uns aber zu, dass der Wandel annähernd fließend und nicht zu abrupt gestaltet wird.
Die Grafikengine machte in der Version einen leicht durchwachsenen Eindruck. Zwar sind sicherlich noch nicht alle Grafiken implementiert gewesen und wir glauben auch, dass man hier noch viel gestalten wird, jedoch ist die Grundlage schon ein wenig marode - da altbacken - und die Einschränkung des Zoom auf eine recht kleine Übersicht der aktuellen Karte stieß bei uns auf Argwohn. Allerdings weiß Empires der Neuzeit durchaus mit Detailverliebtheit zu überzeugen. Egal ob Häuser, Pflanzen oder einfach nur von den Bewohnern unseres Reiches angelegte Trampelpfade, die Karte bietet immer etwas zum Entdecken. Damit dafür zwischendurch auch immer ein wenig Zeit bleibt und das Spiel nicht in gnadenloser Hektik ausbricht wird der Spieler durch eine breite Vielfalt an nützlichen Buttons und Funktionen unterstützt. Ein intuitives Interface mit klarer Visualisierung tut ihr übriges. Die Steuerung eines solchen Games wird folglich schnell zur Routine.
Lange diskutiert und jetzt endlich doch geklärt ist die Bevölkerungsgrenze. Ursprünglich waren verschiedene Limits angedacht, jedoch verzichten die Fans auf solche Restriktionen. Es wird im erhältlichen Spiel also nur vom eigenen Rechner abhängig sein, wie viele Einheiten auf der Karte rumwuseln sollen. Der Kampf der Nationen ist für den 23.10. geplant und natürlich werdet ihr dann auch auf JustGamers ein Review lesen können.
Hersteller/Publisher: Luxoflux Corp./Activision
Der wohl am sehnlichsten erwartete Titel aus dem Hause Activision ist True Crime. In einem originalgetreu nachgebildeten Los Angeles werden wir mit Autos fahren, zu Fuß laufen oder mit diversen Waffen schießen können. Hört sich nicht spektakulär an? Ok, dann mehr von den Facts:
Los Angeles wurde mit GPS komplett digital aufbereitet. Sogar das Activision Hauptquartier sowie bekannte Fast-Food-Ketten sind frei ansteuerbar. Mit einem Auto und Vollspeed brauchen wir über eine halbe Stunde um die Stadt nur zu durchqueren. Nun soll aber True Crime keine L.A. Besichtigungstour werden. Im Gegenteil ist die Stadt der Engel eine von Korruption und Verschwörung verseuchte Metropole, die uns mit in den Sumpf des Verbrechens zieht. Als Ex-Polizist der LAPD müssen wir miterleben wie unser Vater kaltblütig ermordet wird. Die Hoffnung die Untersuchungen der Polizei könnten ein vernünftiges Ergebnis zu Tage fördern werden jedoch im Keim erstickt. Voller Frust quittieren wir unseren Dienst und treten kurze Zeit darauf einer semi-legalen Organisation - genannt E.O.D. - bei, um dem Verbrechen auf die Spur zu kommen. In über 200 Missionen der Hauptquest und über 100 Subquests sammeln wir Geld, Kontakte und Erfahrung. Wir können dank leichter Einflüsse des Rollenspiels unseren Charakter mittels Trainer weiter ausbilden. So besuchen wir DoJos, eine Fahrschule oder eine Schießschule und verfeinern unseren 'Helden'.
Ein großer Kritikpunkt wäre Linearität. 200 Missionen in Folge mit 100 Untermissionen will man ja nicht einfach so uncool präsentiert bekommen. Aber das Argument fällt mit dem ersten Blick auf die Story, da dem Spieler völlige Handlungsfreiheit gelassen wird. Er kann letztendlich tun und lassen was er will, jedoch sollte der geneigte Spieler auch daran denken, dass die Zeit in Echtzeit verläuft. Cruisen wir entsprechend gemütlich durch die City und halten Ausschau nach einem weiblichen Beifahrer, dann kann das den Kontaktmann schnell das Leben kosten. In einer Stadt wo die chinesische und russische Mafia um die Vorherrschaft kämpfen und wir nach und nach feststellen müssen, dass wir nur eine Marionette in diesem Ränkespiel sind, können wir uns keine Ruhe gönnen. Fahren wir also schnell zum genannten Ziel und treffen uns mit dem Kontaktmann, sonst müssen wir die Informationen andersweitig besorgen. Doch schon auf der Route sehen wir ein anderes Verbrechen. Quer über Los Angeles sind nämlich Random Crimes verstreut, die just in dem Moment unserer Präsenz passieren können. Wie werden wir uns wohl entscheiden?
Aber keine Panik. Dank der Dynamik ist zwar Hektik vorprogrammiert, aber theoretisch soll es möglich sein das Spiel ohne eine erfolgreiche Mission durchspielen zu können. Extra dafür gibt es 3 alternative Enden und jede unserer Schießereien wird eine Auswirkung auf den Verlauf des Spiels haben. Der Sound und die Sprachausgabe wird uns ein weiterer Support sein. FiftyCent, SnoopDog und andere wurden für den einmaligen Soundtrack zu TrueCrime verpflichtet. Das Spiel selbst wird in Deutschland mit englischer Sprachausgabe und deutschen Untertiteln erscheinen. Kein Wunder, dass man sich von der englischen Sprache nicht trennen will, sind doch namhafte Schauspieler wie Gary Oldman an dem Projekt beteiligt gewesen. Alles eine runde Mischung auf die wir uns noch dieses Jahr freuen dürfen. Am 6.11. wird es dann hoffentlich so weit sein.
Mach Dir einen Namen im Dark Orbit. Allein oder mit Verbündeten wagst Du Dich in weit entfernte Sternen- systeme vor und kämpfst um 10.000 € zum Spiel...
GC 03: Der erste Messetag im Test.
Was halten Sie vom neuen Spiel von -?
Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.