Gesamtwertung84%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Was gibt es unterhaltsameres, als mit den lieben Kleinen durch den Zoo zu stapfen, diesen an jeder zweiten Verkaufsbude ein überteuertes Wassereis für 3 Euro Fuffzich in die Hand zu drücken um sich anschließend das mordsmäßige Geflenne am Raubtierkäfig anzuhören, nur weil natürlich ausgerechnet an diesem Besuchertag die frisch geschlüpften Tigerbabys keinen Ausgang haben?
Richtig geraten, soviel Vergnügen lässt sich eigentlich nicht toppen es sei denn, man ist der Erschaffer dieses garstigen Ortes und empfindet diebische Freude daran, ganze Familien zu quälen
Aber Spaß beiseite, in der Regel ist ein Zoo-Besuch natürlich eine durchaus interessante und lehrreiche Sache und bringt sowohl Jung als auch Alt die Vielfältigkeit der Tierwelt näher.
Wie reizvoll mag es da erst sein, einen Tierpark von Grund auf selbst zu konzipieren?
Genau diese Aufgabe wird dem Spieler in Wildlife Park zuteil.
'Welche Tiere will man den Besuchern präsentieren?##'
Immerhin hat man als Spieler die Möglichkeit aus bis zu 45 verschiedenen Säugetieren, Reptilien, Vögeln oder Meeresbewohnern zu wählen eine nicht immer leichte Wahl!
Ist diese aber erst einmal gefallen, geht es daran, die Gehege der Tiere ordentlich auszubauen. Jede Tierart hat dabei ihre ganz individuellen Bedürfnisse, die es möglichst genau abzudecken gilt.
Wer dies nicht macht und z.B. weißen Tigern keine Möglichkeit zum Schwimmen oder Klettern gibt, wird sehr bald depressive oder gar aggressive Tiere sein eigen nennen, welche sich im schlimmsten Fall auch zu einer Bedrohung für die Besucher entwickeln können.
Planung ist also das oberste Gebot und auch wenn die ersten Parks noch nicht so richtig glücken, spätestens beim zweiten Anlauf klappt der Aufbau!
Zudem bringen diese zusätzlichen Attraktionen natürlich weiteres Geld in die Kasse des Herrn (oder Frau) Zoo-Direktor.
Geld, welches diese(r) natürlich auch gleich wieder in die Erweiterung des Parks stecken kann.
b|Tierpflege und Wartung des Parks##
Natürlich ist es mit dem Aufbau der Gehege und Versorgung durch Nahrung nicht getan. Tiere können auch krank werden und benötigen daher medizinische Versorgung. Auch müssen die Gehege selbst ab und an repariert werden, da sich diese im Laufe der Zeit abnutzen oder aber von den Tieren selbst in Mitleidenschaft gezogen werden.
Wer hier kein Auge drauf hat oder schlichtweg niemanden für den Posten einstellt, wird bald einen Tierpark sein eigen nennen, den die Besucher nicht sonderlich lieb gewinnen es sei denn diese stehen z.B. auf die direkte Begegnung mit einem Krokodil, was wohl eher selten der Fall sein dürfte.
Sicher, hier und da hätte man vielleicht noch ein wenig mehr machen können, aber wichtig ist, dass einem die musikalische Untermalung zu keiner Zeit auf die Nerven geht. Gerade wenn man mehrere Stunden spielt, weiß man so etwas zu schätzen.
Hier können wirklich alle vor dem heimischen Rechner die Zeit verbringen und so gemeinsam einen Tierpark planen.
Technisch gesehen ist dieser Titel zwar nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit, dafür darf man aber bereits ab einem Pentium 3 mit 500 MHz die Geschicke eines Tierparks leiten.
Kleinere Schnitzer gibt es aber auch zu vermelden. So werden die Bedürfnisse der Tiere nicht immer ganz richtig dargestellt. Wer z.B. seinen Tieren seit einer halben Stunde beim Baden zuschauen kann, hat alles andere als Verständnis für die Mitteilung, dass diese unheimlich gerne eine Schwimmmöglichkeit hätten.
Daher unser Tipp: Zugreifen! Eine bessere Zoo-Simulation als Wildlife Park gibt es derzeit nicht.
Wildlife Park im Test.
Was halten Sie vom neuen Spiel von Novatrix?
Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.