Gesamtwertung95%/10 |
GrafikGut SoundSehr gut |
LanzeitspaßSehr gut SpieleinstiegSehr gut |
BedienungSehr gut |
Back in da hood!
Das Intro, wie alle Zwischensequenzen in Spielegrafik gehalten, stellt euch erst einmal den Hauptcharakter, Carl 'CJ'
Johnson, vor. Ihr erfahrt nicht sonderlich viel, nur, dass ihr fünf Jahre lang an der East Coast, genauer gesagt in der GTA-Fans nicht ganz unbekannten Stadt Liberty City, gelebt habt. In dieser Zeit habt ihr versucht euch aus den Sumpf der
Kriminalität und Bandenkriege zu befreien und so ein zivilisiertes, vollkommen legales Leben zu führen.
Später erfahrt ihr, dass CJ umgesiedelt ist um den Tod des eigenen Bruders zu verarbeiten.
Nach fünf Jahren an der Ostküste zieht es euch jetzt, nachdem eure Mutter von Unbekannten ermordet wurde, zurück in eure Heimat an der Westküste, nach Los Santos, in dem Bundesstaat San Andreas.
Doch wenn schon, denn schon. Nachdem ihr am Flughafen in ein Taxi gestiegen seid um in euer Viertel zu fahren, werdet ihr
direkt von einigen Polizeibeamten höflich und mit vorgehaltener Waffe gebeten auszusteigen. Anschließend werdet ihr in den
Polizeiwagen verfrachtet und dürft eine Runde mit den Donutfetischisten plaudern.
Quasi als Willkommengeschenk wird euch direkt ein Mord an einem Polizisten angehangen und euch wird klar gemacht, dass ihr ab
nun den Handlanger für die Herren in Uniform spielen dürft. Zu allem Überfluss werdet ihr auch noch in dem Gebiet einer verfeindeten Gang aus dem Auto geworfen.
Doch ab jetzt sind die gemütlichen Minuten im Sessel vorrüber, denn als erstes solltet ihr schleunigst euren Hintern in euer
eigenes Viertel schwingen um nicht schon direkt am Anfang des Spiels als Kanonenfutter für verfeindete Gangs zu enden. Also
nehmt ihr auf dem nahe gelegenen BMX platz und strampelt erst einmal Richtung 'Home', in die Grove Street.
Kaum Zuhause angekommen erwartet euch schon die nächste Zwischensequenz, in der euch euer alter Freund Big Smoke nicht ganz
so freundlich begrüßt - mit einem Baseballschläger. Doch die Situation ist schnell geklärt, denn der nette Kollege hatte
nicht wirklich mit eurer Ankunft gerechnet und euch deshalb für einen Einbrecher gehalten.
Nach kurzer Begrüßung entführt euch euer Homie direkt zu dem Rest der Grove Street Family, oder besser dem was davon übrig geblieben ist.
Denn innerhalb all der Jahre, die ihr an der Ostküste zugebracht habt, ist eure ehemalige Gang immer mehr und mehr zerfallen. Der eigentliche Rest besteht nur noch aus dem schon bekannten Big Smoke, dem ständig zugedröhnten Ryder und eurem zweiten Bruder Sweet, welcher euch immer noch vorwirft die Family im Stich gelassen zu haben. Wie sein Vertrauen müsst ihr euch auch erst einmal den Respekt der anderen erarbeiten, denn je mehr Respekt ihr vorweisen könnt, desto mehr Gangmitglieder könnt ihr rekrutieren und auf eine Mission mitnehmen.
Es ist um einiges einfacher mit drei Kameraden im Auto zu sitzen, die beim Fahren auf alles schießen, was auch nur ansatzweise nach Feind aussieht, als einer Übermacht vollkommen alleine gegenüber zu stehen.
Let's play, baby!
GTA-typisch befindet ihr euch von Beginn an mitten in der, filmreif inszenierten, Geschichte und die ersten Missionen dienen eher als Tutorial. So bewältigt ihr am Anfang zahlreiche Aufgaben für eure Homies und bekommt so ein Gefühl für die Steuerung der Fahrzeuge. In anderen Missionen werdet ihr mit anderen Möglichkeiten des Spiels vertraut gemacht: dem Essen, dem Kaufen von Kleidung oder einem Friseurbesuch. Doch auch Dinge wie Wie räume ich ein Haus aus in fünf Minuten stehen auf dem Lehrplan.
Schnell bemerkt ihr, dass die Missionen ein gesunder Mix aus den zur Verfügung stehenden Mitteln wie Autofahren und Kämpfen sind. Sicherlich beschränken sich die Missionen meist auf das Steuern von Fahrzeugen und dem Erschießen diverser Gegner, aber das ist alles in solch einem wunderbaren Paket verpackt, das es nicht ansatzweise langweilig oder wiederholend wirkt. Mal fahrt ihr eure Homies durch die Gegend um Mitglieder anderer Gangs die Hölle heiß zu machen, mal rast ihr in einem Wettrennen mit Vollgas quer durch die Landschaft außerhalb der Städte, mal müsst ihr ein Flugzeug in die Luft bomben. Und wenn ihr dann immer noch nicht genug Abwechslung gehabt habt, geht ihr einfach die gesamte Fabrik eines feindlichen Kasinos dem Erdboden gleich machen. Genug Spaß für knapp 50 Stunden reine Story!
Obwohl ihr zwar oftmals die Möglichkeit habt, selbst zu entscheiden, welche Mission ihr zu erst erledigt, so zieht sich dennoch ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Bei den Vorgängern hattet ihr manchmal das Gefühl, dass die Missionen zwar sinnvoll und abwechslungsreich sind, aber im Endeffekt relativ wenig mit der Story an sich zu tun haben. Doch auch das ist mit GTA: San Andreas endgültig vorbei! Alle Missionen passen perfekt in die Story des Spiels und treiben diese immer weiter voran. Während ihr, wie oben erwähnt, die Missionen eurer Homies erledigt um eurer Gang mehr Einfluss zu verschaffen, so absolviert ihr später einige Missionen für einen fiesen Regierungsbeamten.
Doch nicht nur die Hauptmissionen machen den Reiz des Spiels aus, denn die Entwickler legten mindestens genauso viel Wert auf die zahlreichen und vor allem unglaublich abwechslungsreichen Nebenmissionen. Wie auch in den Vorgängern könnt ihr euren Lebensunterhalt mit dem Fahren von Taxis und Bussen aufbessern, die Stadt mit dem Jagen von Kriminellen säubern oder auch Feuer löschen. Erstmals könnt ihr euch auch als Zuhälter einige Dollar dazu verdienen.
Und auch alte Bekannte wie das Exportieren geklauter Fahrzeuge und natürlich diverse Straßenrennen sind wieder dabei. Doch darüber hinaus gibt es noch einiges mehr zu entdecken. Tanzwettbewerbe in diversen Discos, Lowridercontests, Schießstände und sogar Dinge wie das Übernehmen der Rolle eines Parkboys vor einem Hotel sind möglich.
Das reicht immer noch nicht? Dann nehmt halt an einem der Downhillrennen mit dem Mountainbike in der Pampa teil oder begebt euch Nachts auf Diebestour durch die Häuser der nichts ahnenden Einwohner und erleichtert sie um ihr letztes Hab und Gut!
Wenn es euch an körperlicher Ertüchtigung mangelt, solltet ihr einem der Fitnessstudios einen Besuch abstatten. In diesen könnt ihr überflüssige Pfunde ab- und Muskeln antrainieren, eure Kondition verbessern und neue Kampftechniken lernen. Wer doch lieber Sport mit Bällen betreibt, kann sich auf einem der Basketballplätze oder beim Billardspielen austoben.
Sobald ihr in der dritten Stadt, Las Venturas, angekommen seid, könnt ihr euch dazu in diversen Casinos rumtreiben und dem Glücksspiel, wie Roulette, Spielautomaten oder Glückrad frönen.
Da besonders am Anfang die Moneten nicht gerade locker sitzen, denn für Missionen eurer Homies bekommt ihr meist nur Respekt, der sich allerdings nicht in harter Währung ausdrückt, sind die Möglichkeiten nebenher die Haushaltskasse eures Gangsters aufzubessern gern gesehen und auch wichtig. Ohne Geld könnt ihr euch auch in San Andreas nichts kaufen und schließlich will der Gangster von Welt anständig gekleidet sein und eine vernünftige Frisur auf dem Kopf haben.
Hier liegt wahrscheinlich die Änderung gegenüber den Vorgängern, die am Meisten für Aufsehen in der Szene sorgte. Ihr könnt euren Charakter bei diversen Kleidungsgeschäften, Friseuren und Tattooshops fast vollständig euren Wünschen anpassen. Tragt ihr lieber Shorts und Basketballshirt oder doch lieber Baggypants und Kapuzenpullover? Kein Problem! Betretet einfach das Kleidungsgeschäft eurer Wahl und probiert einfach deren Kollektion an. Wie auch bei Tattoos und Frisuren gibt es für jedes Kleidungsstück eine Voransicht, bevor ihr es kauft. Und jedes gekaufte Kleidungsstück wandert in eure Kleiderschränke, welche ihr in den Verstecken findet. Hier könnt ihr euch nach Belieben umziehen und alle möglichen Teile miteinander kombinieren. Einem stilvollen Arrangement aus einer Baseballkappe, gepaart mit einem Jackett, Basketballshorts und Cowboystiefeln, steht daher nichts im Wege.
Dazu wollt ihr schließlich auch mal was essen, denn auch ein Gangster kann nicht von Luft und Liebe leben. So begebt ihr euch in eine Filiale der zahlreichen Fastfoodketten wie Burger Shot oder Cluckin Bell und bestellt euch dort eines der zur Verfügung stehenden Menüs.
Jedes Essen hat auch einen bestimmten Fettwert, ihr solltet es also nicht mit den riesigen Menüs übertreiben. Für Grünzeugfresser hält jedes Restaurant außerdem einen Salat bereit, gänzlich ohne Kalorien und nur teilweise mit Rind!
Pimp my ride!
Ob sich die Entwickler von der bekannten Tuningshow auf MTV haben beeinflussen lassen, ist nicht unbedingt sicher, denn weit und breit ist kein Stumpfsinn labernder Rapper zu sehen, der alte Rostlauben in wahre Wunderwerke verwandelt. Macht aber auch nichts, denn ihr könnt eure Karossen ganz einfach selber tunen lassen.
Überzeugt dafür einfach einen Mitbürger auf der Straßen mit euren schlagenden Argumenten, dass ihr sein Vehikel unbedingt benötigt und ab zum nächsten Tuner. Jede Stadt hat mehrere Garagen, in denen ihr euer Fahrzeug nach Lust und Laune umrüsten lassen könnt.
Wie wäre es mit einer neuen Lackierung im Flammenstil und goldenen Felgen mit einem Dollarzeichen? Ach, und wieso nicht mal einen Kombi mit Lowriderausrüstung und Nitroboost versehen? Als Sahnestück baut ihr euch noch eine vernünftige Soundanlage in die Karre Fertig ist das Pimpmobil!
Da freut es natürlich, dass die Entwickler gegenüber dem letzten Teil nachgebessert haben und euer Fahrzeug auch nach etwas längerer Zeit noch auf dem Parkplatz vor dem 'Burger Shot' steht, denn schließlich können ja immer mal ein paar verfeindete Gangs vorbeischauen und Schusswaffeneinsatz lässt sich dann leider nicht vermeiden. Netterweise habt ihr, im Gegensatz zu Vice City, jetzt auch vom Spielstart an eine Garage zur Verfügung, in der ihr euer Fahrzeug parken und somit speichern könnt.
Sollte wenn euch irgend ein idiotischer Verkehrsteilnehmer mit Vollspeed in die Karre rauscht, ihr ihn danach nach allen Regeln
der Gewalt auseinander nehmt und euch mit einem Fahndungslevel behaftet auf die Flucht vor der Polizei begebt, ist
auch hier eine Lösung schnell gefunden, denn auch die netten Jungs von Pay 'n' Spray sind wieder mit von der Partie.
Und wie komm ich von A nach B?
Schon spätestens seit Vice City wissen wir, dass GTA mehr bietet als nur vierrädrige Vehikel - auch wenn diese diesmal um
einige Schätze wie Quads, Monstertrucks, Mähdrescher oder Gabelstapler bereichert wurden. Denn je nach Lust und Laune könnt ihr euch auch einfach auf eines der vielem Motorräder schwingen, mit einem Boot das Wasser befahren oder mit einem
flugfähigen Untersatz die Lüfte unsicher machen. Oder aber ihr klaut euch einen großen LKW mit zugehörigem Anhänger und
versucht diesen sicher durch die Landschaft zu bewegen - eine nicht immer einfache Aufgabe.
Wem das immer noch nicht genug ist, der schwingt sich einfach hinter das Steuer eines Zuges oder stürzt sich aus luftiger
Höhe gen Erde und zieht rechtzeitig seinen Fallschirm um nicht später vom Boden abgekratzt werden zu müssen.
San Andreas bietet mit seinem über 180 Fahrzeugen einfach eine schier unglaubliche und bisher nie da gewesene Fülle an Fahrzeugen.
Meine Ohren feiern!
Ein besonderes Schmankerl beim Vorgänger war der Soundtrack, welcher aus offiziell lizenzierten Top-Songs der 80er Jahre bestand. Schnell wurde klar, dass das ganze nicht nur eine belanglose Dreingabe war, sondern maßgeblich zur Atmosphäre und zum Erfolg des Spiels beigetragen hat. Es war einfach ein riesiges Gefühl mit Michael Jackson, Blondie oder Ozzy Osbourne in einem Cabrio durch die sonnige Küstenstadt zu cruisen. Dieses Gefühl kommt auch bei San Andreas wieder auf!
Passend zu eurem Hauptcharakter hat Rockstar sich einige Songs von HipHop-Größen wie 2Pac an Bord geholt. Doch darüber hinaus gibt es wieder für jede Situation und jedes Gemüt eine vielfältige Palette an Originalsongs. Namen wie James Brown oder Rage Against the Machine sorgen dafür, dass auf den Radiosendern niemals Langeweile aufkommt. Von Dance über HipHop und Alternative bis hin zu Countrymusik, welche besonders beim Rasen durch die Countryside einfach hervorragend passt, ist für jeden etwas dabei. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich wieder gut aufgelegte DJs und haufenweise parodierende und sarkastische Werbung. Im Gegensatz zur PS2-Fassungen können PCler wieder ihre eigenen MP3s ins Spiel bringen und ihre Lieblingsmusik auf der Fahrt durch San Andreas hören.
Aber auch bei der Synchronisation der Charaktere hat man sich diesmal nicht lumpen lassen. Diese war zwar schon immer nahezu perfekt, aber dieses mal hat man auf professionelle Unterstützung gesetzt und auch für die Synchronisierung bekannte Namen ins Boot geholt. So dürft ihr den Originalstimmen von Samuel L. Jackson oder auch Peter Fonda lauschen. Unser CJ wird von dem noch relativ unbekannten Rapper Chris Bellard aka Young Maylay gesprochen.
Wie die körperliche Fitness, euer Sexappeal oder den Respekt anderer euch gegenüber müsst ihr euch auch darum kümmern, eure Fähigkeiten im Umgang mit den diversen Vehikelklassen und den Waffen hoch zu powern.
Am Anfang seid ihr mit dem Umgang einer jeden Fahrzeug- und Waffenklasse ziemlich unbedarft und seid froh, wenn ihr anständig um die nächste Kurve kommt und den Gegner aus drei Meter Entfernung in den großen Onkel trefft. Wie bei der körperlichen Fitness hilft auch hier nur ein Mittel: Trainieren, trainieren und nochmals trainieren!
Wenn ihr viel im Auto oder LKW in der Stadt herumeiert könnt ihr bald die Fahrzeuge besser beherrschen und besser um die Kurven bringen. Seid ihr viel mit dem Motorrad oder dem Bike unterwegs, so lauft ihr bald weniger Gefahr von dem Gefährt zu fallen, zum Beispiel bei einem Unfall, und könnt schneller rückwärts fahren.
Bei den Waffen verhält sich das ähnlich. Wer den ganzen Tag mit einer AK 47 die Gegner durchsiebt wird sehr schnell merken, dass sein Waffenlevel steigt und er weiter entfernte Personen anvisieren kann und auch genauer auf Entfernung schießt. Dahingegen seid ihr aber immer noch grottenschlecht im Umgang mit einer Submachinegun, wenn ihr diese einfach links liegen lasst.
Doch nicht nur mit höherer Reichweite werdet ihr belohnt. Denn wenn ihr zum Beispiel den ganzen Tag Headshots mit einer der Pistolen verteilt, so habt ihr bald die Möglichkeit zwei von diesen in euren Händen zu halten und Blei in den Gegner zu pumpen.
Nicht nur die mehr als 30 Waffen wissen im Spiel zu überzeugen, immer wieder kommt es auch auf den Kampf Mann gegen Mann an, der nur mit den zur Verfügung stehenden Gliedmaßen ausgefochten wird.
In den Fitnessstudios der Stadt könnt ihr, sofern ihr ein bestimmtes Kraftlevel erreicht habt, neue Kampfstile und Angriffe erlernen. Und je stärker ihr seid, desto wirkungsvoller sind auch eure Schläge.
Viel Spaß macht allerdings auch der, an Manhunt angelehnte, Stealth-Modus, der bei Einbrüchen und auch manchen Missionen zum Einsatz kommt. So schleicht ihr beispielsweise mit nichts als einem Messer bewaffnet an Bord eines Schiffes voll mit schwer bewaffneten Gegnern und müsst euch bis zur Brücke durchkämpfen. Mit Hilfe des Messers könnt ihr eure Feinde auch von Hinten schnell und leise töten, indem ihr ihnen die Kehle durchschneidet.
Eure Spielfigur steuert sich wieder einmal GTA-typisch famos!
Nicht nur alt eingesessene GTA-Hasen, sondern auch Neulinge werden sich dank der grandiosen Arbeit von Rockstar binnen
weniger Minuten komplett mit der Steuerung vertraut gemacht haben und die ersten waghalsigen Manöver starten.
Da es sich mit der Maus besser zielt als mit einem Pad, gilt es in der PC-Fassung selbst den Feind anzuvisieren. Mit der rechten Maustaste aktiviert ihr euer Fadenkreuz und ballert dann mit der linken Maustaste alles über den Haufen. Klappt besser als auf Konsolen!
Nicht nur bei den Waffen, sondern auch bei den fahrbaren Untersätzen ist Rockstar keine Kompromisse eingegangen. So
lassen sich die Vehikel gewohnt einfach und angenehm durch die engen Straßen von Los Santos, die breiten Schnellstraßen von
Las Venturas oder die Kilometer langen Highways jagen.
Bessere Grafik
Immer wieder beschwerten sich diverse PS2-Spieler darüber, dass die Grafik nicht zeitgemäß sei, die Pop-Ups nerven würden und einfach eine hohe Weitsicht fehlt.
Hier hat man bei der PC-Version ordentlich eine Schippe draufgelegt. Anti-Aliasing, verbesserte und auch einstellbare
Weitsicht, Echtzeitberechnete Schatten sowie der Geschwindigkeitseffekt. Sieht zwar im Endeffekt nicht nach High End aus,
läuft aber auch auf etwas schwächeren Rechnern flüssig. Außerdem sollte man hierbei bedenken, dass die ganze Spielwelt
vorgeladen wurde und somit ohne Ladezeiten auskommt. Wer sich die PS2-Fassung schon angeschaut hatte, freut sich erst recht über den grafischen Fortschritt.
Während man bei früheren GTA-Teilen immer nervige Ladezeiten ertragen musste, wenn man eine Insel wechselte, so gibt es
dieses Mal feinstes Gameplay ohne nervige Ladezeiten oder Aussetzer. Der PC erlaubt es sich nur vor Missionen und bei dem
Betreten oder dem Verlassen von Gebäuden, den Spieler mit minimalen Ladezeiten zu belästigen.
Dazu habe ich in meinem ganzen Leben noch kein Spiel gesehen, dass auch nur ansatzweise solch riesige Landschaften, diese Vielzahl von Fahr- und Flugzeugen und diese unglaubliche Handlungsfreiheit geboten hat. Dazu sind die Vehikel, die Schauplätze und auch die Charaktere unheimlich detailliert und derart liebevoll gestaltet, dass sich manch Spiele auch nur ein kleines Scheibchen davon abschneiden könnten.
Sicherlich, die Grafik ist nicht 'State of the Art' und wenn auf dem Bildschirm mal viel los ist, kann es auch schon einmal
vorkommen, dass das Spiel ein wenig ruckelt.
Aber verdammt noch einmal, das ist egal, denn es sieht mehr als nur fantastisch aus!
Fließender Tag- und Nachtwechsel, grandiose Sonnenaufgänge, eine unglaublich detaillierte Über- und Unterwasserwelt und dazu
noch wunderbar detaillierte und abwechslungsreiche Umgebungen. Und das alles ohne Ladezeiten! Wer jetzt noch über die Grafik
weint, kann sich gerne bei mir ein Taschentuch abholen!
GTA: San Andreas im Test.
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