Gesamtwertung66%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Rundenstrategie-Spiele im Science-Fiction-Setting erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Doch wie in jedem Genre gibt es neben zahlreichen Perlen auch immer wieder Titel, die eher enttäuschten. Hierzu gehörten auch Ufo: Aftermath und sein Nachfolger Ufo: Aftershock. Die Entwickler haben sich die Kritiken zu Herzen genommen und nun den dritten Teil: Afterlight in den Handel gebracht. Ob dieser die Versprechen einhalten kann, erfahrt ihr in unserem Test.
Aller guten Dinge sind drei?
Wenn man nach dem Sprichwort ginge, müsste Ufo: Afterlight ein Hit sein. Denn nach den beiden durchwachsenen Vorgängern folgt nun bereits der dritte Teil der Ufo-Reihe. Die Handlung verläuft quasi parallel zu Ufo: Aftershock, dem Vorgänger zu Afterlight. Nachdem die außerirdische Rasse der Reticulaner die Menschen unterjochte und diese dafür in der Raumstation namens Laputa aufgenommen wurde, befindet sich diese im Orbit um die Erde. Ein halbes Jahrhundert später hatte sich die Menschheit mit ihrem Schicksal abgefunden, als diverse Störfälle ein weiteres Überleben innerhalb der Raumstation unmöglich erschienen ließen.
So entschied man sich, eine neue Raumstation zu besetzen, was auch gelang. Der dritte Teil Ufo: Afterlight befasst sich mit einer anderen Menschensorte, welche von den Außerirdischen auf dem Mars ausgesetzt wurden. Sie sollten im Dienste der Reticulaner eine Basis erschaffen und für diese arbeiten. Doch nachdem Wissenschaftler unter den Mars-Bewohnern auf Spuren einer alten Zivilisation stoßen, ist es vorbei mit der Ruhe.
Red Planet
So ist es nun eure Aufgabe, das Leben auf dem roten Planeten zu managen. Auf einer Übersichtskarte erhaltet ihr Einblick über die Gegebenheiten des Planeten. Neben dem Basis-Aufbau und der Forschung, geht es in regelmäßigen Abständen gegen die Aliens. Wichtigster Aspekt eures Vorhabens ist die Wasserversorgung, ohne die nichts vonstatten geht. Doch nicht nur das Wasser dient als Rohstoff. Auch Metalle und Treibstoff sind überlebenswichtig.
Wie im Genre üblich müsst ihr Eure Basis erweitern, eure Waffen erforschen und ordentlich aufrüsten. Das Spiel fällt dabei erfreulich frei in seiner Handlungsweise aus. Ein weiterer positiver Effekt ist die Tatsache, dass ihr die Charaktere wie in einem Rollenspiel weiterentwickeln könnt. So dienen sie euch effektiver im Kampf gegen die Aliens.
Leider ist das Spiel überladen mit zu vielen Menüs und Optionen. Auch wenn der Aufbau eurer Basis leicht von der Hand geht, stört es, dass ihr nahezu jeden Handgriff selbst ausführen müsst statt euch auf eine gute KI oder einen Berater verlassen zu können. Ein weiteres Manko ist die Monotonie, mit der das Spiel abläuft. Viele Einsätze und Kämpfe laufen nach immer gleichem Schema ab und langweilen bereits nach einigen Stunden Spielzeit sehr. Zahlreiche Feinde auszulöschen und permanent die Pipeline zu bewachen sind nun mal nicht besonders amüsant.
Vor allem durch das ungewöhnlich rasche Aufleveln der Soldaten ist so manche Schlacht schneller gewonnen, als normalerweise üblich. Nervig ist auch die äußerst schwache KI sowohl der eigenen Leute, als auch die der Gegner. Und auch der oft ungünstige Kamera-Blickwinkel stört den Spielfluss gewaltig.
Mars macht mobil
Im Gegensatz zu den Vorgängern sieht Afterlight zwar immer noch nicht besonders hübsch aus, weiß aber doch als ein rundenbasiertes Strategiespiel zu gefallen. Auch wenn die Dialoge meist nur in Boxen eingeblendet, kaum Spezialeffekte gezeigt und des Öfteren die Unterschiede zwischen eigenen Soldaten und gegnerischen Einheiten ein wenig schlecht erkennbar sind, gibt es doch wesentlich schlechtere Titel. Der Sound plätschert eher lustlos vor sich hin und auch die Synchronsprecher reißen sich nicht unbedingt ein Bein aus.
Du bist Gladiator, der Held der Spiele im Kolosseum. Besiege Deine Gegner und erkämpfe Dir die Cance auf 10.000 €. zum Spiel...
Ufo: Afterlight im Test.
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