Gesamtwertung81%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Genau wie auf Konsole!
Im Vergleich zu der von uns ebenfalls getesteten Xbox 360-Version rangiert die PC-Fassung auf gleichem Niveau, kommt dafür aber auch mit einem nicht zu unterschätzenden Hardware-Hunger. Als Gegenleistung erhält der Käufer detaillierte Charaktere, die über eine vernünftige Mimik und ordentliche Animationen verfügen. Wie aber schon das Netx-Gen-Pendant, so stören auch auf dem Rechner vereinzelte Clipping-Fehler das ansonsten gute Gesamtbild. Denn wenn Euch sauber animierte Dinos an die virtuelle Kehle springen, sieht das einfach fantastisch aus - okay, wenn man die etwas tristen und eckigen Umgebungen mal beiseite lässt.
The jungle wants you!
Nichts Neues im Dschungel: Natürlich hat sich auch beim Sound nichts geändert. Der strömt nach wie vor in Perfektion aus Euren Boxen. Der ebenfalls unterstützte Surround-Sound macht das Ganze dabei noch intensiver. Auch wenn die Waffeneffekte für viele etwas zu brav klingen mögen: Die gelungene Sprachausgabe macht das wieder wett. Bei Euren Streifzügen durch den Dschungel und Kanes Anlagen werdet Ihr zudem von einem guten Soundtrack begleitet.
Wesentlich besser als auf Xbox 360!
Den Dinojäger steuert Ihr wenig überraschend mit Maus und Tastatur durch die Umgebungen. Ihr dürft zwar auch ein Xbox 360-Gamepad anstöpseln, doch die größtmögliche Genauigkeit erreicht Ihr nach wie vor mit dem kleinen Nager vor Euch. Etwas verwunderlich und fragwürdig ist bei der an sich einfach gehaltenen Steuerung und den vergleichsweise recht geringen Anzahl an benötigten Tasten die Tatsache, dass der sekundäre Waffenmodus sowie der Granateneinsatz nur aktiviert werden kann, wenn Ihr die Umschalt-Taste gedrückt haltet und dann entweder die linke oder rechte Maustaste drückt. Die Quicktime-Events sind nach wie vor einfach zu bedienen: Mal müsst Ihr abwechselnd die linke und dann die rechte Bewegungstaste drücken, ein andern Mal mehrmals die linke Maustaste, usw. Mit der Zeit wird das leider etwas anspruchslos.
Er will doch nur spielen!
Turok ist ein schnörkelloser, linearer Shooter, der einem, besonders in den Szenen innerhalb des Dschungels eine Freiheit vorgaukelt, die man stets nicht ausreizen darf. Dafür kann der Titel im Gegensatz zu anderen Genrevertretern mit kleinen und großen Dinosauriern aufwarten - seit den älteren Teilen ein echtes Novum im Genre! Zwar dienen diese nicht selten als Beiwerk zu den Gefechten mit Kanes Truppen, aber die Blutrünstigkeit der Viecher wird gekonnt eingefangen - zuweilen ist es sogar möglich, Dinosaurier auf gegnerische Soldaten zu hetzen. So macht man sich den Shooter-Alltag leichter. Beide Lager - Dinos und menschliche Feinde - wurden zwar nicht mit der besten KI gesegnet, dumm ist aber etwas anderes. Feinde verschanzen sich oft hinter Deckungen, Dinos sind dagegen zumeist flink wie ein Wiesel und schlagen manchmal auch indirekte Routen ein, um an Eure Kehle zu springen. Erzählt wird die Story des Spiels mithilfe gelungener Cutscenes und spannender Flashbacks - in manchen der kurzen Szenen werden Euch mittels gut inszenierter Quicktime-Reactions Fallen gestellt. Aufpassen ist also die oberste Devise! Hier und da habt Ihr zudem die Möglichkeit, Euch von hinten an Feinde anzuschleichen - diese Sneak Kills erledigt Ihr bei menschlichen Gegnern unblutig mit dem Messer. Unserem Empfinden nach hätte es das wesentlich öfter geben sollen, denn die meiste Zeit schleppt Ihr Euch schwer bewaffnet durch die Locations und haltet einfach drauf los.
Unberechenbarer Dinojäger!
Die an sich einfache Steuerung wird mittels seperater Texteinblendungen blutigen Anfängern noch einmal näher gebracht. Schade: Die Möglichkeit des freien Speicherns gibt es auch in der PC-Version nicht, stattdessen werdet Ihr nach Eurem Ableben an nicht immer fair platzierte Checkpoints zurükgesetzt. Das ist gerade für Einsteiger beim nicht immer berechenbaren Schwierigkeitsgrad bedauerlich.
Kein Highlight, aber okay...
Eine echte Coop-Kampagne hat es leider nicht ins Spiel geschafft, dafür watschelt Ihr mit Freunden auf drei vorgefertigten Karten gemeinsam los. Abseits dieser Variante haben es wieder einmal die hinlänglich bekannten Mehrspieler-Modi ins Spiel geschafft: Sieben Karten stehen dabei für Euch bereit. Cool: Auf den Karten haben sich auch computergesteuerte Dinosaurier bequem gemacht. Wer diese geschickt auf seine Mitstreiter lenkt, füllt seinen Score schneller, als dass er sich umdrehen kann und feststellen muss, dass ihm selbst ein Fleischfresser im Nacken hängt.
Turok im Test.
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