Gesamtwertung43%/10 |
GrafikMangelhaft SoundBefriedigend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Mal ehrlich, ein Tetris-Klon ganz ohne Hintergrundgeschichte wäre doch etwas öde, nicht wahr? Daher haben uns die Entwickler noch eine feine Story dazugebastelt die ist einerseits nicht störend und lockert das Spielchen andererseits etwas auf. Und bevor mir mein geliebter Chefredakteur auf die Finger klopft oder Schlimmeres mit mir anstellt, weil ich für ein Klötzchenspiel keine 500 Wörter zusammenkriege, erzähle ich euch lieber etwas von der sagenhaft tiefgründigen Geschichte und nein, ich arbeite nicht unter Zwang...
Ihr spielt in der Rolle eines Archäologen die gefährliche Suche nach dem Tempel von Incadia nach. Dieser ist tief im Dschungel versteckt und es bedarf der Überwindung vieler kniffliger Fallen, bis ihr in findet. Dabei könnt ihr anhand von Tagebucheinträgen vor jedem Kapitel die Geschichte mitverfolgen. Das wars auch schon in Sachen Story.
Um den Weg durch den Urwald zu beschreiten, wählt ihr einfach den Abenteuermodus an. Dort kommt ihr nur weiter, wenn ihr die an euch gestellte Aufgabe erfolgreich beendet.
Und eben diese ist Klötzchen stapeln. Na ja, nicht ganz, aber lasst es mich erklären: Vor euren Augen habt ihr das typische hochkantige Spielfeld. Von oben fallen bunte Klötze herab, die ihr mit der Maus, bevor sie unten angekommen sind, nach links oder rechts bewegen könnt. Ordnet die Steine so, dass sie dabei waagerecht, senkrecht oder diagonal dreimal die gleiche Farbe haben. Manchmal fällt auch eine Steinsäule, bestehend aus zwei oder drei verschiedenfarbigen Klötzen herunter und ihr könnt diese mit der rechten Maustaste so drehen, dass sie in die gewünschte Form passen und sich mit gleichfarbenen Steinen verbinden. Wenn ihr dies schafft, sprengt sich die Steinreihe weg. Dies ist nützlich, um Punkte zu erhalten und logischerweise nicht an die Decke zu stapeln dann wäre die Runde natürlich verloren.
Wo bleibt die Herausforderung?, denkt ihr jetzt sicherlich. Na, die kommt hier: Vor jeder Runde werden euch die genauen Bedingungen genannt, die ihr erfüllen müsst, um eine Stufe weiter zu kommen. Zum einen ist da das umbarmherzige Zeitlimit, in welchem ihr die geforderte Anzahl an Punkten ergattern sollt. Zum anderen gibt es ständig neue Einschränkungen mal zählen nur rote Steinreihen, mal darf nur senkrecht gestapelt werden. Und wieder ein anderes Mal sollen spezielle Werkzeuge zum Einsatz kommen, die das Spiel immerhin ein wenig vom Vorbild abheben denn frisches Blut tut gut!
Unter Werkzeugen versteht man bei Incadia mehr oder weniger Hilfsmittel, die euch bei richtiger Anwendung eine Menge Punkte bescheren die ihr nur allzu oft bitter nötig habt. Da wäre der Sprengblock, der, wenn er mit zwei Steinen gleicher Farbe verbunden wird, sofort die gesamte Reihe nach oben oder zur Seite wegsprengt. Der Farbjoker kann ebenfalls mit zwei gleichfarbenen Klötzen verbunden werden, lässt dann aber nur diese verschwinden dafür ist er mit jeder Farbe kompatibel, der Sprengblock hat eine zufällige Färbung.
Habt ihr die geforderten Vorraussetzungen erfüllt, kommt ihr ins nächste von insgesamt 20 Leveln. Ärgerlich: Lediglich alle vier Stationen kann gespeichert werden kommt ihr zu Anfang nicht bis zum Level 6, könnt ihr bei Misserfolg jedes Mal wieder von ganz Vorne beginnen.
Seid ihr nicht so erpicht darauf, euch die Frustqualen des Abenteuermodus anzutun, dann wählt den Arcade-Modus mit ebenfalls 20 Aufgaben ohne Limits, ohne Einschränkungen, Incadia ohne Alles. Wenn ihr über eine Verbindung ins Internet verfügt, könnt ihr eure ergatterten Punkte auf eine Online Highscore-Liste hochladen und euch mit anderen Spielern vergleichen nicht gerade prickelnd, aber wems gefällt.
Incadia im Test.
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