Gesamtwertung85%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Nachdem Ian Dresari wieder auf seinem Thron sitzt und eigentlich alles gut laufen müsste, kommt es jedoch immer wieder zu politischen Unruhen und obwohl du immer ein treuer Diener deines Kaisers warst, wirst du nach langer harter Arbeit einfach entlassen und findest nur eine Lösung. Dem Beitritt in die Black Knight Legion, der gefürchteten Steiner Truppe. Dort läuft auch alles sehr gut und du wirst auch schnell befördert. Doch nachdem Piraten einer der Steiner Mineral Firmen angegriffen hat und es eigentlich ein einfacher Einsatz werden sollte ist nichts mehr so wie es mal war.
Mit dieser aufregenden Story schickt Microsoft ein neues Addon zu Mechwarrior 4 ins Rennen. Wieder einmal vollgepackt mit Action und schicker Grafik. Schon bevor man die ersten Mission startet merkt man deutliche Unterschiede. Nicht nur das die einzelnen Briefings deutlich verkürzt wurden, nein auch das sehr beliebte Mech Lab wurde noch mal kräftig aufgemöbelt. So kann man jetzt auch mit Mech Gegenständen handeln, da man sich ja nicht mehr als Rebell gegen eine Regierung auflehnt, sondern ein Söldner ist. Aber nicht nur das. Es sind auch ein Haufen neuer Waffen und natürlich auch Mechs hinzugekommen.
Ganze 5 neue Mechs darf man nun in den Kampf steuern. Einmal wäre das der Black Knight, der nicht gerade mit Geschwindigkeit protzt aber dafür 75t Waffen herumschleppen kann. An 2. Stelle ist der Ryoken Mech, der sehr schnell ist aber dafür natürlich weniger gut gepanzert ist und nicht so viel Waffen tragen kann. Als nächstes kommt der Sunder Mech. Er hat zwar die gleiche Höchstgeschwindigkeit wie der Black Knight, kann jedoch gut 20t mehr mit sich herumschleppen, was natürlich die Panzerung beeinträchtigt.
Der Uller Mech dagegen ist nur für Einsätze praktisch in denen Geschwindigkeit zählt. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von sagenhaften 135m/h ist er der schnellste Mech den es bis jetzt gibt, aber dafür in Kämpfen so gut wie nutzlos. Zu guter Letzt der Wolfhound Mech. Er ist ähnlich wie der Uller, ist jedoch nur 100m/h schnell.
Mit diesen 5 neuen Gefährten ziehst du dann in die spannende neue Kampagne, die der Kampagne aus Mechwarrior 4 locker das Wasser reichen kann. Die Missionen sind allesamt wieder abwechslungsreich und sogar noch erweitert. So muss man nun Konvois beschützen. Feindliche Mechs in einen Hinterhalt locken oder eine feindliche Basis angreifen. Wem das nicht reicht und eher Multiplayer technisch veranlagt ist, kann sich in den neuen Multiplayer Modi mindestens genauso gut wie im großen Bruder austoben. Unter anderem sind das z.B. der Mech Belagerungs- Modus, indem ein Team eine Basis angreift und das andere Team die Basis verteidigen muss. Natürlich gibt es das ganze auch mit 2 Basen, wie man es ähnlich aus Tribes 2 kennt.
Technisch wurde natürlich vor allem im Grafik Bereich nichts verändert. Das einzig Neue ist die Schadensanzeige, die nun detaillierter ist und man nun genauer sieht, wann etwas am Mech zerstört wird. Leider haben sich aber auch die Synchronsprecher nicht verbessert und es kann immer mal passieren das man nicht das ganze Meeting mitbekommt weil die deutschen Sprecher zu lange reden und schließlich mittendrin unterbrochen werden, da die Mission anfängt. Jedoch muss man auch sagen, dass vor allem die Grafik selbst für heutige Standards immer noch sehr schön aussieht und die Effekte einfach atemberaubend sind, besonderst in den Nacht Missionen.
Mechwarrior 4: Black Knight im Test.
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