Microsoft Wireless Notebook Optical Mouse

Review
Plattform
PC
Vertrieb
Microsoft
Entwickler
Microsoft
Erscheinungsdatum
-
Genre
Andere
USK
-
Microsoft Wireless Notebook Optical Mouse [PC , Justgamers]

Gesamtwertung

0%/10

Microsoft Wireless Notebook Optical Mouse

Die Freiluftsaison hat begonnen und zumindest auf den Grünflächen der Leipziger Universität mehrt sich die Zahl der “Belaptopten”. Weil das Surfen unter freiem Himmel ganz nett ist, die Arbeit mit den meist integrierten Touchpads aber eher Krampf als Segen ist, gibt es mittlerweile ein reichhaltiges Angebot an kleinen Notebookmäusen. Eine dieser Mäuse ist die Microsoft Wireless Notebook Optical Mouse. Die ist nicht nur kabellos, sondern auch ganz schön toll. Wie toll sie ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Besitzer von Funkmäusen Kisten voller Batterien horten mussten. Zahlreiche funkende Nager haben mittlerweile eine recht ansprechende Batterielaufzeit. Die Microsoft Wireless Notebook Optical Mouse macht da keine Ausnahme und kommt so auch mit nur einer handelsüblichen AA-Batterie über die Runden.

Die “Erste” gehört dabei zum Lieferumfang, die Folgenden stiehlt man aus der Wohnung der Lebensabschnittsgefährtin. Bei normalem Gebrauch soll laut Microsoft erst nach rund einem halben Jahr eine neue Batterie benötigt werden. Zu viel Adrenalin wird man im Laufe des Jahres also nicht ausschütten - zumindest nicht beim Stiebitzen irgendwelcher Fernbedienungs-Batterien.

“Normaler Gebrauch” bedeutet im Fall der Microsoft Wireless Notebook Optical Mouse, dass der USB-Empfänger bei Nichtbenutzung unter der Maus verschwindet. Steckt der Empfänger fest in der Aussparung, schaltet sich die Maus komplett ab.

Das hat zum einen den Vorteil, dass die Maus nicht pausenlos vor sich hertasten muss und so das Leben der Batterie um ein Vielfaches verlängert, zum anderen sind Maus und Empfangsteil beim Transport immer beisammen.

Steckt der USB-Receiver einmal an der Maus, sitzt er auch richtig fest. Auch kräftiges Schütteln lässt ihn nicht von seiner Position abweichen, ein unbeabsichtigter Verlust oder langes Suchen kann so ausgeschlossen werden. Damit der im Vergleich mit anderen Mausempfängern doch recht große Stick nicht so leicht abbricht, kann der Großteil des Gehäuses um 270° gedreht werden. Somit ist es egal, ob der Stick nun in einem horizontal oder vertikal liegenden USB-Slot steckt.

Viele Desktopmäuse haben mittlerweile unzählige (Zusatz-)Tasten. Die Microsoft Wireless Notebook Optical Mouse kommt ganz klassisch mit dreien (Links+Rechts+Mausrad) aus. Diese lassen sich auch wunderbar mit dem Standard-Windows-Treiber konfigurieren. Auf diesen muss man sich sowieso zunächst verlassen, liegt der Maus doch gar keine Treiber-CD bei.

Wer möchte, darf sich allerdings auch die ca. 7 MB große und IntelliPoint 5.2 genannte Treibersoftware von Microsoft herunterladen. Eine Auskunft, wie viel Saft noch in der Batterie steckt, gibt diese aber leider auch nicht.

Eine Auskunft, wie präzise die Abtastung der kleinen Maus arbeitet, können wir aber geben: Selbst auf sehr hellem Holz macht die Maus keine Probleme; auf unwegsamen Gelände wie meinem T-Shirt-bedeckten Bauch funktioniert sie ebenfalls prächtig.

Notebookmäuse haben die Eigenschaft, recht klein zu sein. Damit kommt nicht jeder zurecht, schleift der Handballen doch auf der Unterlage.

Da ich schon seit einigen Jahren eine Logitech MouseMan Traveller besitze, diese auch über längere Zeit schon als Hauptnager am Desktop genutzt habe, fiel mir der Umgang mit der kleinen Microsoftmaus leicht.

Die Batterie macht das Gerät zwar schwerer als die kabelgebundene Konkurrenz, doch stört das zusätzliche Gewicht praktisch nicht. Überhaupt liegt die Maus viel besser in der Hand als die etwas in die Jahre gekommene Logitech MouseMan Traveller, die ich nun zu den anderen Elektronik-Oldies verbannt habe.

Während der Bereich der Handauflage und die Tasten aus Plastik sind, ist der Rest des Gehäuses samt Mausrad gummiert. Griffigkeit und angenehmes Arbeiten sind damit gegeben.

Durch die ergonomische Form ist die Microsoft Wireless Notebook Optical Mouse wohl fürs Händchen auch wesentlich gesünder als manch alte Desktopmaus, die von einigen immer noch rege genutzt werden. Weil das Gerät zudem symmetrisch ist, kann die Maus auch von Linkshänder herumgeschubst werden.

Da sich nun unter der Maus die Mulde für den Empfänger befindet, wurde die Öffnung zum Wechsel der Batterie nach oben verbannt. Durch einen Druck auf den kleinen Button mit dem Microsoft Hardware Logo lässt sich so der Maus ein Teil ihres Fells abziehen. Nachteil dieser Lösung ist, dass sich der Deckel auch im geschlossenen Zustand leicht herabdrücken lässt.

Dies dürfte spürbar aber nur denen gelingen, die mit der Mitte ihrer Hand einen unnatürlich hohen Druck ausüben.

Die Microsoft Wireless Notebook Optical Mouse kann bei unserem Partner Amazon.de versandkostenfrei in blau oder grau bestellt werden.

Fazit

Das Argument, dass man sich bei Verwendung einer kabellosen Laptopmaus gleich um zwei Batterien - nämlich die des Notebooks und die der Maus - kümmern muss, wird mit der langen Batterielebensdauer der Microsoft Wireless Notebook Optical Mouse hinfällig. Schönes Design, tolle Technik und Ergonomie für unterwegs haben aber ihren Preis. Stolze 39,99 € möchte Microsoft für das Mäuschen haben. Wer sich das leisten kann und möchte, erhält aber auch eine der besten Notebookmäuse, die am Markt sind. Fazit: Trotz des hohen Preises eine absolute Empfehlung.

Microsoft Wireless Notebook Optical Mouse [PC , Justgamers]

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