Gesamtwertung95%/10 |
GrafikSehr gut SoundGut |
LanzeitspaßSehr gut SpieleinstiegGut |
BedienungSehr gut |
Von Fehlern befreit
Wie schon auf der Xbox 360 zaubert Mass Effect auch auf dem Rechenknecht ein optisches Feuerwerk auf die Mattscheibe. Dabei wurde die Unreal 3-Engine sehr gut an die Gegebenheiten des PCs angepasst, Mängel der 360-Version wie PopUps und teilweise unscharfe Texturen wurden so gut wie gänzlich ausgemerzt. Die Programmierung ist zudem so gut gelungen, dass selbst ältere Rechner die Pracht locker abspielen können. Die Charaktermodelle strahlen vor Unterschiedlichkeit und Schönheit, die weiten des Alls sehen genauso spektakulär aus, wie Explosionen oder Schusswechsel. Einzig einige fehlerhafte Texturen, die primär in den Zwischensequenzen auftauchen, stören das Gesamtbild ein wenig. Jedoch sind sie so selten, dass sie wie der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein einfach verpuffen.
Sehr hörbar
In Sachen Sound hat sich kaum etwas verändert und das ist auch gut so. Die exzellenten deutsche Sprachausgabe harmoniert prächtig mit den Zwischensequenzen und dem Rest der Grafik und verleiht der starken Story die Tiefe und Atmosphäre, die sie verdient. Dabei ist tatsächlich das ganze Spiel vertont. Jede noch so kleine verbale Möglichkeit und die Reaktion darauf. Immer noch eine sehr beachtliche Leistung! Musikalisch wird auch einiges geboten, wobei wirklichen Kracher selten zu hören sind, es aber dann in sich haben. Ansonsten wird das Spiel durchgehen von einem guten Soundtrack untermalt, der nie zu nerven beginnt. Gleiches kann man auch von den Waffensounds und sonstigen Soundeffekten behaupten, die zwar nicht in der Champions League der Shooter-Sounds spielen, dafür aber durchaus eine Chance haben, das UEFA Cup Finale zu gewinnen.
Sehr gut angepasst
Die PC-Version von Mass Effect kommt deutlich bedienfreundlicher daher, als die Xbox 360-Variante. So wurde natürlich alles an den PC angepasst, mit Maus und Tastatur lässt sich das Abenteuer daher mühelos lenken. Verbessert wurden unter anderem auch die Steuerung der Vehikel, die sich nun kameraunabhängig bedienen lassen. Zudem wurde beispielsweise das Hacker-Minispiel komplett verändert, so dass es für den PC passend ist. Statt Knöpfe drücken, muss man nun ein Dreieck an mehreren Hindernissen vorbei in die Mitte des Bildschirms befördern, um etwa eine Tür zu öffnen. Genauso simpel, aber eben bequemer. Außerdem muss man keine Extrataste mehr drücken, um in Deckung zu gehen, das macht Shepard von ganz allein. Alles in allem ist die Steuerung, auch in Gefechten wunderbar gelungen.
Fast perfekt
Natürlich hat sich in Sachen Story nicht viel geändert. Noch immer versucht man als Commander Shepard für Ordnung in der Galaxie zu sorgen, Hilfsbedürftige aus der Patsche zu Helfen und die Menschen zu einem angesehenen oder gefürchteten Geschlecht im Universum empor zu heben. Dabei haben vor allem die Handlungsweisen und die Dialogführung des Charakters großen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte, so dass man sich immer frei fühlt, dass zu tun, was einem in den Sinn kommt. Verändert wurden nur kleine Sachen. So wurde das Interface natürlich an den PC angepasst, während der Kämpfe kann man jetzt auch speichern, man kann allen Teammitgliedern einzeln Befehle erteilen und so weiter. Im Großen und Ganze wissen all die kleinen Änderungen das Spiel noch flüssiger von der Hand gehen zu lassen. Dabei haben sich die Entwickler die Meinung der Fans zu Herzen genommen und sogar Kleinigkeiten, wie die Fahrstuhlgeschwindigkeit verändert. So rasseln in diesem Beispiel die Lastzüge deutlich schneller durch die Gebäude und Raumschiffe. Die zusätzlichen Missionen gefallen, wie der Rest, sind nun aber nicht zu umfangreich ausgefallen, als das sie extra beleuchtet werden müssten. Sie gliedern sich unbemerkt für jeden Erstspieler in den Spielverlauf ein.
Hier gehts lang
Durch das aus der Xbox 360-Version bekannte Tutorial kommt man leicht ins Spiel. Alle wichtigen Tasten werden erklärt und erläutert. Nichtsdestotrotz wartet Mass Effect von Beginn an mit einem knackigen Schwierigkeitsgrad auf, dessen Schrecken aber durch die Schnellspeicherfunktion schnell genommen wird.
Mass Effect im Test.
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