Gesamtwertung51%/10 |
GrafikMangelhaft SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Viele Konkurrenten gibt es mittlerweile im Bereich der Online- und Ego-Shooter. Nun kommt von der Spieleschmiede 7fx ein weiterer Titel auf den Markt, der um das Gefallen der Kunden buhlt. Die Rede ist von Team Factor einem Shooter, in dem das Spiel im Team wichtig ist.
Es können bis zu drei Teams gegeneinander antreten. Allerdings gibt es hier keinen eindeutigen Hinweis auf Terroristen etc, sondern die Teams wurden in die Farben Rot, Blau und Schwarz aufgeteilt. Im LAN könnt ihr mit bis zu 60 Spielern zocken, während es online noch um die 30 sind.
Man muss allerdings sagen, dass es im Moment noch kaum Server gibt. Wenn die Zahl über 20 geht ist das schon viel. Wenn man es dann auf einen Server schafft, hat man in der Regel mit Lags und nervenden Aussetzern zu tun.
Damit das Spiel auch Abwechslung bekommt, gibt es vier verschiedene Charakterklassen:
Soldat: er ist der Allrounder und für alle Situationen gewappnet,
Scharfschütze, er sorgt für die Deckung des Teams und gezielte Ausschaltungen,
Scout, er sorgt für die Aufklärung und bessere Erkenntnisse von den Positionen der Gegner,
Spezialist, er ist der Mann für das Grobe, da er die schweren Waffen trägt.
Team Factor steuert sich absolut shootertypisch. Hier sollte es für Veteranen und Anfänger keine Probleme geben. Allerdings sind einige Aktionen wie Ducken oder Knien ein kompliziertes Stück Arbeit. Was einem allerdings zu schaffen macht sind die Bots im Singleplayermodus. Sie können in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen angewählt werden.
Leider haben die Bots anscheinend nur Kartoffelbrei im Kopf, denn sie Feuern in der Regel nicht mal zurück. Wenn sie sich mal bewegen, dann rennen sie wirr und völlig planlos umher. Sie geben sich nicht einmal gegenseitig Deckung, was allerdings euch für eure virtuellen Teammitglieder gilt. Der Singleplayermodus ist schon eine Beleidigung für einen Spieler. Man kann durch den Level rennen und alles töten, was vor einem steht. Normalerweise schauen die Bots in die Luft, wenn man auf sie schießt.
Die Grafik
Bei der Grafikengine wurde eine eigene von 7fx entwickelt. Diese sieht allerdings schon ziemlich überholt und alt aus. Abgesehen davon ist sie auch nicht sehr detailliert. Während der Gefechte gibt es z.B. genretypische Einschusslöcher; dennoch hat man sonst mit Details gespart. Wahrscheinlich liegt das an den hohen Hardwareanforderungen die Team Factor stellt. Die Framerate des Spiels stieg bei unserem Testrechner selten über die 20er Marke.
Bei den Modellen der Spieler wurde anscheinend auch nicht viel Wert auf Details gelegt. Sie tragen in der Regel einen Flecktarnanzug und sind zudem auch nicht sehr gut texturiert.
Bei den Modellen der Waffen wurde sich anscheinend auch nicht viel Mühe gemacht. Einzig die Iron Sight, Zielen über Kimme und Korn, konnte ein wenig überzeugen, leider kann man sich so nicht fortbewegen.
Die unterschiedlichen Levels würden auch nicht den Preis für Originalität gewinnen. Sie sind sehr linear und auch sehr trist aufgebaut. Hier gibt es eigentlich nicht viel Sehenswertes.
Der Sound
In diesem Bereich kann Team Factor klar überzeugen. Die Sounds der über 50 Waffen sind ziemlich gut gelungen. Leider vermisst man in dem Spiel Funksprüche. Dafür wurde aber bei den Umgebungsgeräuschen Wert auf Authentizität gelegt.
Das Gameplay ist zwar shootertypisch, dennoch macht das Schiessen auf die sehr steif wirkenden Gegner nicht wirklich viel Spaß. Einzig im Bereich des Sounds konnte Team Factor überzeugen.
Ich kann jedem nur Raten auf Spiele wie Ghost Recon, Delta Force oder Global Operations zurückzugreifen, denn Team Factor ist sein Geld einfach nicht wert.
Tauche ein in die Welt der Stars und bring Deine Fans auf der Bühne zum kochen. Neben Ruhm winkt einer der Megapreise im Gewinnspiel! zum Spiel...
Team Factor im Test.
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