Gesamtwertung25%/10 |
GrafikMangelhaft SoundBefriedigend |
LanzeitspaßUngenügend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Manche Spiele sind eine wahre Wohltat für so manchen Redakteur, da dieser sich in mehr als einer Hinsicht austoben kann. Das Spiel sorgt für Action und das Schreiben des anschließenden Tests geht flott von der Hand meistens zumindest. Denn manchmal sitzt der Redakteur sprachlos und mit aufgeklapptem Mund vor dem Monitor und starrt ungläubig auf das, was sich gerade vor seinen Augen abspielt.
Unbeschreiblich...
Noch schlaftrunken und leicht verkatert lässt sich der Redakteur wenige Minuten später auf seinen PC-Stuhl fallen, startet seinen Rechner quasi instinktiv mit einer kurzen Handbewegung und richtet seine rot geränderten Augen auf die Spielverpackung. Das kann ja heiter werden ist mein einziger, dafür aber prophetischer Kommentar.
Alleine schon die Features, die auf der Rückseite des Spiels angepriesen werden, ließen in mir den Wunsch aufkommen, mich wieder ins warme Bett zu legen und weiter zu schlafen. Doch pflichtbewusst, wie der Schreiber dieser Zeilen nun mal ist, stürzte ich mich in den Test, damit Ihr, werte Leserschaft, voll und gänzlich objektiv über Heinzeljagd in Kenntnis gesetzt werden könnt.
Hahaha Man nehme die Melode von Ich wollt ich wär ein Huhn aus dem Jahre 1936 und verfeinere ihn mit einem neuen Text Ich wollt ich wäre tot, ich hätte keine Not , wobei der Text besonders schrill, ähnlich einem schlecht eingestimmten Kastratenchor, gesungen wird, gepaart mit einem pixeligen Video eines Gartenzwerges im Weihnachtsmann-Outfit ja, der Wunsch zum Töten steigt ins Unermessliche!
Der Unterschied? Nun, beim Zeitschließen darf/muss/soll man innerhalb eines festgesteckten Zeitrahmens und ohne Munitionsbeschränkung so viele Heinzel wie möglich in eine andere Daseinsform ballern. Im Preisschießen ist es genau umgekehrt. Man kann sich Ewig und drei Tage Zeit lassen, um insgesamt zehn Heinzel zu jagen, allerdings muss man sich das Schießgerät und die Munition vorab in einem Waffenladen kaufen.
Neben einem Schrotgewehr hat der nette Waffenhändler von nebenan noch ein Sniper-Gewehr, ein MG und einen Granatwerfer im Sortiment. Nicht vergessen, die Munition einzukaufen, denn wenn die Muni alle ist, ist das Preisschießen vorbei!
Punkte gibt es, wenn man einen der Zwerge ins Jenseits befördert, allerdings gibt es mehr Punkte, je weiter der Zipfelmützenträger vom Schützen entfernt steht und ob er Angst hat. Ja, genau ANGST .. Harhar.
Die kleinen Scheißer rennen nämlich wie von der Tarantel gestochen davon, wenn man einen der ihren in deren Nähe die Rübe wegballert. Tja, schade nur, dass das den Jagdtrieb noch mehr steigert und man dann versucht, den Flüchtigen abzumurksen.
Schafft man das, bevor sich der Angsthase wieder beruhigt hat, bekommt man für diese Aktion mehr Punkte. Ach, auch sonst tun die Heinzel alles, um niedergemäht zu werden. Da brüllen die kleinen Spinner schon mal rüdes Zeugs wie Fick dich . Nein, mich! oder Wie geht es deinem Genitalherpes?, während man ein weiteres Mal verwundert nach der Spieleverpackung greift und sich über die Jugendfreigabe Ab 6 Jahren wundert. Oh, da streckt mir einer der Heinzel gerade seinen nackten Arsch entgegen Zielen, PENG harharhar.
Alkohol lalala heute war Party *hicks*. Un da dachte ich so bei mir Ulli, dachte ich, zeigsch deinen Kumpels doch mal die Heinschel äh.. Heinzeljagd.
Gesagt getan Rechner angeschaltet, die Heinzel gestartet DIESE MUSIK herrlich. Was 2 Promille ausmachen können.
Heinzeljagd im Test.
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