Gesamtwertung79%/10 |
GrafikGut SoundBefriedigend |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungGut |
Das Schattenreich glänzt durch Oger oder sonstigen Bestien, mit denen man ungerne ein Haus teilen würde. Die Bruderschaft wartet dagegen mit Paladinen, Zwergen und Reitern auf, während die Elddar-Allianz mit Treants, ähnlich den Ents aus Herr der Ringe, Elfen und Drachen in die Schlacht zieht. Die Helden der drei Fraktionen, auch bekannt als Lords, haben, neben einem ausgefalleneren Aussehen, auch besondere Eigenschaften. Beispielsweise ein Zauber, mit dem man alle umliegenden verbündeten Einheiten heilt. Doch besonders wichtig ist die zusätzliche Kampfkraft, die weit über dem liegt, was normale Einheiten, die jederzeit erschaffen werden können, ihr Eigen nennen können.
Einmal ausgewählt, begleitet euch euer Lord über die gesamte Kampagne hinweg, bis hin zum dramatischen Ende. Unterwegs helfen einem auch allerlei Personen, die sich auf den Karten der verschiedenen Hauptmissionen befinden. Um diese Personen auf eure Seite zu ziehen, müsst ihr euch deren Problemchen annehmen. Meist bedeutet das, dass man irgendeine andere Person auf der Karte einfach nur töten muss. Doch leider ziehen es die neu gewonnen Freunde meist vor, auf eigene Faust unseren Gegnern den Gar auszumachen. Nämlich indem sie einfach zu einem bestimmten, vordefinierten Punkt hinstürmen, ohne sich von den auf der Karte verstreuten Monstern beirren zu lassen. Die machen uns allerdings Probleme, so dass wir uns erst um Monster, Drachen und Co. kümmern dürfen, bevor wir uns mit unseren Verbündeten wieder an der Front vereinen. Noch ein interessanter Punkt: Manche Gegner lassen wertvolle Gegenstände fallen, wie eine Schriftrolle, durch die wir einen gefährlichen Riesen herbeirufen können, der von nun an auf unserer Seite kämpft. Oder auch einen Zauber, mit dem wir einen flächendeckenden Feuersturm entfesseln.
Während der Kampagne gibt es natürlich auch allerlei Wendungen. Aus gut wird böse und umgekehrt, und natürlich müssen wir die hinterhältigen Feinde so gleich verfolgen. Insgesamt ist die Kampagne dabei recht motivierend, teilweise hatten die Entwickler sogar recht gut Einfälle, was die Missionen angeht. Taktisch wird einem jedoch nicht viel abverlangt.
Das einzige, um das man nebst des Ziels in der Mission kämpft ist der einzige Rohstoff, nämlich Platin. Um den begehrten Rohstoff abzubauen, benötigt es Bergarbeiter und die dazugehörige Mine. Die gibt es jedoch meist zu Genüge auf der Karte und wirkliche Kämpfe entbrennen darum nie.
Dabei zählt nur eins: Mach sie alle platt! Natürlich haben unsere Gegner größten Gefallen daran gefunden, uns das möglichst zu erschweren.
Dafür sind auf jeder Karte von klein bis ganz groß alle Monstergrößen vertreten. Beispielsweise werden einige Minen von noch recht harmlosen Goblins verteidigt, während im Zentrum der Map dafür riesige Drachen lauern könnte, die mit mit samt ihren Schösslingen in der Regel etwas gegen Fremde haben. Haben wir diese Bestien allerdings mit unserem Lord und seiner Armee besiegt, werden wir auch im Multiplayer mit speziellen Items belohnt und kassieren so einen ansehnlichen Kampfbonus gegen unsere Feinde. Es lohnt sich also, solchen Gegnern entgegen zu treten.
Grafisch kann Lords of Everquest dagegen mehr gutes einheimsen, die Grafik überzeugt in den meisten Fällen, schwächelt allerdings bei den Einheiten, die meist im Gegensatz zur Umgebung auf der Karte recht detailarm dargestellt sind. Alles in allem kann die Grafik aber überzeugen und reicht für heutige Maßstäbe aus.
Copyright © 2007 Next Idea GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Copyright © 2007 Yahoo! Alle Rechte vorbehalten.