Gesamtwertung83%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Und wieder ein neuer Taktik Shooter. Die Firma Red Storm Entertainment hat mit The Sum of all Fears einen neuen Sprössling ihrer Tom Clancy Reihe auf den Markt gebracht. Das Spiel basiert auf dem gleichnamigen Film, der wiederum auf dem Roman (dt. Titel Das Echo aller Furcht) basiert. Zwar hat das Spiel im Grunde nicht viel mit Film oder Buch gemeinsam, abgesehen von einigen Charakteren und einigen Ausläufern der Story, dennoch fügt sich der Titel gut in die Welt von Rainbow Six und Co ein.
27000 Atombomben, und eine fehlt
Wer Clancy´s Romane kennt, der weiß dass es oft um Spionage, Terrorismus und Erpressung geht. In diesem Titel wird der Spieler als Mitglied eines Sondereinsatzkommandos des F.B.I. gegen jede Menge böser Schurken antreten. Während ihr die ersten Missionen bravourös als F.B.I. Agent erledigt, ereignet sich ein tragischer Zwischenfall. Eine Atombombe wird während des Superbowls in dem Stadium gezündet. Es gibt mehrere zehn tausend Tote und doppelt so viele Verletzte.
Ein Schock für das unabhängige Amerika. Nun werdet ihr von John Clark, dieser sollte vielen aus der Rainbow Six Reihe bekannt sein, rekrutiert und zum C.I.A. geholt. Von nun an verrichtet ihr eure Aufgaben für diesen amerikanischen Geheimdienst. Redstorm hat sich bei der Entwicklung zu dem Spiel auf bewährtes Verlassen.
Denn es wurde die Grafikengine von Ghost Recon verwendet. Bei den einzelnen Missionen handelt es sich in der Regel um Einsätze in Gebäuden. Diese wurden durch Wandverziehrungen, schönen Tapeten oder Bildern auch etwas aufgepäppelt.
Bei den Gegner wurde, ähnlich wie bei Ghost Recon, zwar wert auf Details gelegt, dennoch sind sie des Öfteren auch schon einmal kantig und Eckig. Dies fällt aber in der Regel selten auf, da euer Gegner nicht lange genug lebt, um genau begutachtet zu werden. Wie schon in den anderen Redstorm Shootern wird eure Waffe nicht dargestellt, sondern nur ein virtuelles Kimme und Korn Symbol über das ihr Zielen könnt. Die Engine ist zwar mittlerweile etwas altbacken aber dennoch schön anzusehen.
Die Soundkulisse von The Sum of all Fears ist gelungen und wirkt realitätstreu. In Außenlandschaften zwitschern Vögel, in den Häusern knarren schon mal die Holzdielen und die Waffen machen auch einen guten Eindruck. Gerade die Treffer in Wänden aus Holz oder Glasscheiben wurden gut vertont. Da ihr nicht nur gegen Amerikaner in den Einsatz zieht, werden euch auch ausländische Sprachen unterkommen. Demnach werdet ihr also in den verschiedensten Sprachen beschimpft oder Angeschrieen.
Euer Team verständigt sich natürlich auch via Funk. Zu Beginn einer Mission gibt einer eurer Kameraden einen lockeren Spruch ab, welches sogar öfters zum Schmunzeln anregt. Steuern lässt sich das Spiel shootertypisch. Wer mit den vorgegeben Tastenkombinationen nicht klar kommt, kann natürlich seine eigenen Standards konfigurieren. Eure Teammitglieder werden über ein kleines Interface auf dem Spielbildschirm gesteuert. So könnt ihr schnell bestimmte Befehle an eure Leute weiterleiten. Im Verlauf des Spieles bekommt ihr ein ordentliches Sortiment an Waffen. Diese sind in verschiedene Waffenkits aufgeteilt.
Dadurch habt ihr zwar nicht die Möglichkeit alle Waffen selbst auszuwählen, aber die Kits sind so zusammengestellt, dass sie einem hilfreich sind. Nach jeder bestandenen Mission gibt es ein neues Waffenkit. So lange ihr beim F.B.I. arbeitet habt ihr leichtere und nicht ganz so getunte Waffen. Aber nachdem ihr bei der Firma anfangt, bekommt ihr auch jede Menge Extras wie Zoom und Aim Points in bestimmten Waffen.
Die KI eurer Gegner ist, je nach Schwierigkeitsgrad, unterschiedlich. Während ihr als Rookie locker durch die Gegend rennen könnt, da euch auf dieser Stufe der Idealweg sowie alle Gegner angezeigt werden, solltet ihr auf dem härtesten Stufe Vorsicht walten lassen. Hier empfiehlt es sich den Herzschlagsensor vor jeder Ecke einzusetzen.
Wenn ihr eure Feinde unter Feuer nehmt, rennen sie auch schon einmal weg, um Hilfe zu holen oder um eine bessere Position zu finden. In den Feuergefechten sind eure Kameraden definitiv Hilfreich. Sie schalten oft Gegner aus, die ihr nicht mal gesehen habt. Leider stellen sie sich beim Sturm eines Raumes oft mitten in die Schusslinie, was oft deren Tod nach sich zieht.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
The Sum of all Fears im Test.
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