Gesamtwertung84%/10 |
GrafikSehr gut SoundAusreichend |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Mit Nevrax erstem Werk, The Saga of Ryzom, versucht der französische Entwickler mit einer völlig neuen Welt in die Herzen der Spieler zu spielen. Doch kann das Erstlingswerk sich gegen die starke Konkurrenz behaupten? Unser Artikel verrät Euch mehr darüber.
Da fällt es einem Neuling folglich nicht leicht, mit der starken Konkurrenz Schritt zu halten. Dark Age of Camelot, welches ebenfalls in Frankreich produziert wurde, Star Wars: Galaxies, Everquest 2 und das bald erscheinende World of Warcraft sind da natürlich harte Brocken. In der Regel hat der Otto-Normal-Verbraucher weder Geld noch Zeit für zwei Spiele dieser Art.
Doch im Jahre 2481 änderte sich alles. Man merkte, dass man nicht mehr allein auf der Welt ist, man merkte, dass es einen weiteren Mitbewohner gab, der sich die Welt zu Eigen machen möchte. Das Volk der Fyrus traf bei einer Expedition auf die Brutstätten einer bisher unbekannten Zivilisation. Diese insektenähnlichen Giganten nennen sich Kitins und verkörpern das Böse im Spiel. Es brauchte nicht viel Zeit, bis jenes Volk die Initiative ergriff und die Homins mit einer gewaltigen Streitmacht an den Rand einer Niederlage trieb.
Doch die Homins erkannten die Situation und hielten zusammen. Durch die Unterstützung der führenden Kräfte auf Atys, den Kamis und den Karavans, konnte man den Feind in die Flucht schlagen und sprach von einer Entwarnung.
Sie wagten sich in die Heimat zurück und bauten ihre Städte wieder auf. Doch in den tiefen des Landes tummeln sich bereits wieder einige Kitins, die nicht freundlich gesinnt sind. Leider vermisst man im Spiel eine richtige Haupthandlung, an der angeblich noch gearbeitet wird.
Dank vieler Einstellungen habt Ihr selber die Möglichkeit, Euren Charakter klar von den anderen zu unterscheiden. Wichtig ist vor allem die Wahl der Fertigkeitspunkte, die auf vier Bereiche (Kampf, Magie, Rohstoffgewinnung sowie Herstellung) aufzuteilen sind. Hier setzt Ihr bereits das grundlegende Fundament für den folgenden Spielverlauf, denn hierdurch errechnen sich auch die anfänglichen Attribute, mit denen Ihr das Spiel beginnt.
Auch wenn Ihr dabei oft nur Gebiete erkunden müsst oder relativ simple Gegner schlagen müsst, das Ganze hilft Euch, die Welt kennen zu lernen und ein Gefühl für das Spiel zu entwickeln. Zu Spielbeginn trefft Ihr natürlich noch nicht auf harte Gegner im Gegenteil, Ihr müsst hüpfende Tiere niederschlagen, die eigentlich keine bösen Absichten haben und Euch nur anstarren.
Im Verlauf gibt es natürlich auch richtige Brocken, die sich nicht nur Gegner schimpfen. Insektenähnliche Kreaturen versuchen Euch die Hölle heiß zu machen alleine findet Ihr da selten ein Mittel.
Da The Saga of Ryzom ein Online-Rollenspiel ist, macht es deshalb auch davon Gebrauch, Teamarbeit an die erste Stelle zu platzieren. Denn nicht nur Ihr merkt, dass es alleine kaum weitergeht, sondern auch die vielen anderen. Darum schließt Ihr Euch zusammen und bildet ein Team, welches in der Lage ist, auch stärkere Monster in die Flucht zu schlagen. Das maximal zu erreichende Level ist bisher 250.
Zwischendurch müsst Ihr, ähnlich wie in Dark Age of Camelot, wieder Euren Trainer aufsuchen, bei dem Ihr neue Zauber, die hier den Namen Sah tragen, lernt.
Da Ihr für das Besiegen von Monstern nicht nur Erfahrungspunkte, sondern auch Knochen und vieles mehr bekommt, könnt Ihr bei diesem Abstecher die Chance nutzen, Eure Ware bei einem Händler in der Nähe zu verkaufen. Dafür erhaltet Ihr Geld, welches sich im Spiel Dapper nennt.
Seid Ihr etwas stärker geworden, könnt Ihr Euch noch neue Aufträge holen, wie z.B. eine Monsterinvasion zu stoppen. Schließlich wollt Ihr auch sehen, wie gut Ihr geworden seid. Es treiben sich neben den wichtigen Personen auch eine Menge Nebencharaktere rum, die allerdings nicht viel zu sagen haben. An einigen Stellen wirkt das Spiel eben noch ein wenig unreif.
So kämpft Ihr also nicht nur gegen Monster, sondern auch gegen menschliche Spieler. Doch diese Kriege dienen nicht nur dazu, sich zu profilieren. Es gibt eine Vielzahl von Stützpunkten, die hart umkämpft sind.
Diese bringen Euch in diversen Bereichen leichte Vorteile gegenüber anderen. Daher sind die Gilden auch sehr interessiert daran, fähige Mitspieler anzuwerben. Die Mitspieler hingegen sind auf die Gilden angewiesen, da einige Gegner zu stark sind oder kaum Erfahrungspunkte bringen.
In diesem Spiel gibt es neben dem üblichen Sommerwetter auch den Winter zu bewundern. Die Ortschaften sind zwar gewöhnungsbedürftig, aber wirken sehr fantasievoll. Wenn man sich damit anfreunden kann, winken atmosphärische Reisen durch die detaillierte Welt von Atys. Die leistungsstarke Engine erlaubt sogar 255 Kreaturen in einer Schlacht. Da bekommen schon einige Strategiespiele arge Performence-Probleme.
Eine weitere bisherige Baustelle ist im akustischen Bereich festzustellen. Zwar gibt es zufriedenstellende Soundeffekte, doch ist die Musik scheinbar noch nicht so ganz im Spiel implementiert. Auch hier soll sich in naher Zukunft noch etwas tun.
Tauche ein in die Welt der Stars und bring Deine Fans auf der Bühne zum kochen. Neben Ruhm winkt einer der Megapreise im Gewinnspiel! zum Spiel...
The Saga of Ryzom im Test.
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