Gesamtwertung67%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegSehr gut |
BedienungSehr gut |
Ein Ego-Shooter in dem man niemanden tötet das gibt es sehr selten. Doch nun will Take 2 auch ohne Brutalität Action-Fans rund um die Welt begeistern. In Gotcha! gibt es weder richtige Waffen noch Kugeln, alles was man nach einem Kampf davonträgt sind Farbkleckse. Ob das Spiel auch so Spaß macht erfahrt ihr in unserem Review.
Aufstieg zur Elite
In Gotcha! dreht sich alles um den Aufstieg in der International Marker Sports League (IMSL). Das ist eine fiktive Vereinigung von verschiedenen Teams aus allen Teilen der Welt, die zusammentreffen, um gegeneinander anzutreten. Wer hier selbst teilnehmen möchte, muss sich erst einmal sein eigenes Team zusammenstellen. Insgesamt gibt es 18 Charaktere, darunter auch sechs weibliche. Innerhalb der IMSL gibt es mehrere Unterligen. Einsteiger müssen in der Qualifikationsliga anfangen, später, mit einer steigenden Anzahl von gewonnen Matches, geht es in die Advanced und letztendlich in die Masters League. Wenn man mit seinem Team ein Match gewinnt, steht Entlohnung in Form von Geldprämien an. Leider ist die Anzahl der Arenen recht dürftig, bereits nach kurzer Zeit hat man alle zwölf gesehen. Geschossen wird im Spiel mit sogenannten Markern. Diese Druckluftpistolen sind mit Farbkugeln gefüllt, welche die gegnerischen Spieler markieren. Nach einigen eingesteckten Treffern ist der Spieler außer Gefecht gesetzt und muss eine Zeit lang warten bis er wieder aufs Spielfeld zurückkehren darf. Im Team-Deathmatch Modus aber darf man nach der eigenen Niederlage für einen anderen Charakter im Team weiterspielen.
Die insgesamt zwölf Marker gibt es in verschiedenen Ausführungen, von Pistolen über Schnellfeuerwaffen bis hin zu Scharfschützengewehren. Letztere sind genauso wie beispielweise Shotguns nur ausgedacht, in echten Painball-Matches gibt es solche Marker nicht. Jeder Spieler darf gleichzeitig zwei Marker und vier Farbgranaten mitnehmen, die bei der Explosion Farbe auf Gegner im näheren Umkreis versprühen.
Der König muss sterben
Neben dem Liga-Modus darf man in Gotcha! natürlich auch auf altbewährte Modi wie Deathmatch, Team-Deathmatch und Capture the Flag zurückgreifen. Allerdings gibt es auch noch andere Modi. Im Spielmodus Kill the King beispielweise gibt es auf dem Spielfeld eine Krone. Der Spieler, der in deren Besitz, ist wird von allen anderen Teilnehmern gejagt bis er besiegt ist.
Das geht solange weiter, bis alle Gegner eliminiert sind und der letzte, der die Krone sein Eigen nennen kann, zum Sieger gekrönt wird. Wer keine Erfahrung mit Shootern hat, oder sich einfach das Prinzip des Spiels erklären lassen will, kann auf das Tutorial zurückgreifen. Hier werden neben der Steuerung auch die einzelnen Waffentypen erläutert. Grafisch präsentiert sich Gotcha! recht ordentlich. Die Texturen in den Levels sind hoch aufgelöst und die Umgebungen sehr detailliert gestaltet, allerdings sind die Objekte recht eckig geworden. Das sieht man vor Allem an den Spielfiguren. Deren Qualität ist bei weitem nicht so gut wie die der Levels. Hier trifft man vor allem auf grobe Texturen und unschönes Design. Ein paar Rundungen mehr hätte man ruhig verwenden dürfen. Die detaillierte Grafik hat allerdings auch seinen Preis.
Wer mit vollen Details mit maximaler Auflösung spielen will, sollte schon einen High-End Rechner sein Eigen nennen. Zwar kann man sich auch mit niedrigeren Optionen ins Match stürzen, dann sieht die Grafik aber ziemlich schlecht aus, wodurch auch viel Atmosphäre verloren geht. Wer über keinen Internet-Anschluss verfügt darf sich in den Arenen auch mit Bots messen. Leider haben diese nicht viel im virtuellen Kopf. Sehr häufig passiert es, dass die Bots einfach in die Wand anstatt auf den Gegner schießen, und auch wenn man sich Auge in Auge gegenüber steht, treffen sie meistens nicht. Da ist es viel besser, sich mit menschlichen Spielern zu messen. Bis zu zwölf Teilnehmer dürfen auf einem Spielfeld gegeneinander antreten, sowohl im LAN als auch im Internet.
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Gotcha! im Test.
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