Sudden Strike 2

Review
Plattform
PC
Vertrieb
CDV
Entwickler
FireGlow
Erscheinungsdatum
-
Genre
Strategie
USK
-
Sudden Strike 2 [PC , Justgamers]

Gesamtwertung

73%/10

Grafik

Befriedigend

Sound

Ausreichend

Lanzeitspaß

Befriedigend

Spieleinstieg

Sehr gut

Bedienung

Gut

Sudden Strike 2

Sudden Strike war ein Blockbuster seinerzeit, der durch die taktische Tiefe und den Realismus für Aufregung sorgte. Das Addon 'Forever' fügte ergänzend Wüstenlandschaften hinzu. Dementsprechend groß waren die Erwartungen für den 2. Teil.

Um es vorweg zu nehmen. So ganz konnte Sudden Strike 2 meine Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Warum? Lest weiter...

Es war einmal eine, fünf Kampagne(n)

Wie zu erwarten, spielt Sudden Strike 2 auch wieder im Zuge des zweiten Weltkrieges. Integriert sind diesmal 5 Kampagnen im Einzelspielermodus, in denen ihr wahlweise einen, soweit ich weis, fiktiven Feldzug auf Seiten der Russen, der Engländer, der Deutschen, der Amerikaner und der Japaner übernehmen könnt. Leider können die Kampagnen nicht wirklich überzeugen. Dadurch dass der Feldzug keine realen Schlachten nachbildet, kam bei mir kaum Identifikationsgefühl auf. Erschwerend kommt hinzu, dass einige Missionen nicht wirklich gut designed sind. Eine Panzerkologne einmal an einem Fluß entlang ziehen zu lassen zum anderen Ende der Karte, ist wirklich nicht einfallsreich. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, in denen bestimmten Flughäfen verteidigt werden müssen, Angriffs- und Zurückweichtaktiken aufeinander folgen oder in denen von den Features, wie den Zug, die steuerbaren Flugzeuge oder Schiffe gebraucht gemacht wird. Leider ist dies die Seltenheit. Fast konsequent folgt eine Missione exakt auf die andere, wobei diese teilweise sogar auf fast den gleichen Karte, nur z.B. etwas nach Norden verschoben. Einheiten können mitgenommen werden, auch wenn diese dann neu angeordnet sind und einige neue hinzukommen.

Die Kampagne, auf die ich mich am meisten freute, war die der Japaner. Leider wurde diese geradezu stiefmütterlich behandelt. Warum? Sie besteht aus ganzen 4 Missionen, von denen zwei noch auf der selben Karte bestehen und eine wirklich sehr klein ist. Da hätte ich wirklich deutlich mehr erwartet. Hingegen hat mir die Kampagne der Russen besonders gut gefallen. Hier machen die Karten wirklich Spaß, sind abwechslungsreich und machen Gebrauch von den neuen Features, wie das Feuern mit einem Schlachtschiff, das Beladen und Entladen von Landungsboten, das geschickte Nutzen von Tunneln und Erbeuten von Fahrzeugen, Kämpfe gegen Züge und vielem mehr. Traurig ist nur, dass nach jeder Kampagne ein 5 Sekunden Miniabspann kommt. Das verstärkt einfach den Eindruck, als wenn alles ein wenig lieblos zusammengestrickt wurde. Auch die US-Kampagne ist ausreichend umfangreich und beschäftigt sich dabei hauptsächlich mit dem Thema der Überquerung des Rhein.

Es war einmal ein Balancing...

Ein extrem wichtiger Aspekt in allen Echtzeitstrategiespielen, und -ich gebe es zu - der vielleicht am schwierigsten zu realisierende Aspekt, ist das Balancing, also wie die Einheiten aufeinander reagieren. Hier wollte Fireglow vieles zum ersten Teil ändern und hat dies auch getan. So zeigt die Infanterie jetzt deutliche Unterschiede in der Bewaffnung. Mit Maschinengewehren ist faktisch kein Panzer klein zu bekommen, gegen einen platzierten Treffer mit der Panzerfaust, kann aber wiederum kaum ein Panzer standhalten. Insgesamt wurde der Wert der Infantrie jedoch stark gesenkt, was viele verärgern dürfte, vor allem im Multiplayer. Gegen einen einzigen Panzer oder auch eine Gruppe Mörsergeschosse, ist Infantrie fast nur Kanonenfutter. Dies mag den Realismus steigern, was auch die Absicht von Fireglow war, stört aber mitunter das Gameplay. Es führt dazu, dass, wenn vorhanden, sowieso nur noch Panzer verwendet werden.

Hingegen wurden Infantrie in Häuser stark aufgewertet. Zwei Soldaten im 3. Stock eines Hauses können eine ganze Kompanie Soldaten vernichten. Dies liegt auch daran, da fast jeder Schuss eines Soldaten trifft. Es ist sogar teilweise möglich einen Spähpanzer mit Maschinengewehr zu nehmen und mitten in eine besetzte Stadt zu fahren. Dieser erledigt sämtlich Infanterie, auch auf den PAKs. Diesen aufzuhalten ist schwierig, den sowohl Antipanzerinfanterie, als auch PAKs, vermögen es kaum einen schnellen, fahrenen Panzer zu treffen, sondern schießen immer zu weit. Leider ist auch hier ein wenig die mäßige KI schuld, die auch beim Angriff mit Infantrie dafür sorgt, dass feindliche Infantrie in der Regel zu spät reagiert und tot ist, bevor sie zurückschießen kann.

Leider wurden auch die PAks und die Artillerie stark abgewertet. Dadurch, dass der Effektradius wohl verringert wurde, richtet eine Artillerie, die nicht genau trifft, auch bei Infanterie stellenweise nur geringen Schaden an. Lediglich die Luftabwehrkanonen mit 4 gleichzeitigen Schüssen, können beim Stürmen durch Infanterie verheerenden Schaden anrichten. Paks hingegen sind ebenfalls nicht mehr allzu viel wert. Zu schnell können Soldaten aus den Sitzen geschossen werden und die Pak durch einen Panzer zerstört werden. Selbst bei Volltreffern richten diese weniger Schaden an, als man es erwarten würde. Da muß schon eine Reihe Paks, z.B. auf einer verstecken Anhöhe, platziert sein, im wirksam Schaden anzurichten. Dies führt jedoch dazu, dass subjektiv für mich der Eindruck entstand, dass besetzte Städte viel zu einfach zu erobern sind. Anhöhen hingegen, durch die es passiert, dass man andauernd beschossen wird, Einschläge hört und Schaden nimmt, ohne dass man weiß, von wo man beschossen wird, sind wesentlich schwerer einzunehmen. Gleiches gilt für besetzte Häuser, die jedoch einfach von der Ferne beschossen werden können, da die in der Regel dort platzierten MG-Soldaten kaum Schaden an Panzern anrichten. Zu stark, aber auch unbalanciert geworden ist hingegen der Zug. Während eine richtige Bestückung eines Zuges mit Kanone und MG oder auch Raketenwerfer eine ganze Panzerkolonne dezimieren kann, vermögen gut platziere 4-5 Raketenwerferinfanteristen, die viel zu viel Schuss besitzen, mit wenigen Schüssen den Zug zu zerstören.

Der Effekt, den Realismus zu steigern, ist wohl erreicht, die gewohnten Sudden Strike Spieler müssen jedoch erhebliche Änderungen in der Spielweise hinnehmen, da selbst auf mittlerem Schwierigkeitsgrad, die Missionen noch leichter sind, als im ersten Teil und lang nicht mehr so bedacht vorgegangen werden muß. Profis sollten daher von Anfang an in den Optionen den Level 'General' auswählen.

Was ist neu?

Die Entwickler haben schon einiges Neues eingebaut. So können jetzt in einigen Missionen auch steuerbare Flugzeuge eingesetzt werden, die selber beladen werden können und über einen bestimmten Zielpunkt als Fallschirmjäger abspringen können. Natürlich sind die alten Fallschirmspringer, Bomber und Aufklärungsflugzeuge auch dabei. Um einen Bomber oder einen Transporter jedoch selbst steuern zu können, bedarf es eines funktionierenden Flugplatzes (notfalls muß er repariert werden). Existieren zwei Flugzeuge, kann der Transporter sogar zwischen den beiden pendeln. Dabei muß aber immer auf den Kerosinstand geachtet werden.

Neu hinzugekommen ist auch der Zug, der ebenfalls gesteuert werden kann, jedoch nur auf den vorgegeben Schienen. Dafür kann er aus verschiedenen Wagons zusammengestellt werden. Leider kann auch das steuerbare Schlachtschiff, welches z.b. in einer späteren Russenmission auftaucht, nur vorwärts und rückwärts fahren. Der Grund erschließt sich mir nicht. Schließlich können auch die Kanonen- und Landungsbote sich überall hin auf dem Wasser bewegen. Das Schlachtschiff hat dafür die wohl größte Reichweite.

Gut gefallen hat mir auch, dass wirklich jedes Fahrzeug gekapert werden kann. Nicht nur von Anfang an verlassene Fahrzeuge können durch eigene Fahrer übernommen werden (für Flugzeuge sind Piloten und für Schiffe natürlich Kapitäne notwendig), sondern auch vormals aktive Panzer des Gegners. Dies bringt komplett neue Strategien ins Spiel, auch wenn es mir nie wirklich gelungen ist, eine Fahrzeugbesatzung absichtlich zu töten, um das Fahrzeug zu benutzen. Man sollte sich aber immer Fahrer in der Hinterhand halten und diese nicht zusammen mit anderer Infanterie verheizen.

Neu hinzugekommen sind natürlich auch diverse Einheiten, vorallem ja auch bei den Japanern, die ihre spezifischen Einheiten, sogar eine mit schwingenden Schwertern, benutzen. Es sind aber auch etliche Einheiten weggefallen. Vor allem an Paks und Artillerie, sowie z.B. auch die Spezialinfanterie. Als Ausgleich gibt es in einer deutschen Missionen einen Soldaten der nur dafür da ist, eine Leuchtkugel abzuschießen :D Am meisten geärgert hat mich jedoch, dass bei den Einheiten die umgänglichen Bezeichnungen und vor allem die Kalibergröße nicht mehr angezeigt wird. Dafür werden umständliche Kürzel benutzt, die dem Nichtkenner der historischen Einheiten kaum bekannt sind und dazu führt, dass oft ein Panzer, wie jeder andere, benutzt wird. Ebenfalls nett sind die Tunnelsysteme in einigen Missionen, mit denen man Überraschungsangriffe starten kann, auch wenn dies nur im begrenzten Rahmen wirklich möglich ist. Insgesamt halten sich die Neuerungen jedoch in Grenzen.

Auch ein Editor liegt bei, der natürlich alle neuen Einheiten beinhaltet und auch mit selbstgeschriebenen Skripts umgehen kann. Besonders gute Einzelspielermissionen oder Kampagnen dürften wohl nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Die Grafik und der Sound

Leider hat sich die Grafik faktisch nicht verbessert. Kleinere Effekte, wie leichter Schneefall oder Regen, kommen hinzu. Diese haben aber keine Auswirkung auf das Verhalten der Einheiten und sind manchmal kaum sichtbar. Ansonsten ist es die gleiche Engine, wie vor 2 Jahren und kommen nicht 'Sudden Strike 2'-spezifische Einheiten hinzu, ist oft kaum feststellbar, ob man den ersten Teil oder den Nachfolger spielt. Sogar das Menü und das Interface wurden komplett übernommen. Hier fragt man sich, woran Fireglow nun wirklich gearbeitet hat. Allerdings muß man eingestehen, dass die Grafik immer noch erträglich ist. 3D-Grafik würde bei der Masse an Einheiten in einigen Missionen nur für Unübersichtlichkeit sorgen. Allerdings hätten schönere Explosionen oder Mündungsfeuer nicht schlecht getan. Auch die Wellenbewegung durch Boote sieht primitiv aus. Neu hinzugekommen sind neben den neuen Einheiten, die auch ordentlich animiert sind, wie z.B. kleine Geschütztürme auf den Schlachtschiffen, auch die neue Landschaft Dschungel in der die japanische Kampagne spielt. Weggefallen sind dafür die in Addon 'Forever' eingeführten Wüstenlandschaften.

Der Sound kann ebenfalls kaum überzeugen. Die Musik nervt mit der Zeit und kann zu allem Überdruss nicht abgeschalten werden. Soundeffekte sind außer Schlachtgeräusche kaum vorhanden. Die Sprachausgabe in den Missionsbriefing ist leider ebenfalls sehr schlecht. Die Sprecher wirken lustlos und vollkommen uninspiriert. Hier hätte man wirklich mehr erreichen können und damit auch mehr Atmosphäre kreieren können.

Multiplayer...

Der neue Multiplayermodus kann hingegen durchaus überzeugen. Wenn auch immer nur noch der 'Zeppelin'-Modus vorhanden ist, bei den man durch Eroberung von bestimmten Plätzen Verstärkungseinheiten bekommt, so fiel dieser doch schön taktisch jetzt aus. Es ist wirklich schwer eine besetzte Stadt von einem Gegenspieler zu erobern. Mit Infanterie besetzte Städte, zwischendrin ein paar Panzer und da hinter PAks erwiesen sich jedoch als fast uneinnehmbar - nicht zuletzt auch wegen der hohen Trefferwahrscheinlichkeit der Einheiten. Da die vorhanden Einheiten begrenzt sind, kann auch kaum eine Großoffensive gestartet werden. Der Vorteil an der Beibehaltung des alten Modus ist jedoch, dass Spieler, die bereits Erfahrung mit Sudden Strike und dem Addon besitzen, problemlos weiter machen können und sofort die neuen Möglichkeiten, wie auch Einheiten (es gibt z.B. eine Karte mit einer Eisenbahnschlacht) nutzen können.

Der Netcode wurde anscheinend deutlich verbessert, jedenfalls konnte bis jetzt keine Syncloss oder andere Abstürze registriert werden. Allerdings steigt die Rechenkraft des eigenen Boliden im Multiplayer rasant an. Stellenweise war schon bei 4 Spielern an ein Spielen in 1024x768 auch nicht mit einem 1 Ghz Rechner mit 256 MB RAM mehr zu denken. Erst auf 800x600, in der die Grafik signifikant schlechter ist, war es wieder spielbar. Leider ist Sudden Strike 2 nicht hinter einem Router spielbar, da kein allgemeingültiger Port benutzt wird. Hier ist auf einen Patch zu warten.

Das leidige Thema - Bugs

Es ist wirklich erschreckend, dass heutzutage kaum noch ein Spiel ohne Bugs ausgeliefert wird. In Sudden Strike 2 nimmt die Menge jedoch momentan überhand. Während sich im offiziellen Forum die Liste kleinerer Probleme häuft und bereits sehr lang ist, finden sich auch etliche Bugs, bei denen es unverständlich ist, dass diese nicht bei der Quality Assurance von CDV entdeckt wurden. So gibt es regelmäßig Abstürze beim Laden von Spielständen oder auch beim Beenden des Spieles. Ärgerlicher sind jedoch Bugs mit den neuen Funktionen. So kann man z.B. gleich in der ersten deutschen Mission einen russischen Panzer erobern. Fährt man mit diesem jedoch über das Farmgelände, welches man verteidigen sollte, gilt die Mission als verloren.

In der 3. US Mission kann man deutsche Königstiger erobern, um damit einen Zug zu zerstören und weiter vorrücken zu können. Leider können diese Panzer nach der Eroberung weder gegnerischen Einheiten Schaden zufügen, noch selber Schaden einstecken, da diese wohl noch das Attribut 'Deutsch' besitzen. Ebenso haben sich in der 5 Russenkampagne bereits eroberte deutsche Panzer plötzlich gegen einen selbst. Auch beenden einige Missionen nicht, obwohl scheinbar alle Missionsziele erfüllt wurden. Sollte dies daran gelegen haben, dass bei einer 'Eroberungsaufgabe' ein einziger Soldat übersehen wurde, der z.B. auf 'Nicht-Feuern' stand, ist dies aber auch nicht besonders gut gelöst. Bei sämtlichen Probleme hoffen wir aber auf baldige Patches von Seiten CDV.

Fazit

Ich bin leider etwas enttäucht von Sudden Strike 2. Ich hatte mir viel vom Nachfolger eines derart guten Spieles versprochen und nur das Wenigste wurde eingehalten.

So hat sich z.B. die Grafik kaum verbessert, sieht man z.B. von Einheiten, wie einem Zug, Schiffen oder auch Junglelandschaft ab. Lediglich in Details kommen Neuerung hinzu, wie Wettereffekte. Kommen aber nicht 'Sudden Strike 2'-typische Objekte hinzu, dürfte es den meisten schwer fallen, den ersten vom zweiten Teil zu unterscheiden.

An Missionen in den Kampagnen sind leider nicht allzu viele vorhanden. Auch wenn es am Ende durch die umfangreiche Russen- und US-Kampagne wohl die angegeben 40 sind, ist die Verteilung jedoch sehr ungeleichgewichtig. Gerade aber bei den heißbegeherten Japanern, als neue Nation, besteht die Kampagne aus ganzen 4 Missionen. Auch den Briten wurden nur 5 Missionen gegönnt. Hinzu kommt, dass die Schauplätze alle fiktiv oder zumindestens mir unbekannt sind. Historische Schlachten gibt es nicht einmal in den Einzelmissionen. Die einzige Kampagne, die mir wirklich gut gefallen hat, ist die Russische und als zweitbeste die US-Kampagne. Zufall?

Nun soll das aber nicht bedeuten, dass Sudden Strike 2 schlecht ist. Es gibt viele neue Dinge. Züge, Schiffe, Tunnel, das Kapern von Fahrzeugen, steuerbare Flugzeuge etc. Nur wirken alle Neuerung irgendwie lieblos in das Spiel integriert. Daher macht Sudden Strike 2 auch weniger den Eindruck eines echten Nachfolgers, als vielmehr eines guten Addons.

Fans sollten es sich aber trotzdem zulegen, denn der Multiplayermodus wurde durch einen besseren Netcode verbessert. Auch Anfänger können jetzt unbesorgt zugreifen, denn der Schwierigkeitsgrad wurde stark gesenkt.

Sudden Strike 2 ist trotz der Mängel und leider zahlreichen Bugs trotzdem noch ein soldides Echtzeitstrategiespiel, welches jedoch im Gameplay einige starke Änderungen erfahren mußte und dem bessere Kampagnen im Einzelspielermodus und größere Veränderungen auf der technischen Seite, die Wertungsregion in den 80er eröffnet hätten

Sudden Strike 2 [PC , Justgamers]

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