Gesamtwertung52%/10 |
GrafikAusreichend SoundBefriedigend |
LanzeitspaßAusreichend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungBefriedigend |
Wer kennt ihn nicht? Den weltberühmten kleinen Igel der mit einem Affenzahn durch die Welt rast, und dabei mit seinen Freunden stets gegen den bösen Dr. Eggman ankämpft. Zum Jubiläum des kleinen blauen Stacheltiers bringt Sony wieder einige neue Sonic-Titel auf den Markt. Neben Sonic: The Hedgehog für die Xbox 360 gibt es nun auch ein Rennspiel der etwas anderen Art für den heimischen PC. Ob der Titel den Charme der alten Sonic Spiele besitzt und wie sich der kleine Igel und seine Freunde schlagen, erfahrt ihr in unserem Test.
Auf die Plätze
Kurz etwas zur eher belanglosen Geschichte rund um die Rennen: Dr. Eggman hat einen EX World Grand Prix erschaffen, bei dem jeder, der teilnehmen will, einen Chaos Emerald bezahlen muss. Dem Sieger winkt der gesamte Einsatz so die Theorie. Doch für Sonic Riders greifen die Spielfiguren erstmals nicht allein auf ihre flinken Füße zurück. Vielmehr stehen ihnen Airboards zum schnellen Fortkommen zur Verfügung. Leider könnt ihr nicht auswählen, welchen Charakter ihr spielen wollt. Dies geht ausschließlich im Multiplayer.
fertig
Ziel der Rennen ist es natürlich, als mindestens Drittplatzierter ins Ziel zu gelangen. Dies klingt einfacher, als es in der Realität ist. Denn eure Mitstreiter sind nicht vom Board gefallen, sondern kämpfen zum Teil recht unfair. Um einer Niederlage vorzubeugen, zündet ihr den eingebauten Turbolader.
Wer jedoch während einer Turbo-Reise gegen Hindernisse oder Konkurrenten prallt, der muss seinen Weg leider zu Fuß fortsetzen. Wer will, der kann zahlreiche Stunts vollführen. Dafür erhaltet ihr die für den Turbo notwendige Luft.
.. nicht viel los.
Die Strecken bieten leider nicht viel Abwechslung und können grafisch mit aktuellen Titeln nicht mithalten. Geboten werden euch Stromschnellen, Höhlen, Lavagruben oder auch eine Wüste. Leider sehen die Strecken nicht wirklich einfallsreich aus, und auch das Geschwindigkeitsgefühl hätte besser umgesetzt werden können. Die Streckenführung der insgesamt 16 Strecken ist linear, wird aber ab und an durch Abkürzungen aufgelockert. Je nachdem welchen Charaktertyp ihr übernehmt, könnt ihr unterschiedliche Hindernisse und Abkürzungen nutzen. Dabei ist die Steuerung nicht wirklich vorbildlich gelungen. Vor allem Neulinge werden ein Tutorial schmerzlich vermissen. Und auch die Kamera fängt das Geschehen häufig nicht optimal ein.
Der Mehrspieler ist ein wenig abwechslungsreicher, kann aber auch nicht unbedingt langfristig motivieren. So gibt es beispielsweise ein freies Rennen, bei dem man mit bis zu vier Mitstreitern im Splitscreen auf den bereits entdeckten Strecken startet, oder eine Teamvariante, in der sich jeweils zwei Freunde ihre Luft teilen, sich dabei aber nicht zu weit voneinander entfernen dürfen.