Gesamtwertung88%/10 |
GrafikGut SoundSehr gut |
LanzeitspaßSehr gut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Gamesbranche aus Verlierern Helden machen kann. Während die kleine Firma Ascaron vor knapp einem Jahr noch, von Pleitegeiern eingekreist, extrem nah am Abgrund stand (diverse Bugdesaster, Spiele die die Welt nicht brauchte und andere Dinge hatten dazu geführt), steht genau diese Firma dieser Tage so könnte man zumindest meinen, im Mittelpunkt der Spielelandschaft und ist Topthema wohin man auch schaut. Der Grund dafür nennt sich Sacred und tritt an, das vermutlich bekannteste und beliebteste Genre der Welt zu stürmen und den dort bisher unangefochten regierenden König Namens Diablo 2 vom Thron zu stoßen. Hypes gab es allerdings schon oft, daher fragt sich der skeptische Gamer von heute natürlich in solchen Situationen zurecht, ob man alles glauben kann, was einem im Vorfeld so aufgetischt wird, oder ob man nicht eher Opfer einer geschickten Marketing-Kampagne ist, an deren Ende mal wieder ein simples und wenig innovatives Spiel steht. Genau dieser Frage gehen wir heute mit dem ersten Teil unseres umfangreichen Reviews nach, wobei unser spezielles Augenmerk dem Bereich Singleplayer gilt. Im zweiten Teil, der dann in der kommenden Woche folgt, widmen wir uns ausführlich dem Thema Multiplayer, da dieser bis heute Mittag noch immer nicht freigeschaltet war und dementsprechend nicht bewertet werden konnte.
Die Welt am Abgrund
Man kennt es ja... aber weil es immer wieder schön ist, hat auch Sacred die weit verbreitete Standardsituation im Angebot, die einfach einen starken Helden erfordert um alles wieder ins Gleichgewicht zu bringen: Shaddar, ein böser Magier, beschwört nach Feierabend einen Dämon um etwas Gesellschaft in seiner Hütte zu haben. Es kommt natürlich wie es kommen muss, und die Beschwörung endet wenig friedlich in einem Desaster. Denn anstatt mit Shadddar gemütlich Tee zu trinken und Geschichten auszutauschen, geht der gar nicht friedliche Dämon miesgelaunt sogleich auf seinen Beschwörer los und büchst anschließend aus, um die Fantasywelt Ancaria in Angst und Schrecken zu versetzen.
Mit der Gesamtsituation unzufrieden, beginnt das bedrohte Volk mit der Suche nach einem Helden politisch korrekt wird aber auch die Option einer Heldin mit in die Ausschreibung genommen...An dieser Stelle tritt der Spieler ins Geschehen, denn der darf sich aus einem Angebot von insgesamt 6 Charakterklassen nun frei bedienen. Hier erwartet den eingefleischten RPG-Kenner gleich die erste angenehme Überraschung in Sacred!
Frischer Wind im Heldenzirkus
Um es gleich vorwegzunehmen: alle üblichen Verdächtigen werden auch von Sacred voll abgedeckt. Nahkämpfer wählen den Gladiator, der mit mächtigen Waffen und dicken Armen alles umsäbelt was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Freunde dicker Vernichtungszauber nehmen den Magier, der genretypisch anfangs eher wie der Hase auf dem Rübenfeld ums Überleben kämpft, später aber mit großen Flächenzaubern ganze Landschaften umgräbt.
Wer seine Feinde bereits im Abstand von 1024 Pixeln ins Jenseits befördern will ist mit der fernkampfbegabten Waldelfin gut bedient. Ihr dunkler Elfenkollege hingegen spielt gerne mit Gift und platziert Fallen , um dumme Monster unter lautem Gelächter in selbige zu locken.
Normalerweise wäre an dieser Stelle Ende, bzw. es gäbe noch Klassen wie Paladin, Barbar oder ähnliche bekannte Figuren. Bei Sacred hingegen findet man noch zwei wirklich innovative und bislang in dieser Form nicht in Erscheinung getretene Klassen. Die Seraphim stammt von Kampfengeln ab und versteht sich sowohl auf Nahkampf als auch auf diverse Bereiche der himmlischen Magie. Das ganze sieht in Aktion dann in etwa so aus: Mit Hilfe vorbereitender Zauber - Blitzschlag, Lichtblendung etc. - werden Feinde erst geschwächt, um dann im Nahkampf ins Jenseits geschickt zu werden. In der Praxis erweist sich das als hervorragende Kombination da die meist leicht bekleidete Dame zudem auch noch recht nette Bewegungsanimationen hervorbringt, handelt es sich hier definitiv um eine Bereicherung des Genres. Ganz anders, aber mindestens genauso innovativ spielt sich die Vampirlady. Diese ans Rittertum angelehnte Dame spaziert tagsüber als Nahkämpfer durch die Lande, verwandelt sich aber nachts in ein bestialisch gemeines Monstrum, das sich der dunklen Kräfte der Totenwelt bedient und seine Feinde im wahrsten Sinne des Wortes zum fressen gern hat. Ein simpler Knopfdruck (bei Nacht) löst die Verwandlung aus, danach ist die tagsüber recht friedlich anmutende Dame nicht mehr wiederzuerkennen.
Das Skillsystem von Sacred folgt größtenteils bekannten Mechanismen, wenngleich die Attribute beispielsweise charakterabhängig vom Programm automatisch verbessert werden, der Spieler selber kann hier pro Level-Up nur noch einen Punkt manuell verteilen. Auf die Fähigkeiten wie etwa Waffentechnik, Regeneration und andere, kann man pro Aufstieg 2 Punkte verteilen - von Zeit zu Zeit auch weitere Fähigkeiten hinzulernen. Dann ist allerdings darauf zu achten, auch nur solche Fähigkeiten zu erlernen, die dem jeweiligen Charakter auch von Nutzen sind so kann ein Magier beispielsweise nur wenig mit dem Skill Schwertkunst anfangen, während der Gladiator diesen hervorragend zu nutzen versteht.
Ancaria - Welt ohne Grenzen
Zumindest wird der durchschnittliche Spieler diese eine ganze Weile lang vergeblich suchen. Jede der 6 Klassen startet die Hauptstory mit einer individuellen Ausgangssituation, ist diese gelöst beginnt der Mainquest immer in der recht friedlichen Startregion um die Ortschaft Schönblick. Wer ab hier stur der Hauptaufgabe folgt wird zwar viel rumkommen in Ancaria, verpasst aber die schönsten Ecken.
Nimmt man jedoch die zahlreichen Subquests an, hat man eine ungemein größere Chance, etwas von der Welt zu sehen...doch auch dann werden am Ende noch viele weiße Flecken auf der Landkarte bleiben. Möchte man alles sehen, dann hilft nur eins: Die lückenlose Erforschung der Welt auf eigene Faust. Wer bisher dachte, die Welt von Morrowind wäre groß, muss seine heimische Größenskala um ein gutes Stück erweitern, denn Sacred toppt das locker. Um dem Spieler Abwechslung zu bieten, gibt es nicht nur unterschiedliche Monsterregionen, sondern die einzelnen Provinzen Ancarias weisen auch unterschiedliche geografische Eigenschaften auf.
Grüne Wiesen in der Mitte, Wüste im Süden, Sumpf und Wald in West und Ost, sowie eine weitläufige Schneelandschaft im Norden laden ein, vom Spieler erforscht zu werden. Verteilt über das ganze Land stehen Ortschaften, manche klein und ländlich, andere riesig und schwer befestigt. Außerhalb, also auf freiem Feld, lauern in der Regel die Monster, findet man Höhlen und Dungeons, trifft man auf alte Ruinen und metzelt sich halt so durchs virtuelle Heldendasein. Damit das alles nicht in endlosen Fußmärschen endet, kann man sich Pferde kaufen oder wilde Pferde in Besitz nehmen. Abhängig von einem speziellen Skill (Reiten) können sich diese Pferde mit dem passenden Zaumzeug sogar als echte Unterstützung im Kampf bewähren, denn selbst hoch zu Ross lassen sich die Gegner bekämpfen.
Hol dies, bring das und erledige Person X
Auf dieser simplen Formel basieren die meisten Quests in Sacred. Während der Hauptquest im Prinzip aus einer großen Reise kreuz und quer durch das Land besteht, unterbrochen von einigen besonders harten Gegnern und zahlreichen, komplett vertonten Handlungsanweisungen diverser Leute, haben die überall zu findenden Nebenquest-Vergeber diverse Miniaufgaben im Programm, die meist in der näheren Umgebung der Auftraggeber schnell und unkompliziert erledigt werden können und die Hauptstory so nicht unnötig lange aufhalten, aber nicht zu unterschätzende Belohnungen und Erfahrungspunkte versprechen. Damit die sich vom Prinzip her immer wieder ähnelnden Nebenquests nicht langweilig werden, haben die Entwickler hier zum Glück eine gehörige Portion Witz mit einprogrammiert.
Wenn man beispielsweise im Auftrag eines kompletten Dorfes einen Adeligen suchen und töten soll, weil dieser etwas unheimlich wertvolles aus dem Besitz der Dorfgemeinschaft entwendet haben soll und sich dann herausstellt, dass es sich dabei um ein Computerspiel Marke Fussballmanager handelt, dann sorgt das schon für das ein oder andere Schmunzeln und regt an, immer wieder solche Nebenaufgaben anzunehmen. Dazu kommt noch manch an Konkurrenzprodukte angelehnte Konfrontation mit unter Fans bekannten Orten oder Begriffen, die einen klar merken lassen wo die Entwickler ihre Vorbilder haben. Auf diese Weise zollen sie diesen ganz offen ihren Respekt, was sicher nicht selbstverständlich ist.
Die Sucht, die bei der Suche nach neuen Items aufkommt ist auch in Sacred schnell auf Maximallevel. Jede neue Waffe, jeder neue Rüstungsgegenstand und überhaupt alles was man findet, bekommt oder Gegner fallen lassen, wird sofort inspiziert und dahingehend geprüft, ob es nicht in irgendeiner Form die Werte des Spieler-Charakters steigern kann. Ist das der Fall, bricht sofort dieses Glücksgefühl in einem aus, dass man es wieder eimal geschafft hat etwas tolles zu finden. Was man nicht gebrauchen kann wird einfach beim nächsten Händler verramscht oder fallen gelassen. Oftmals findet man auch Dinge, die speziell für einen der sechs Charaktere bestimmt sind meistens jedoch genau für einen der fünf die man selber gerade nicht spielt. Einerseits ärgerlich - für den Moment des Fundes) - andererseits aber auch ein suchtsteigerndes Feature, denn besonders tolle Gegenstände notiert sich der schlaue Gamer natürlich sofort, mit dem Ziel genau diese in einer späteren Partie Sacred mit dem dann passenden Charakter erneut zu suchen.
Aber keine Angst, die Verteilung der Items wirkt in der fertigen Version ziemlich gut ausgeglichen, egal mit welchem Charakter man gerade spielt: Es ist nur eine Frage der Zeit bis man wieder etwas findet was den aktuellen Helden perfekt bereichert. Um der Sammlerwut noch einen draufzusetzen, besteht auch die Möglichkeit bestimmte Gegenstände bei einem Schmied (findet man in vielen Siedlungen) kombinieren zu lassen. Hin und wieder findet man nämlich Waffen, die zusätzliche Slots für Ringe und ähnliches besitzen. Der Schmied bringt dann auf Wunsch einen oder mehrere Gegenstände, die man im Laufe der Zeit gefunden hat, an einer solchen Waffe an gegen Bares versteht sich. Durch diese Kombination erhält die ausgewählte Waffe dann Bonuswerte und wird dadurch zu einem einzigartigen Stück, das man auch niemals in dieser Form finden würde.
Muss kaputtmachen Chef'
Diese und ähnliche Sätze ertönen aus den Boxen, sobald man sich einige Schritte von einer relativ sicheren Siedlung entfernt, hinaus ins Land der Monster und Bösewichter. Im Prinzip kann man sich in Sacred, wie es sich für Hack&Slay gehört, keine zehn Meter ohne Monsterkontakt bewegen. Sobald ein Unhold den Spieler erblickt, beginnt auch schon der Affentanz, denn dann geht es unter lautem Getöse ins Gefecht. Durch einfaches Gedrückthalten der linken Maustaste über einem Feind bezieht dieser ordentlich Nahkampfdresche, per Rechtsklick löst man einen Spezialfähigkeit (Kampftechnik, Zauber) oder Kampfcombo aus. Eine Combo ist eine Zusammenstellung aus bis zu vier normalen Spezialfähigkeiten, die dann hintereinander abgespult werden. Eine solche Combo verschlingt jedoch viel physische Kraft (das Mana von Sacred) und benötigt dementsprechend lange Nachladezeiten.
Diese halten sich bei normalen Einzelfähigkeiten in Grenzen, hängen jedoch vom Level der gewählten Fähigkeit ab. Grundsätzlich gilt: Je höher die Stufe einer Fähigkeit ist, desto mehr Schaden richtet diese am Gegner an, desto länger dauert es aber auch bis man die Fähigkeit erneut anwenden kann. Eine Combo kann man sich bei einem sogenannten Combo-Meister individuell selber zusammenstellen lassen, indem man vier bereits erlernte Fähigkeiten in dafür vorgesehene Slots schiebt und das ganze dann in Auftrag gibt allerdings ist dabei darauf zu achten dass die Combo auch Sinn macht, d.h. ein Blendmannöver (Seraphim) sollte möglichst am Anfang einer Combo stehen, denn dieses verwirrt den Gegner und macht ihn bewegungsunfähig...es würde also wenig bringen dieses ans Ende zu setzen.
Dank der zahlreichen Spezialfähigkeiten der sechs Charaktere sind die Möglichkeiten eigener Combos recht gewaltig. Dass man nicht immer nur auf einzelne Monster trifft, ist klar; daher findet man sich oftmals in riesigen Gegnerpulks wieder, wo es dann auch schon mal brenzlig wird. Damit dies nicht allzuschnell im Spielertod endet, hat man bei Ascaron eine der wichtigsten Funktionen auf die Spacetaste gelegt: Den Heiltrank. Drückt man diese, schlürft der Charakter augenblicklich ein solches Gebräu (sofern im Inventar vorhanden) und ist wieder guter Dinge. Ähnlich verhält es sich mit den Waffen und Spezialfähigkeiten, ausgebaute Charaktere dürfen jeweils fünf davon führen und in Slots legen, die dann über die Tasten 1-5 und 6-0 im Kampf schnell gewechselt werden können, denn nicht jede Waffe und nicht jede Spezialfähigkeit ist gegen alle Gegnertypen gleich sinnvoll. Man sollte also seine Waffen und Skills gut kennen um bei Bedarf rasch das Werkzeug per Schnelltaste auf neue Monster einstellen zu können.
Technik, die begeistert!
Zumindest in technischer Hinsicht löst Sacred den Erzkonkurrenten Diablo locker ab. Zwar gibt es auch hier nur eine Auflösung (allerdings 1024x768), diese zeigt jedoch eine spektakulär gute Optik. Allein die Details, mit der die Entwickler Ancaria gestaltet haben, suchen ihresgleichen. Alle Gebäude sind betretbar und komplett eingerichtet, selbst das Obst auf den Tischen ist klar und deutlich zu erkennen. Die abwechslungsreichen Landschaften bieten immer wieder neue Freuden fürs Auge des Betrachters und die Animationen der Charaktere und Monster sind aller erste Sahne, wenngleich das alles leider einen recht hohen Hardwarezoll fordert. Selbst auf meinen nun wirklich nicht spärlich ausgestatteten Rechner der neusten Generation ruckelt und zuckelt das Spiel bei allen Details vor allem in der geringsten Zoomstufe, die aber zugleich die beste Übersicht bietet und daher Pflicht ist, munter vor sich hin und sorgt hin und wieder für regelrechte Aussetzer. Man kann zwar davon ausgehen, dass Ascaron hier mittels Patch noch den ein oder anderen Frame rausholen kann, allerdings sollten Besitzer älterer Hardware auf jeden Fall mit Abstrichen in den Grafikoptionen rechnen, sonst wird der Ausflug nach Ancaria keine Freude. Soundtechnisch hat Ascarons Wunderwaffe Dag Winderlich mal wieder bewiesen, dass er es immer noch drauf hat. Nette Musikeinlagen, vor allem wenn es zum Kampf kommt, versorgen des Spielers Ohren permanent mit passenden Tönen. In den Ortschaften hört man überall nette Ambient-Sounds, wie etwa in Kneipen tuschelnde Bürger oder plärrende Kinder die dem Helden hinterherlaufen und diesen necken. Das Highlight zum Schluss. Alle sechs Charaktere werden von bekannten Synchronsprechern - z.b. die von Bruce Willis, Nicolas Cage - aus Film und Fernsehen gesprochen, wobei die Wahl der einzelnen Sprecher als absolut gelungen zu bezeichnen ist.
Je nach Situation haben alle sechs Klassen immer wieder tolle Sprüche auf Lager, die die Stimmung extrem positiv beeinflussen. Gibt es dann aber leider auch noch, auch wenn sie sich in Grenzen halten. Zum einen neigt die Steuerung hin und wieder zu Aussetzern, denn die Funktion der gedrückten linken Maustaste, um Feinde zu attackieren, verweigert hin und wieder spürbar ihren Dienst. Auch das aufsammeln von Gegenständen endet von Zeit zu Zeit in Wutausbrüchen, wenn der Charakter mal wieder nicht den Weg um ein Hindernis herum schafft und stattdessen wild auf der Stelle vibriert.
Umgehen kann man das nur durch Drücken der Taste A wie alles aufsammeln doch führt diese Variante sehr schnell zu einem überfüllten Inventar, denn gerade auf langen Reisen zwischen zwei Ortschaften kann man einfach nicht alles aufsammeln, sondern braucht den Platz für die wirklich wichtigen Dinge. Wo wir gerade beim Einsammeln sind: Warum man nicht bereits bei am Boden liegenden Gegenständen die dazugehörigen Werte ablesen kann, zwecks Entscheidung ob man die Sache braucht oder nicht ist wirklich völlig unverständlich; so muss man nämlich immer erst jedes Item aufsammeln um dann im Inventar zu checken was es genau kann... nur um dann in 90% aller Fälle den Gegenstand wieder fallen zu lassen weil der Platz für bessere Gegenstände benötigt wird. Weitere Kritikpunkte: Einige Texte sind definitiv zu klein, Leute mit Sehschwäche werden sicher Probleme haben, die ein oder andere Info lesen zu können. Einige Funktionen des Spiels werden gar nicht oder nur schlecht erklärt, weder im Handbuch noch im sogenannten Tutorial findet man entsprechende Informationen. Die bereits angesprochenen Hardwareanforderungen sind im Prinzip zu hoch für das gebotene, hier sollte ein Patch aber für Besserung sorgen können.
Die riesige Spielwelt Ancaria kann begeistern, denn sie bietet abwechslungsreiche Regionen und Überraschungen an jeder Ecke. Einmal im Spiel drin, will ich nur mit Abscheu und unter lautem Gestöhne wieder ins Menü um das Spiel zu beenden ein besseres Indiz für ein tolles Spiel gibt es doch gar nicht, oder? Wenn jetzt noch der Multiplayer aktiviert wird und dieser auch so funktioniert, wie man es erwarten darf, dann braucht sich in den kommenden Monaten niemand mehr Gedanken über Langeweile machen. Alles in allem kann ich aus reiner SP-Sicht hiermit Sacred bereits uneingeschränkt zum Kauf empfehlen, mehr Spiel fürs Geld gab es lange nicht mehr. Wer fast ausschließlich aufgrund des Multiplayer Sacred zum Kauf ins Auge gefasst hat, muss sich leider noch etwas gedulden bis hier handfeste Urteile verkündet werden können.
Sacred im Test.
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