Gesamtwertung80%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Bevor wir die Änderungen im Einzelnen betrachten, noch eine kurze Einführung für die, die bisher einen großen Bogen um die Würmer gemacht haben. In Worms 4 geht es, wie auch bei den Vorgängern, darum, in einem Team, welches in der Regel aus vier Würmern besteht, seine Gegner, ebenfalls Würmer, zu eliminieren. Wer am Ende den letzten Wurm auf dem Schauplatz besitzt, der hat die Schlacht für sich entschieden. Jeder Wurm darf dabei pro Runde eine Aktion ausführen, sei es sich bewegen oder eine Waffe benutzen. Zwar sind die Würmer zu Beginn schon schwer ausgerüstet, doch viele Waffen lassen sich erst auf der Karte finden.
Aber Worms 4 stellt nun auch den Einzelspieler zufrieden. Für Neulinge gibt es ein umfangreiches Tutorial, welches sie mit der Materie vertraut macht. Es gibt nun einen Storymodus, der vor allem durch lustige Dialoge besticht. Der gute alte Mr. Wormwinkel hat eine Art Zeitmaschine entwickelt, mit der es möglich ist, durch verschiedene Zeitalter zu reisen. Doch wie es das Schicksal so will, wird diese geklaut. Eure Aufgabe ist es, ihm diese zurückzubringen. Dieser Spaß verteilt sich auf insgesamt 25 Missionen, die sich auf fünf verschiedene Zeitalter verteilen. So findet man sich einmal im Orient wieder, verbleibt im Mittelalter oder befindet sich im Wilden Westen. Die Missionsziele sind dabei unterschiedlich. Mal müssen alle gegnerischen Würmer dem Erdboden gleichgemacht, ein anderes Mal muss ein bestimmtes Zielobjekt zerstört werden. Die spaßige Kampagne ist leider aber relativ schnell durchgespielt, da die Missionen nicht gerade sehr zeitintensiv sind.
Worms 4: Mayhem (28 Bilder)
Die Einstellungen reichen dabei vom Team-Namen, über die Farben der Flagge bis hin zum Aussehen der Würmer. Vom Hut bis zur Brille kann hier so ziemlich alles eingestellt werden. Auch das Grab, welches das Symbol für die ablebenden Würmer darstellt, kann selber gestaltet werden. Zusätzlich dazu gibt es die Möglichkeit, eigene Soundsamples einzubinden. Gemeint sind damit Sprüche, die von den Würmern während des Spiels gebracht werden, z.B. wenn sie getroffen oder getötet wurden.
Aber nicht nur die Teams können erstellt werden, auch eigene Waffen dürfen zusammengestellt werden. Dabei dürft Ihr das Aussehen und die Attribute nach Belieben einstellen, wobei allerdings geprüft wird, ob die Waffe im Spiel noch als fair zu betrachten ist. Somit stimmt die Spiel-Balance jederzeit, da zu starke Waffen nicht implementiert werden können. Auch muss gewählt werden, ob diese Waffe abgeschossen, geworfen oder aus der Luft fallen gelassen wird. Euren Fortschritt, den Ihr in den verschiedenen Spiel-Modi erreicht habt, könnt Ihr in der Trophäenhalle einsehen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, weitere Waffen und Karten zu erwerben, denn hierfür gibt es speziell einen Shop. Insgesamt gibt es genügend Futter, sodass Langeweile so schnell nicht einkehren sollte.
Der Mehrspielermodus ist natürlich besonders nennenswert. Es gibt hier mehrere Spielvarianten, wie z.B. das bekannte Deathmatch, bei dem das Team gewinnt, welches am Ende noch Würmer auf dem Feld besitzt. Etwas langwieriger ist der Modus Homelands, bei dem jedes Team anfangs gut geschützt ist und nicht sofort angegriffen werden kann. Es gibt noch weitere Varianten, bei denen z.B. Statuen verteidigt werden müssen oder wo nur ein Wurm pro Team auf dem Feld sein darf. Neben der Kartenauswahl haben die Entwickler einem auch die Möglichkeit gegeben, den Schwierigkeitsgrad der Computergegner individuell anzupassen. Zwar kann man einstellen, ob die CPU leicht, normal oder schwer ist, aber durch detaillierte Einstellungen, habt Ihr die Chance, das Niveau besser auf euch abzustimmen. Insgesamt können vier Spieler gleichzeitig am Match teilnehmen
Im Bereich der Akustik stechen vor allem die Soundsamples hervor, die wie die Dialoge sehr amüsant sind. Die Hintergrundmusik untermalt das Geschehen hingegen recht unauffällig, was aber auch vielleicht die bessere Wahl ist.