Radsport Manager Pro 2007

Review
Plattform
PC
Vertrieb
Crimson Cow
Entwickler
Cyanide
Erscheinungsdatum
-
Genre
Andere
USK
0
Radsport Manager Pro 2007 [PC , looki.de]

Gesamtwertung

80%/10

Grafik

Befriedigend

Sound

Befriedigend

Lanzeitspaß

Gut

Spieleinstieg

Gut

Bedienung

Gut

Radsport Manager Pro 2007

Nachdem im Mai zahlreiche prominente deutsche Radsportler systematische Doping-Praktiken in den 90’er Jahren zugaben, war für viele sportbegeisterte Zuschauer der Start der Tour de France zu einer Farce geworden. Nun – mehrere Wochen nach dem Start der Tour – hat sich der Eindruck von kriminellen Strukturen im Radsport nach zahlreichen neuen Skandalen bekräftigt und der Sport steht vor einem Scherbenhaufen.

Da kann sich der sportbegeisterte Fan im Prinzip doch wirklich über den neuen Radsport Manager freuen, in welchem die Fahrer allesamt keine leistungssteigernden Mittel einsetzen dürften und der Spieler selbst in die Rolle des sportlichen Leiters schlüpfen darf. Ob dieses in der Theorie interessante Unterfangen auch in der Realität Spaß bereitet, erfahrt ihr in unserer Review, in welcher wir alle positiven und negativen Aspekte des Titels durchleuchten werden.

Die Qual der Wahl

Bei dem Radsport Manager Pro 2007 hat man die Wahl zwischen drei verschiedenen Spielmodi. Unter anderem kann man sofort den Karriere-Modus starten, in welchem der Spieler ähnlich wie beim Fussball Manager 07 die Kontrolle über ein Profi-Team erhält. Im Laufe der Saison hat man dann die volle Macht über die Finanzen, das Transfer-Management oder den Terminplaner, mit dem man bestimmen kann, bei welchen Rennen die eigenen Fahrer teilnehmen sollen. Somit erhält der Spieler die volle Kontrolle über ein Team, wodurch dieser Modus eher Radsport-Freaks ansprechen sollte.

Neulinge sollten beim ersten Start des Spieles in jedem Falle das gut strukturierte Tutorial durchspielen, in welchem alle spieltechnischen Details auf eine spaßige Art und Weise erklärt werden.

Dadurch stellte der Entwickler Cyanide sicher, dass auch Laien eine Logik hinter der etwas komplexen Menü-Struktur erkennen können und nicht erst mehrere Seiten im durchaus umfangreichen Handbuch durchblättern müssen. Wenn man keine Lust auf eine langwierige Karriere hat und lieber direkt in die spannenden 3D-Rennen des Titels einsteigen möchte, kann man ebenfalls sofort eine Rundfahrt - wie beispielsweise die Tour de France - starten.

Dazu muss man sich zunächst für ein Team entscheiden und nach ein paar weiteren kleineren Einstellungen, startet sofort das erste Rennen, wodurch dieser Spielmodus sicherlich der Beste für alle ungeduldigen Spieler sein sollte, welche sofort ins Spielgeschehen eingreifen wollen.

Wie funktionieren die 3D-Rennen?

Wenn man sich dann zu guter Letzt für einen passenden Spielmodus entschieden hat, lädt der Titel eine 3D-Umgebung, in welcher jegliche Etappen im Spiel simuliert werden.

Dabei muss der Spieler natürlich nicht die ganze Zeit dem Geschehen machtlos zuschauen – vielmehr bietet das Spiel zahlreiche Optionen, um die eigenen Fahrer durch taktisch kluge Aktionen in Spitzenpositionen zu befördern. So kann man beispielsweise den eigenen Fahren befehlen nur im Feld mitzufahren, wodurch sich die eigenen Sportler an das Tempo des Pelotons anpassen und durch die Ausnutzung des Windschattens Energie sparen können. Zudem bietet der Titel ebenfalls die Option, dass man Fahrer an der Spitze eine Gruppe befehligt, um die Geschwindigkeit zu erhöhen bzw. zu verlangsamen. Durch diese und viele andere taktische Möglichkeiten hat der Spieler einen enormen Einfluss auf die Strategie des eigenen Teams, wodurch der Titel durchaus eine gewisse Dramaturgie aufbauen kann.

Man stelle sich einfach folgendes Szenario vor: Dein Top-Fahrer kann bei einem entscheidenden Anstieg mit den besten Konkurrenten mitfahren und besitzt ebenfalls noch genug Kraft, um einen möglicherweise entscheidenden Angriff starten zu können.

Dabei muss der Spieler natürlich nicht die ganze Zeit dem Geschehen machtlos zuschauen – vielmehr bietet das Spiel zahlreiche Optionen, um die eigenen Fahrer durch taktisch kluge Aktionen in Spitzenpositionen zu befördern. So kann man beispielsweise den eigenen Fahren befehlen nur im Feld mitzufahren, wodurch sich die eigenen Sportler an das Tempo des Pelotons anpassen und durch die Ausnutzung des Windschattens Energie sparen können. Zudem bietet der Titel ebenfalls die Option, dass man Fahrer an der Spitze eine Gruppe befehligt, um die Geschwindigkeit zu erhöhen bzw. zu verlangsamen. Durch diese und viele andere taktische Möglichkeiten hat der Spieler einen enormen Einfluss auf die Strategie des eigenen Teams, wodurch der Titel durchaus eine gewisse Dramaturgie aufbauen kann.

Man stelle sich einfach folgendes Szenario vor: Dein Top-Fahrer kann bei einem entscheidenden Anstieg mit den besten Konkurrenten mitfahren und besitzt ebenfalls noch genug Kraft, um einen möglicherweise entscheidenden Angriff starten zu können.

Nun liegt es an Dir den Zeitpunkt zu definieren, wann der Fahrer angreifen soll. Allerdings sollte der Augenblick für den Vorstoß gut gewählt sein, denn wenn man zu früh antritt kann es tatsächlich passieren, dass der eigenen Rennfahrer in den letzten Kilometern noch einbricht und abreißen lassen muss. Auf der anderen Seite birgt ein zu langes Warten ebenfalls das Risiko, dass die Konkurrenten eventuell eine empfindliche Attacke starten, welche die Platzierung des eigenen Fahrers gefährdet.

Dieses – in der Tat etwas lange Beispiel – schildert insgesamt recht passend die gelungene Spannung, welche in den dreidimensionalen Rennen auftritt. Man muss ständig zukunftsweisende Entscheidungen treffen, wodurch man die 3D-Rennen sicherlich als ein absolut unterhaltsames Spielelement bezeichnen kann.

Nun liegt es an Dir den Zeitpunkt zu definieren, wann der Fahrer angreifen soll. Allerdings sollte der Augenblick für den Vorstoß gut gewählt sein, denn wenn man zu früh antritt kann es tatsächlich passieren, dass der eigenen Rennfahrer in den letzten Kilometern noch einbricht und abreißen lassen muss. Auf der anderen Seite birgt ein zu langes Warten ebenfalls das Risiko, dass die Konkurrenten eventuell eine empfindliche Attacke starten, welche die Platzierung des eigenen Fahrers gefährdet.

Dieses – in der Tat etwas lange Beispiel – schildert insgesamt recht passend die gelungene Spannung, welche in den dreidimensionalen Rennen auftritt. Man muss ständig zukunftsweisende Entscheidungen treffen, wodurch man die 3D-Rennen sicherlich als ein absolut unterhaltsames Spielelement bezeichnen kann.

Glücklicherweise bietet der Radsport Manager Pro 2007 einen Mehrspielermodus, in welchem sich die Spieler mit vielen Hobby-Radsport-Managern von der ganzen Welt messen können. Um diesen Modus nutzen zu können, muss man bei der Installation ein „Game Center“ Tool installieren, welches passende Spielserver zum Titel findet.

Wenn man einen Server gefunden hat und der Spielersteller die Partie gestartet hat, fährt man je nach Einstellung ein einzelnes Rennen oder eine ganze Rundfahrt. Erfreulicherweise traten während unserer Testphase keine nervenden Latenzprobleme auf und auch die Community war jederzeit freundlich und half Neueinsteiger stets kompetent.

Somit ist der Mehrspielermodus vom Radsport Manager Pro 2007 rundum gelungen – allerdings muss man sich natürlich für den Radsport im Allgemeinen interessieren.

Glücklicherweise bietet der Radsport Manager Pro 2007 einen Mehrspielermodus, in welchem sich die Spieler mit vielen Hobby-Radsport-Managern von der ganzen Welt messen können. Um diesen Modus nutzen zu können, muss man bei der Installation ein „Game Center“ Tool installieren, welches passende Spielserver zum Titel findet.

Wenn man einen Server gefunden hat und der Spielersteller die Partie gestartet hat, fährt man je nach Einstellung ein einzelnes Rennen oder eine ganze Rundfahrt. Erfreulicherweise traten während unserer Testphase keine nervenden Latenzprobleme auf und auch die Community war jederzeit freundlich und half Neueinsteiger stets kompetent.

Somit ist der Mehrspielermodus vom Radsport Manager Pro 2007 rundum gelungen – allerdings muss man sich natürlich für den Radsport im Allgemeinen interessieren.

Und wie schaut’s aus?

Obwohl der Radsport Manager Pro 2007 in spielerischer Hinsicht durchaus für Freunde der Sportart interessant ist, wurde leider bei der technischen Umsetzung seitens des Entwicklers geschlampt. Anders sind die komplett unscharfen Texturen und die einschläfernde Hintergrundmusik nicht zu erklären. Der Grafik fehlt jeglicher Reiz – die Umgebung ähnelt Frankreich nicht im Geringsten und auch die Rennfahrer sind auf ihren Drahteseln eher schlecht als recht gestaltet worden.

Zudem deutet der Kommentator, welche in der Radsportszene sogar relativ bekannt ist, das Renngeschehen häufig komplett falsch, wodurch ebenfalls die Atmosphäre im Titel gemindert wird. Wir hoffen, dass die Entwickler bis zum nächsten Serientitel diese technischen Mankos ausmerzen werden, damit der Radsport Manager ebenfalls ein Massenpublikum erreichen kann.

Und wie schaut’s aus?

Obwohl der Radsport Manager Pro 2007 in spielerischer Hinsicht durchaus für Freunde der Sportart interessant ist, wurde leider bei der technischen Umsetzung seitens des Entwicklers geschlampt. Anders sind die komplett unscharfen Texturen und die einschläfernde Hintergrundmusik nicht zu erklären. Der Grafik fehlt jeglicher Reiz – die Umgebung ähnelt Frankreich nicht im Geringsten und auch die Rennfahrer sind auf ihren Drahteseln eher schlecht als recht gestaltet worden.

Zudem deutet der Kommentator, welche in der Radsportszene sogar relativ bekannt ist, das Renngeschehen häufig komplett falsch, wodurch ebenfalls die Atmosphäre im Titel gemindert wird. Wir hoffen, dass die Entwickler bis zum nächsten Serientitel diese technischen Mankos ausmerzen werden, damit der Radsport Manager ebenfalls ein Massenpublikum erreichen kann.

Fazit

Alles in Allem hat der Radsport Manager Pro 2007 – wie so vieles im Leben - zwei Seiten. Auf der einen Seite begeistert Radsportfreunde die umfangreiche Spielmechanik, welche für packende und abwechslungsreiche Rundfahrten sorgt. Zudem wird Kenner der Sportart ebenfalls freuen, dass der Online-Modus gut umgesetzt wurde und sich dadurch der Spieler mit Gegnern aus der ganzen Welt messen kann.

Auf der anderen Seite sind allerdings die technischen Mankos zu groß, um eine sehr gute Wertung vergeben zu können. Die Grafik ist unspektakulär und auch die soundtechnische Untermalung begeistert den Spieler nicht im Geringsten. Somit ist der Titel sicherlich für alle Radsport-Freunde, die über eine schwache Technik hinwegsehen können, einen Kauf wert. Alle anderen Spieler sollten das Spiel vor einem möglichen Kauf erst einmal durch die Demofassung anspielen, um einem möglichen Fehlkauf vorzubeugen.

Radsport Manager Pro 2007 [PC , looki.de]

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