Gesamtwertung38%/10 |
GrafikBefriedigend SoundBefriedigend |
LanzeitspaßMangelhaft SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Technik von morgen- Schlachtfeld von gestern mit diesem Slogan wirbt die russische Hubschrauber-Simulation Red Shark von Buka Entertainment. Ob das von JoWood veröffentlichte Spiel mit den Genregrößen Gunship! Und Comanche 4 mithalten kann, erfahrt Ihr im folgenden Review.
Kalinka, Kalinka!
Im Jahre 2010 erfinden die Russen eine Zeitmaschine, mit der es möglich ist Gegenstände und Menschen in die Vergangenheit zu befördern. Ein Jahr später startet ein Projekt des russischen Militärs, mit dessen Hilfe der Ausgang des zweiten Weltkrieges korrigiert werden soll.
Mit einem hochtechnisierten und vollausgestatteten Hubschrauber wird nun ein Pilot gesucht, der sich in die 40er bringen lässt und entscheidende Schlachten für Mütterchen Russland gewinnt, um somit den Ausgang des zweiten Weltkrieges zu verändern. Doch obwohl der Helikopter modern ausgestattet ist, ist seine Mission nicht gerade einfach, denn immerhin sind die Deutschen klar in der Überzahl.
Die insgesamt 14 Missionen erweisen sich als äußerst eintönig. Meist besteht Eure Aufgabe darin, kleinere Basen zu zerstören, in denen Ihr meist nur unbewegliche Panzer vorfindet. Missionen in denen Ihr z.B. einen Konvoi beschützen müsst, kommen viel zu selten vor, was der Motivation extrem schadet.
Wirklich ärgerlich ist auch, dass der Hubschrauber fast unzerstörbar ist, denn selbst die größten Gegneraufkommen stellen zumindest in den niedrigen Schwierigkeitsgraden kaum eine Herausforderung dar. Grafisch macht das Spiel von Buka Entertainment wenig her, was vor allem an den undetaillierten Arealen liegt. Die Bitmap Bäume wirken wie hingeklatscht, und Objekte wie Häuser oder Panzer sehen einfach nur klobig aus. Einziger grafischer Lichtblick ist das Aussehen des Helis, der zwar längst nicht so detailliert ist wie z.B. in Comanche trotzdem aber im Vergleich zum Rest noch gut aussieht. Das Ärgerlichste an der Grafik sind allerdings die zum Teil starken Ruckler, welche selbst bei High-End Rechnern auftreten und den Spielspaß oftmals ein wenig trüben.
Was im Intro noch mit einem Stück von Wagner gut beginnt, ändert sich spätestens im Menü. Dort wirkt der Sound mehr als unangebracht und billig, was sich im Spiel fortsetzt. Die Musikstücke werden meist viel zu laut abgespult und auch die Waffengeräusche klingen etwas sehr hölzern.
Allzu schwer ist der Helikopter nicht zu steuern, vorausgesetzt Ihr seid Besitzer eines Joysticks. Wenn nicht, könnte Red Shark schnell zur Tortur werden, da die Maus extrem empfindlich auf Kommandos reagiert und sich der Hubschrauber so nur sehr schlecht steuern lässt. Gegner zu treffen ist trotzdem meist schwerer als vermutet - und das trotz einer recht komfortablen Zielfunktion. Das man trotzdem oftmals Probleme hat, Gegner direkt zu treffen, liegt an dem sehr empfindlichen und zu schwammigen Fadenkreuz.
Red Shark im Test.
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