Gesamtwertung87%/10 |
GrafikGut SoundSehr gut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Mit Silent Hunter 3 lässt Ubisoft die Zeit der grauen Wölfe, den U-Booten der deutschen Kriegsmarine, neu aufleben. Als Kapitän eines U-Boots müsst Ihr auf Seiten der Deutschen gegnerische Handels- und Kriegsschiffe während des Zweiten Weltkrieges versenken, um die befehlende Admiralität milde zu stimmen. Welche Probleme sich dabei mitunter ergeben, könnt Ihr in unserem Review nachlesen.
Sobald das Tutorial beendet ist und alle nötigen Handgriffe sitzen, könnt Ihr in den Krieg ziehen. Zur Auswahl stehen der Karrieremodus oder zehn Einzelmissionen. Die Einzelmissionen greifen wichtige Kriegsgeschehen wie zum Beispiel das Versenken der Bismarck auf. Die Karriere zieht sich über mehrere Kriegsjahre, wobei neben einigen Großschlachten hauptsächlich per Zufall kleinere Aufträge generiert werden.
Eine andere Währung des Spiels ist die Motivation, die darüber entscheidet, wie viele und wie erfahrene Crewmitglieder rekrutiert werden dürfen.
Aber wie genau läuft eine Mission ab? Vor und nach jedem Auftrag befindet Ihr Euch im Heimathafen, wo Besatzung, Ausrüstung und Logbuch verwaltbar sind. Gefallene Soldaten müssen ersetzt werden, um am Schluss nicht alleine durch die Sieben Weltmeere zu schippern. Nehmt Ihr einen neuen Auftrag an, muss zuerst Kurs auf das Zielgebiet gesetzt werden. Durch einen Zeitraffer lässt sich die Anfahrt deutlich verkürzen, was unter Umständen dennoch einige Minuten beanspruchen kann. Wünschenswert wäre es gewesen, die Entwickler hätten beispielsweise durch Zeitsprünge solche Leerläufe innerhalb des Spielablaufs vermieden. Im Zielgebiet angekommen sollte man der Crew direkt den Befehl zum Tauchen auf Seerohrtiefe geben, um anschließend das Gebiet nach Feinden untersuchen zu können. All diese Schritte lassen sich dank der einfachen Steuerung in Windeseile erledigen.
BILDSTRECKE: Silent Hunter 3 (11 Bilder)
Das Interface umfasst am unteren Bildschirmrand die Richtungs-, Geschwindigkeits- und Tiefensteuerung des Bootes, wodurch die Navigation mit ein bisschen Übung das geringste Problem darstellt. Problematischer ist der Angriff auf ein feindliches Schiff. Nicht nur der bereits oben beschriebene Abschuss eines Torpedos ist schwierig, sondern auch das Anschleichen und Ausrichten des eigenen Bootes. Damit der Torpedo nicht am Ziel vorbeizischt, müssen Winkel und Entfernung zum Gegner stimmen. Verhält man sich bei einem Angriff zu ungestüm und fällt durch zu laute Motoren auf, können Wasserbomben oder Geschütze das U-Boot mühelos in ein nasses Grab verwandeln.
Diese technischen Raffinessen haben aber auch ihren Preis: wer nicht über die empfohlenen 1024 MB Arbeitsspeicher verfügt, muss mit langen Ladezeiten vor den Missionen rechnen.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
Silent Hunter 3 im Test.
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