Wir hatten ihm Rahmen des Medieval: Total War PR-Events die Möglichkeit Projektleiter Michael de Platter von Creative Assembly zu interviewen. Herausgekommen sind 15 Minuten Unterhaltung und viele Details des Spieles. Wir haben es für euch in Schriftform gebracht.
Die englische Orginalfassung gibt es auf Seite 3 .
Justgamers.de: Wieviele Einheiten kann die Engine darstellen?
Michael de Platter: Die meisten, die wir jemals in einem Kampf hatten? Also, eine Armee kann bis zu 16 Einheiten haben und man kann bis zu 200 Soldaten in jeder Einheit haben..das macht also ungefähr 3000 mal 8 Armeen...also ungefähr 24000? Ja, 24.000 Soldaten auf einem Schlachtfeld. (und das in echtem 3D! Anm.d.Red.)
Justgamers.de: Und was für einen Rechner braucht man dafür?
Michael de Platter: Also ich glaube das würde die Minimumanforderungen etwas ins Straucheln bringen *lach*, aber..nun... wir könnten noch mehr darstellen, aber ich glaube wenn man die empfohlene Austattung sein Eigen nennt, also etwa eine GeForce 2 und ungefähr 700 Mhz...das würde ok sein. Und mit den Mindestanforderungen kann man immer noch ca. 4000-5000 Soldaten darstellen...also immer noch eine große Schlacht!
Justgamers.de: Wird die Engine GeForce 4 Feature unterstützen? Wird das Spiel umso besser aussehen, je besser der Rechner ist?
Michael de Platter: Was wir vor allem seit Shogun geändert haben ist, dass wir jetzt wirklich jedes bißchen Videospeicher zu jeder Zeit nutzen. Was also besser wird, ist der Detaillevel...man kann also die einzelnen Soldaten besser erkennen.
Justgamers.de: Wie kann man als Spieler 24.000 Einheiten überblicken und/oder managen?
Michael de Platter: Nun, man gibt ja nicht die Befehle an jeden einzelnen Soldaten. Jede Art von Soldaten ist in Einheiten aufgeteilt...man kann also z.B. 2000 Speerwerfer haben in einer Einheit und 80 Bogenschützen in einer anderen Einheit. Man wählt also nur eine von 16 Einheiten aus und gibt dieser Befehle. Diese kann man außerdem wiederum in Gruppen sortieren und einer ganzen Gruppe Befehle geben. Man hält nur CTRL gedrückt und doppelklickt dann z.B. auf Kavallerie...das würde alle Ritter auswählen. Außerdem ist es sehr einfach Formationen auszuwählen. Man kann einfach einen Keil oder eine Linienformation auswählen..es ist wirklich einfach die Einheiten zu organisieren.
Justgamers.de: Verhalten sich alle Soldaten also in der Gruppe oder als Individuen?
Michael de Platter: Nun, eigentlich gibt es 3 Schichten der KI. Da ist die KI für den einzelnen Soldaten. Diese berechnet alle einzelnen Bewegungen, die Kampfberechnungen und die Wegfindung. Dann gibt es noch die taktische KI, welche die Einheiten als Ganzes steuert. Wenn man also z.B. 50 Ritter auswählt und diese in Keilformation bringt, werden sich alle Soldaten entsprechend anordnen. Wenn man dann auf Angriff klickt, wird die gesamte Einheit angreifen, aber die einzelnen Soldaten werden weiter individuell entscheiden, welchen Gegner sie angreifen, wo sie entlang laufen müssen, ob sie fliehen wollen etc.
Justgamers.de: Wie steht es mit Taktiken auf dem Schlachtfeld?
Michael de Platter: Taktiken sind extrem wichtig und machen einen großen Unterschied. Man könnte 3:1 in Unterzahl sein und mit der besseren Taktik trotzdem noch gewinnen. Es gibt sehr viele Aspekte beim Gameplay. Das wichtigste ist, dass man die richtige Art Truppen gegen die jeweilige Feinde schickt, also z.B. die Lanzenträger gegen die Kavallerie und die Bogenschützen wieder gegen Lanzenträger bzw. die Kavallerie gegen die Bogenschützen.
Dann spielt das Terrain eine wichtige Rolle, wie z.B. abwärts kämpfen gegenüber einen Hügel zu stürmen oder Bogenschützen auf einer großen Anhöhe zu platzieren. Oder man kann sich z.B. im Wald verstecken, denn es gibt z.B. Einheiten die am besten in Formationen funktionieren, wie Lanzenträger...im Wald werden diese Formationen aber aufgebrochen und dann kann man diese einfacher und schnell erledigen. Auch das Wetter spielt eine große Rolle. So beeinflusst Regen und Wind die Genauigkeit von Pfeilen, bei Regen funktionieren Waffen, wie Gewehre, die auf Schießpulver basieren, nicht.
Und Moral ist sehr wichtig, denn deine Soldaten werden nicht einfach stehen bleiben und warten, bis sie sterben. Wenn sie sehen, dass sie verlieren oder viele Freunde tot sind oder der General gefallen ist, drehen sie sich eventuell um und rennen weg. Dies kann man auch selber ausnutzen, indem man z.B. bevorzugt den feindlichen General anvisiert.
Justgamers.de: Welches sind die Hauptunterschiede zwischen Shogun und Medieval?
Michael de Platter: Der größte Unterschied liegt wohl in den Kämpfen. Wir haben jetzt Artillerie, Pistolen und Burgen. Man kann also Burgen verteidigen oder mit der Artillerie zerstören. Wir haben auch viel Arbeit in das Kampfsystem an sich gesteckt, wie alles funktioniert etc. Z.B. wenn die Kavallerie angreift, hat diese auch ein Momentum und wenn diese in einer Linie von Verteidigern bricht, dann zerbricht diese auch wirklich und man bricht hindurch. Soldaten können einander wegstossen. Wenn man also kurz vor dem Durchbruch des Burgtores ist, dann kann man wirklich den Feind wegdrücken.
Einheiten können sich auch vom Schlachtfeld entfernen, wenn es nicht gut läuft.. man kann sich zurückziehen und wieder neu angreifen. Es gibt Einheiten mit durchbohrenden Waffen oder welche, die sich auf schwere Äxte spezialisiert haben. Einfach vieles im Kampfsystem ist realistischer und vor allem die Grafik ist besser....es gibt jetzt 4x so viele Details...man kann also ganz leicht die einzelnen Soldaten auf den Schlachtfeldern erkennen und wie sie sich bewegen. Die Einheiten tragen auch verschiedene Farben, weshalb es viel leichter ist, den Überblick zu behalten. Das ganze Gameplay ist viel interessanter. Und von 10 verschiedenen Einheiten in Shogun, kommt man nun auf über 100 verschiedene, alle mit besondere Eigenschaften, Taktiken etc. Man braucht wirklich verschiedene Taktiken und Pläne, basierend darauf, welche Partei man spielt.
Justgamers.de: Und im rundenbasierten Modus?
Michael de Platter: Die Unterschiede im rundenbasierten Modus sind wahrscheinlich noch viel größer. Zuerst einmal gibt es jetzt nicht 100 Jahre in Japan, sondern 400 in Europa.
Und Shogun war eigentlich nur eine Nation, Medieval beinhaltet 12 Verschiedene, alle mit verschiedenen Spezialitäten, Charakteren etc. Aufgrund der größeren Zeitspanne, gibt es viel mehr zu tun. Es gibt z.B. über 100 verschiedene Gebäude zu bauen und viel mehr Forschungsschritte. Während man also vorran schreitet, bekommt man viel coolere Einheiten und muß seine Taktiken anpassen etc...
Der Wirtschaftsaspekt ist auch viel detailierter. Der Handel funktioniert besser und das Aufbauen und Managen der Wirtschaft. Die Diplomatie basiert auf mehr Faktoren und funktioniert besser, damit z.B. Alliierte wirklich kommem und bei einer Invasion helfen und solche Dinge. Auch die Religion ist wichtig. Man kann Kreuzzüge durchführen, man kann vom Papst aus der Kirche ausgeschlossen werden, es gibt einen Jihad und vieles mehr.
Auch Schiffe spielen eine Rolle. Man kann wirklich Einheiten per Schiff transportieren, eine Invasion von See aus starten, Handelsrouten über See bilden.
Justgamers.de: Als Resource gibt es aber nur Gold?
Michael de Platter: Die Endresource ist Gold, ja. Aber man kann sein Gold aufstocken, indem man verschiedene Resourcen aus den Regionen managed. Also Südengland könnte z.B. Fisch und Wolle haben. Dann baut man einen Wollhändler. Jetzt kann man Wolle handeln und so Gold verdienen.
Justgamers.de: Was ist mit den Kreuzzügen, die sie erwähnten?
Michael de Platter: Wenn man einen Kreuzzug startet, gibt man Geld zum Papst, um dessen Unterstützung zu erhalten und dann kann man eine solchen irgendwo auf der Karte starten, wo kein christliches Land ist. Während die Armee dann durch die Territorien zieht, werden sich die Leute versammeln und sich der Armee anschließen.
Justgamers.de: Ist der rundenbasierte Modus also viel tiefgründiger geworden?
Michael de Platter: Ja auf jeden Fall! In Shogun war eigentlich nicht genug vorhanden, um daraus ein extra Spiel zu machen. Es ging nur um die Aufstellung für die nächste Schlacht. In Medieval hingegen gibt es so viel zu tun und die Schlachten zu führen, ist dann ein Extraspaß.
Justgamers.de: Welcher Teil ist wichtiger bzw. nimmt mehr Zeit in Anspruch?
Michael de Platter: In Shogun war es definitiv der Kampf. Dieses mal würde ich sagen, ist es ungefähr 50:50. Man kann den Computer viel machen lassen, wie z.B. Steuern erheben, Gebäude errichten und man selber konzentriert sich auf das Bewegen der Armeen. Anders herum, kann man den Computer die Echtzeitkämpfe berechnen lassen. Man kann also dabei bleiben, was man mehr mag. Wenn man jeden Aspekt des Spieles selber steuert, wird sich das Spiel selbst ausgleichen. Wenn man sich mehr auf den rundenbasierten Modus konzentriert, dann werden die Echtzeitschlachten auch einfacher sein, weil die Armeen wohl größer sind, man mehr Geld hat, die Dimplomatie effektiver ist und man weniger oft einer Invasion ausgesetzt ist etc. Managed man den rundenbasierten Modus nicht so genau, muß man sich auf viel mehr Kämpfe einstellen.
Justgamers.de: Was haben sie getan, damit man auf der großen Übersichtskarte die Übersicht behält bei den ganzen Armeen? Wie wird verhindert, dass man sich auf Spanien konzentriert und Polen vernachläßigt?
Michael de Platter: Das ist einfach Balance. Es wird sich herausstellen, dass man einige wenige Territorien hat, die das meisten Gold etc produzieren...dann hat man einige Fronten, wie z.B. Polen oder Spanien. Wenn man weiter vorran schreitet, wird natürlich jede Runde länger dauern, aber es wird nie langweilig werden und auch etwas kleiner als Civilization. ;)
Justgamers.de: Das Spiel hieß mal Crusader. Warum wurde es umbenannt?
Michael de Platter: Der Hauptgrund war, dass, wann auch immer wir jemanden gefragt haben, was er mit Crusader verband, kam immer die Kreuzzüge selbst und das Heilige Land zurückzuerobern und nur in der Region zu spielen etc. Aber das Gesamtbild von Medieval ist viel viel größer und beinhaltet z.B. den hundertjährigen Krieg und die Mongoleninvasion genauso wie die Pest. Wir wollen einfach etwas...naja. Medieval ist einfach ein weitreichender Begriff.
Justgamers.de: Wie gut ist die KI?
Michael de Platter: Die KI ist eigentlich fast zu gut *er lacht* Es ist wie...der eine Vorteil der KI jetzt ist, dass es sehr intelligent reagiert und auch unvorhersehbar ist. Sie wird den Spieler überraschen, von ihm lernen und solche Dinge. Die KI beherrscht Überraschungsangriffe, Hinterhalte, die Truppen aufzuteilen, damit man denkt, man gewinnt und dann greift sie die Flanken an. Wirklich gut.
Justgamers.de: Auch auf der Übersichtskarte?
Michael de Platter: In Shogun hatten wir das Problem, dass die Spieler herausfanden, dass die KI betrügt und man Wege fand, dagegen vorzugehen. Wir haben jetzt viel Arbeit investiert, um sicher zu stellen, dass die KI diesmal nicht betrügt, aber trotzdem viel intelligenter ist. Außerdem ist es sehr schön, dass die verschiedenen Nationen ganz verschieden spielen, basierend auf der KI und dem Charakter des Führers. Einige werden die Wirtschaft nutzen, um reich zu werden, einige werden alle Mittel der Diplomatie nutzen und Allianzen bilden, dann aber andere hinrichten lassen oder Attentäter benutzen, andere wiederum werden mehr Wert auf das Militär legen.
Justgamers.de: Wie wichtig sind die Teile zu Heiraten und auf die Charaktere und Generäle zu achten?
Michael de Platter: Nun, die schöne Sache ist, dass man z.B. in ein anderes Volk einheiraten kann, wodurch stärkere Allianzen entstehen. Außerdem hat man dann Anspruch auf die Länderein. Wenn z.B. der Herrscher stirbt und keinen Nachfolger hat, dann fällt ein Teil des Landes dem eigenen Reich zu.
Justgamers.de: Wie gut ist der Netcode? Spielbar mit 56k?
Michael de Platter: Ja! Der Netcode ist sehr gut. Wir haben einige gravierende Bugs repariert. Es war eine Herausforderung 24.000 Soldaten zu syncronisieren, aber wir haben es hinbekommen. ;)
Justgamers.de: Worauf sind sie am meisten stolz
Michael de Platter: Nun...*nachdenk*....es gibt so viel. Wenn man in einer großen Schlacht ist und man kann wirklich fühlen, dass man die Kontrolle über die Schlacht hat und dass die eigenen Taktiken wirklich einen Unterschied machen und man wirklich das Gefühl hat, gegen einen intelligenten Gegner zu spielen!
Justgamers.de: Gibt es noch was hinzuzufügen?
Michael de Platter: Nun, ich freue mich, wenn das Spiel im August in den Läden steht ;)
Justgamers.de: Danke für das Interview
Michael de Platter: Kein Problem. Noch ein Spielchen gefällig?
We had the Chance to conduct an interview during a press event with regarding Medieval: Total War PR-Events with Creative Director Michael de Platter from Creative Assembly. The results were 15 Minutes auf Discussion. We wrote an article out of it for you.
Justgamers.de: How many units will the game be able to display?
Michael de Platter: The most that we had in a battle? So one army can have sixteen units, you can have 200 men in a unit...so it is about 3000 times 8 armies...24.000? about 24.000 units on a battlefield. (and this in complete 3D - editors comment)
Justgamers.de: And what kind of a computer do you need for that to display?
Michael de Platter: This would probably make the minimum specs struggle a bit *laugh*, but, well we could have made more than that, but I think if you have like the recommended specs...if you have like a GForce 2 and about 700 Mhz...that would be ok. And on the minimun spec you still can have 4000-5000 units..so you still can have a big battle!
Justgamers.de: Will the engine support GForce 4 Features or something like that? Will the game become better with a better PC?
Michael de Platter: The thing that we changed since Shogun ist, that it really takes advantage of every bit of the video memory at every time. So what increases is the level of detail, so you can really see your individual soldier better.
Justgamers.de: How will the player be able to manage 24.000 units?
Michael de Platter: You don't have to give your orders to every single individual. Each type of soldier ist organized into different units...so you might have 200 spearman in one unit and you might have 80 archers in another unit. So you can just select each unit from about 16 units and you can give your orders to them. Or you can organize them into groups really easily. So if you just hold CTRL an then double klick a unit, you select all of this unit. So if I hold CTRL and double klick on cavalary, I would select all of my knights. Then also, it is very easy to change formation, like you can put them in a wedge formation or in a line formation..it is quite easy to organize them.
Justgamers.de: So all units in one group act the same or as individuals?
Michael de Platter: Well, there are actual three layers to the AI. There is the AI for every individual soldier. This is the one, that makes all the combat calculations and the running around and the pathfinding around the map. Then there is the tactical level of the AI, which organizes the group. So e.g. if I select a unit of 50 knights and put them into a wedge, all of the soldiers in this unit will move into that formation. If you then hit charge, the whole unit will charge the enemy but still the individuell soldiers will select a different enemy or do whatever he has to do.
Justgamers.de: What about tactics on the battlefield?
Michael de Platter: Tactics make a huge difference. You could be outnumbered 3:1 and have the better tactics, you could still win. And there are many aspects about the gameplay. The main thing ist, to get the right type of your soldiers together with the one of the enemy, e.g. your spearman to stop the cavallery charge and your archers to attack the spearman and your knights matching against the archers.
Then the terrain makes a really big difference. Like fighting downhill vs. fighting uphill or shooting your archers from high ground. Or e.g. hiding in forests, because there are units that work best in formations like spearman and forests up formations. Then you can easily kill them. Weather makes a difference, so wind would affect the accuracy of arrows, rain will make gunpowder weapons like guns not work. An moral ist very importan as well, because your man will not stand there and fight till they die. If they see that they are loosing or that their frieds are dead or the general has been killed they can turn and run. So it might be a could idea to hunt the enemy general to make the enemy units run. So there are a lot of factors that effect the battlefield at the same time.
Justgamers.de: What are the main differences between Shogun and Medieval?
Michael de Platter: The big differences in the battles are that we got artillery and guns and castles. So you can defend castles and use your artillery to destroy castles. Also we have done alot to the whole combat system and how it works so e.g. if the cavallery charges it has an momentum and if it charges an enemy line it actually s the line and pass through. And units can push each other away. So if your near to breach a gate you can really push the enemy away.
Units can disengage from battle. So if you are fighting and it's not going well, you can pull them back and come around an reengage the enemy. There are units with armor piecing weapons, that are units, that are specialized with heavy axes. Also the things in the combat system are much better. Plus the graphics are much better...there are now 4 times as many details...you can really see who the individual soldier on the battlefield is. The soldiers are actual colored in whatever color the faction is. It is much easier to keep track of the battle. So the gameplay is much more interesting. And from the 10 units in Shogun, you know have over hundred different units, all with special tactics and so on. So you really need different tactics and diferent strategies depending on who you are.
Justgamers.de: And in the turnbased mode?
Michael de Platter: The differences in the turn based mode are probably even bigger. Firstly it ist not onehundred years in Japan, it is fourhundred years in europe. And Shogun was really one sort of nation, this is 12 different nations, each with there own specialties and characters. Because the time span ist much bigger, there is much more to do. You have like 100 different buildings and more advances in technology. So if you go through the game, you get really more much cooler units..you have to change your tactics...
The economic side ist more detailed. The trade works better, the building and managing your economy. The diplomacy takes more things into account for your allies actually coming and helping you with invasions and so on. The religion takes a big part, so you can launch an crusade and can get excomunicated by the pope, there is Jihad.
The naval part of the game. You can actually transport your army by sea, you can invade by sea, build trade routes with your ships.
Justgamers.de: As resource there is only gold?
Michael de Platter: The end-resource is gold. But you can increase your gold by managing resources from different regions. So e.g. the south of England may have wool and fish...so if you build a wool merchant. Now you can start trading wool. You can actually start trading resources from different regions to give you more money.
Justgamers.de: What about the crusades you mentioned?
Michael de Platter: When you start launching a crusade you give money to the pope to endorse your crusade and then you can launch a crusade to anywhere on the map that is not a christian country. And if the new army then moves through the different territories, the people from there will flock to join the crusade.
Justgamers.de: So the turn-based part has increased in depth?
Michael de Platter: Yes it increased in depth. In Shogun, there was not really enough there to be a stand-alone game on it's own. The purpose was just to setup for the battles! Where is in Medieval there is way enough to play it on its own and playing the battles increases fun.
Justgamers.de: Which part is more important? Which one takes more time?
Michael de Platter: In Shogun it was the battle. This time, I would say it is 50:50. So you can let the computer let make a lot, like setting your taxes, building your buldings and just sit with moving your armies an so on. The other way you can let the computer calculate the realtime battles! But you can stick on what you want to. If spent to manage every aspect of your econonmy the game will balance itself. If you focus more on the turn-based part, the realtime battles probably will be easier because your armies are bigger, you have more money, the diplomacy gets better. Otherwise you probably get much more often e.g. invaded.
Justgamers.de: What did you do to keep the overwiew on this huge turn-based map? How do you prevent to neglect Poland, while concentrating on spain?
Michael de Platter: That is just balancing. You tend to have some regions that produce most of your money. So you focus your concentration there and then you have a few fronts like Spain and Poland. Ok. If you go through the game, each turn tends to take longer but it will never get boring I think an be a little smaller then Civilization ;)
Justgamers.de: The game was called Crusader. Why changing the name?
Michael de Platter: The main reasion, was because whenever we asked the people what they though about crusader they really though about the crusading armies going to the holy land and reconquer Jerusalem and the battles playing just in this part of the battle. But the scope of the game is much much bigger than that. It is the 100 years war, the mongol invasion, the black death. We just wanted something to...like Medieval is a much broader term.
Justgamers.de: So how good is the AI?
Michael de Platter: The AI is almost too good *laugh*. It is like...the one advantage..the AI of the battles is very clever an it is unpredictable as well...it will surprise you an learn from you and such things. It manages surprises attacks, ambushes, deviding up its forces so that you think you are winning an then it'll come back an attack your flanks.
Justgamers.de: Also on the overwiev map?
Michael de Platter: In Shogun we had the problem that consumers found out that the KI is cheating there and found out how to react against that. We put alot of attention to it, that it doesn't cheat, but it is alot more clever. And another good thing is that the different nations play different based on their AI tactics. Some will use economics to get richer and some will enhance diplomatics, have alliance and then assassinate people. Some other will me much more militaristic.
Justgamers.de: How important is the part to marry people an keep track of the personalities and the generals?
Michael de Platter: Well, the good thing is, that you can marry into another faction an that gives you a stronger alliance. But you also have a claim on the factions. So if the king dies and doesn't have sons, you can actually get a part of their lands as part of your empire now.
Justgamers.de: How good is the netcode? Playable with 56k?
Michael de Platter: Yeah. The netcode is very good. We fixed a few big bugs. It was a challange to syncro 24.000 people at the same time, but we managed it ;)
Justgamers.de: What are you most proud of?
Michael de Platter: Well...*think*....if you are a in huge people and you really feel that you have a control of the battle an that your tactics really make a difference and that you feel to play against an intelligent enemy. But there is alot *g*
Justgamers.de: Anything to add?
Michael de Platter: Well, I just lood forward to seeing the game in the shelf ;)
Justgamers.de: Thank you for the interview.
Michael de Platter: No problem. Make another game?
Medieval: Total War - Das Interview im Test.
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