Unser Testmuster der neuen Xaser-Reihe aus dem Hause Thermaltake hinterlässt rein optisch schon einen guten Eindruck, doch auch die inneren Werte scheinen gut abgestimmt zu sein. Es wurden fünf Gehäuselüfter integriert, welche sich an der Front (80mm), an der Hinterseite (90mm), sowie an der zur Mainboard zugewandten Seite (90mm) befinden. Am letzteren Platz wurden in einer Plastikvorrichtung zwei der maximal 21dbA lauten Lüfter eingebaut. Diese können aber mit der vorinstallierten Lüftersteuerung, welche neben der Umdrehungszahl noch die Temperatur der drei Sensoren wiedergibt, geregelt werden. Diese könnt ihr an verschiedenen Komponenten wie CPU, Grafikkarte oder Festplatte positionieren.
Das Komplette Thermaltake XaserV Damier V5000+ ist auf dem altbewährten Click-System aufgebaut, welche die einfache Installation von Festplatten, Disketten-, sowie CD/DVD-Laufwerken ermöglicht. Hierbei montiert man die mitgelieferten Schienen an das Medium und schiebt es in den dafür vorgesehenen Schacht. Mit wenig Kraftaufwand rastet die Komponente ein und ist nach dem Anschließen von Strom- und Verbindungskabeln einsatzbereit.
Neben diesen Extras befindet sich auf der oberen Gehäusewand ein aufklappbares Fach, in dem ihr zwei USB 2.0 Anschlüsse, einen FireWire Port und einen Sound In/Output findet. Diese müssen durch die angebrachten Kabel am Mainboard angeschlossen werden. Natürlich wird dies in der beigelegten Anleitung ausführlich beschrieben. Außerdem befindet sich an der abschließbaren Front des XaserV eine siebenfarbige Flash-LED, welche ihr in drei verschiedenen Modi (Dauerhaft / AUS / Flash Modus) ausführen könnt. Mit diesen Features wird die sterile Außenerscheinung verfeinert.
Dennoch solltet ihr euch genau überlegen, ob das knapp 130 Euro teure Gehäuse wirklich für euch gedacht ist. Es wirkt vielleicht optisch sehr futuristisch, kann dennoch bei falscher Verwendung der Lüftersteuerung zu einer ratternden Waschmaschine mutieren. Neben diesen Mängeln reiht sich noch ein entstehender Zirkulationsstau ein, denn die vielen Lüfter und die Anschlüsse für das obere Multimedia-Fach verursachen ein deftiges Kabelwirrwarr. Wenn man jedoch die Form der Rundkabel benutzt, werdet ihr auch mit einer Plexiglasscheibe Erfolg haben, denn durch die platzsparende Verbindung wird solch ein Stau der Verkabelung ausgeschlossen. Somit bietet das Gehäuse auch Platz für die eventuelle Montage einer internen Wasserkühlung, oder zusätzlichem Modding-Zubehör, wie Kaltlichtkathoden oder ähnlichem. Außerdem ist das Ausgangsgewicht von 16 kg nicht wirklich ideal für eine schnelle LAN-Party.
Fazit:
Das Thermaltake XaserV Damier V5000+ ließ uns schon beim ersten Erblicken ins Staunen geraten. Die fünf Gehäuselüfter wurden an den Kriterien Festplatte, Grafikkarte und Mainboard gut etabliert und garantieren durch hohe Umdrehungszahlen eine gute Lüftung. Dennoch ist das entstehende Kabeldurcheinander Grund für Zirkulationsstau. Auch nicht jeder Spieler und Gehäusebesitzer hat Lust über 13 Euro für weitere Kabel auszugeben. Das Gewicht spielt vor allem bei Spielern auf Netzwerkpartys eine große Rolle, denn mit 16 kg ist das Gehäuse schwer zu handhaben. Alles in Allem ein optischer Hingucker mit vielen Mängeln.
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Thermaltake Xaser V im Test.
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