Gesamtwertung62%/10 |
GrafikGut SoundAusreichend |
LanzeitspaßAusreichend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Die Sommerferien des Zauberschülers Harry Potter nähern sich ihrem Ende und er weiß ganz genau, dass er noch viel zu tun hat. Nach einem Streit mit seiner Gastfamilie flüchtet er in den berüchtigten Bus der ausgesetzten Zauberer, mit dem er in den Tropfenden Kessel, dem Treffpunkt für alle Hogwartslehrlinge, flüchtet. Nach einem kurzen Aufenthalt geht es auch schon in den Zug zum nächsten Schuljahr von Hermine, Ron und Harry, doch hierbei müssen sie Schreckliches erfahren. Ein sagenumwobener Verbrecher ist aus Askaban, zu vergleichen mit dem Knast Alcatraz, geflohen und seid dem streichen die Wächter, welche den Namen Dementoren tragen durch das Schulgelände, um Gesetzesbrecher Sirius Black wieder in das Gefängnisses zurückzubringen.
Das Spielprinzip von Der Gefangene von Askaban ist simpel gestaltet, doch hält immer noch einige Tücken für den Spieler bereit. Neben den JumpnRun Einlagen bringen Kistenschiebereien und andere Rätseleinlagen Auflockerung in das Zauberer-Leben. Die verschieden aneinander gereihten Abenteuer, die in Schultage unterteilt sind, mögen für Jungendliche über 12 Jahren einfach zu lösen sein, doch wenn sich ein sechsjähriger Konsolero an das Spiel wagt, können schon einmal Frusttränen fließen. Kinderleicht ist der Titel nicht, man muss sich durch Labyrinthe kämpfen und wissen, in welche Richtung man bestimmte Kisten ziehen bzw. schieben muss. Das kann jüngere Spieler eventuell überfordern. Schade ist auch, dass sich Electronic Arts und die Kinoproduktion nicht auf eine gemeinsame Altersgrenze einigen konnten, denn somit bleibt es Spielern unter 12 Jahre verwehrt, das Spiel mit dem Kinoabenteuer vergleichen zu können.
Alle Missionen, die ihr an verschiedenen Tagen erledigen müsst, könnt ihr nur mit Gruppenarbeit bestehen, denn es ist euch möglich, zwischen den Charakteren zu wechseln, um die unterschiedlichen Stärken der Helden zu nutzen. So braucht ihr beispielsweise alle eure Freunde, um einen großen Stein an eine andere Position zu versetzen. Da dieser zu schwer ist, schafft es euer Hauptcharakter nämlich nicht allein.
Natürlich besteht das Spiel nicht nur aus Schiebereien von Kisten und dem Einsammeln von Gegenständen, sondern beinhaltet auch die ein oder andere Kampfszene, in der Harry und seine Freunde an ihre zauber-technischen Grenzen getrieben werden. Hierbei wird euch es euch ermöglicht, euren Zauberstab mit maximal zwei Zaubern zu belegen, die ihr im Duell gegen die bösen Mächte des Spiels anwenden könnt. Leider erweist sich der Großteil aller Magiesprüche als Elementar- oder Schutzzauber aus. Neben diesen mageren Zaubersprüchen gibt es nicht einmal eine Alternative wie einen Nahkampfangriff.
Im Übrigen ist die simple Steuerung des Jump n Run Titels erwähnenswert, welche mit den Analog-Sticks ausgeführt wird. Einer der beiden dient wie bei den meisten Spiele der Xbox als Steuerung und der andere als Kameraführung.
In Sachen Sound gibt das Spiel des Zauberlehrlings auch nicht viel her. Neben der leisen Hintergrundmusik aus dem Film hört man nur das ständig gleich Geräusch euer Zauber oder Aktionen, wie das oben genannte Öffnen von Türen. In den Ladesequenzen gibt es leider auch kein Extra, denn diese sind nur mit der gleichen Musik bestückt, wie sie im Spielmodus erscheint.
Du bist Gladiator, der Held der Spiele im Kolosseum. Besiege Deine Gegner und erkämpfe Dir die Cance auf 10.000 €. zum Spiel...
Harry Potter und der Gefangene von Askaban im Test.
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