Gesamtwertung82%/10 |
GrafikGut SoundBefriedigend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Still war es geworden im Tribes-Universum. Vor drei Jahren erschien mit Tribes 2 ein reinrassiger Multiplayer-Shooter, der sich allerdings nie gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte. Nach einem Entwicklerwechsel veröffentlicht Sierra nun Tribes: Vengenace, das neben dem Mehrspieler- erstmals auch einen Einzelspielermodus mit Story anbietet. Ob dieser Schritt gelungen ist, verraten wir Euch in unserer Review!
Mit Dynamix begann alles, und mit Dynamix endete es fast neben hochwertiger Konkurrenz wie Unreal Tournament 2004 schien für die Tribes-Reihe kein Platz mehr zu sein. Der einzig logische Schritt für Sierra war es, den Entwickler zu wechseln. So übernahm Irrational Games (System Shock 2) das Projekt Tribes: Vengeance und hauchte dem Spiel neues Leben ein.Eine Neuerung ist unter anderem die ausführliche Einzelspielerkampagne. Ein gewagter Schritt, wenn man sich an das Scheitern von Counter-Strike: Condition Zero mit seiner lächerlichen Singleplayer-Umsetzung zurückerinnert. Doch ansonsten gibt es keine Parallelen zwischen den beiden Titeln, denn die erzählte Story ist mehr als nur ein Trainingslager für den Mehrspielermodus!
An dieser Erzählweise scheiden sich schon seit Jahren die Geister, was man an Filmen wie Memento oder Butterfly Effect sehen kann. Einige Spieler werden auch hier die Story verwirrend finden, andere wiederum freuen sich über diese erfrischende, nicht lineare Kampagne.
Nach dem ersten Schreckmoment findet man sich allerdings recht schnell zurecht. Der komplette Fuhrpark samt Jäger, Kampfschiff, Sprungpanzer und Rover steht Euch zur Verfügung. Um diese effizient einsetzen zu können, ist Teamwork gefragt, da die meisten Fahrzeuge mehrere Positionen für Fahrer/Pilot und Schütze vergeben. Im Vergleich zur Einzelspieler-Kampagne werden die Fahrzeuge im Mehrspieler-Modus hauptsächlich als Waffe und nicht als Fortbewegungsmittel eingesetzt. Waren die Maps in Tribes 2 noch sehr groß, vielleicht sogar zu groß, sorgen kleinere Maps nun für rasante Duelle.
An sich ist der Mehrspieler-Part recht einfach gehalten. Höchstens bei der Wahl der Klasse wird man vor eine Entscheidung gestellt. Mit einer leichten Rüstung ausgestattet könnt Ihr den Gegner mit dem Scharfschützengewehr aus der Distanz aufs Korn nehmen, seid aber für den Mörser zu schwach auf der Brust.
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