Gesamtwertung84%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegSehr gut |
BedienungGut |
Ein heftiger Kopfschmerz fährt durch meinen Kopf, als ich mich mit wackeligen Beinen vom sandigen Boden erhebe. In meinem verschwommenen Gesichtsfeld sehe ich, wie eine Frau im roten Badeanzug auf mich zu rennt. Ich versuche auf sie zu zugehen, doch schon wird es mir schwarz vor Augen, und ich falle in eine tiefe Ohnmacht!, und genau auf diese Weise beginnt Ubi Softs neuestes Werk XIII. Dieses Spiel behauptet von sich, der erste Ego-Shooter in kompletter Comicgrafik zu sein. Ob sich Entwickler Dargaud mit dieser grafischen Entscheidung einen gefallen getan hat, erfahrt Ihr in diesem Artikel.
Wie eingangs bereits erwähnt, wacht unser Alter Ego mit einem tierischen Kater und einer Amnesie an einem unbekannten Strand auf. Schnell stellen wir fest, dass unser Köper von Kampfspuren gezeichnet ist. Nach einer weiteren tiefen Ohnmacht, wachen wir in der Station einer Rettungsschwimmerin auf. Aber hier haben wir keinen Moment der Ruhe, denn durch die Glastür prasseln ein dutzend Geschosse auf die Sanitäterin ein, was zum sofortigen Tod der Helfenden führt. Mit einem Wurfmesser bewaffnet, machen wir uns daran, herauszufinden wer wir sind, und was zur Hölle in der letzten Nacht passiert ist.
Wie der Zufall so will, sind wir natürlich kein normaler Durchschnittsbürger, sondern ein gut ausgebildeter Killer. Das einzige was uns einen Hinweis auf unsere Vergangenheit gibt, ist eine eintätowierte XIII auf der Brust, und ein Schlüssel zu einem Schließfach. Nachdem sich unser Held dazu durchgerungen hat, dass Schließfach aufzusuchen, geraten wir in einen Hinterhalt, und werden vom Feder Bureau of Investigation festgenommen.
Im Hauptquartier des FBI werden wir damit konfrontiert, dass der Präsident der Vereinigten Staaten durch unsere Hand gestorben sein soll. Auf einer Parade wurde dem Präsidenten der Kopf mit einem Scharfschützengewehr gespalten, und auf einer Videoaufzeichnung sind wir, hinter dem Fenster eines Hauses, zu sehen, und dass mit einem Scharfschützengewehr.
Kleine Anspielungen auf tatsächliche Ereignisse, John F. Kennedy lässt grüssen, sind wahrscheinlich nicht ganz unbeabsichtigt eingebaut worden.
Nachdem das FBI Hauptquartier von einer Gruppe Terroristen Angegriffen wird, gelingt uns die Flucht, und wir müssen nicht nur herausfinden wer wir sind, sondern auch noch unsere Unschuld beweisen! Doch dieser Weg ist steinig, und für unsere Kontrahenten mehr als blutig. Gejagt vom FBI, CIA und einer unbekannten Terrorgruppe machen wir uns auf den Weg, um Rache zu nehmen, und alles wieder gerade zu rücken.
Grafisch präsentiert sich XIII in einem ungewohnten Gewand, denn dieser Shooter ist komplett in Comicgrafik gehalten. Zu Anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig, gefällt diese Art der grafischen Gestaltung zunehmend. Entwickler Dargaud hat in diesem Spiel die Unreal Engine zum Einsatz kommen lassen, was man auf den ersten und zweiten Blick niemals erahnen würde.
Durch die Wahl dieses Looks kommt das Spiel unweigerlich ein wenig bunt daher, weshalb man zu Beginn, dieses Spiel und die Handlung einfach nicht ganz ernst nehmen kann. Da dieser Titel aber recht brutal und blutig ist, kommt der Spieler wieder schnell von de Gedanken eines Kinderspieles runter.
Die Charaktere im Spiel sind durchweg sehr detailliert dargestellt, und die Texturen in den Level sind durchweg gut designed und zudem noch abwechslungsreich. Durch die krassen Wechsel der Locations ist für massig Abwechslung gesorgt. So beginnt Ihr an einem Strand, und im nächsten Level befindet Ihr euch schon wieder in einer Bank.
Gerade die Bank ist das Vorzeigeobjekt in diesem Spiel, da an den Wänden kunstvolle Bilder hängen, und selbst die Tapeten an einen Hollywood Film erinnern.
Auch im Kampf zeigt sich, was diese Engine alles drauf hat. Explosionen, Blut und massig Effekte prasseln auf den Spieler ein.
Der Clou an XIII ist der Einbau von echten Comicelementen, wie z.B. ein BAOOMM bei dem ertönen einer Explosion, oder das NOOOOO nach dem Ableben eines Schurken.
Schattenseiten gibt es wenige im Bereich der Grafik. Richtig aufgefallen sind die detailarmen und klobig gebastelten Waffen. Auch treten einige Clippingfehler im Verlauf der Geschichte auf, und bei hohem Gegner- und Effektaufkommen, gehen die Framezahlen in die Knie!
Die Charaktere im Spiel sind durchweg sehr detailliert dargestellt, und die Texturen in den Level sind durchweg gut designed und zudem noch abwechslungsreich. Durch die krassen Wechsel der Locations ist für massig Abwechslung gesorgt. So beginnt Ihr an einem Strand, und im nächsten Level befindet Ihr euch schon wieder in einer Bank.
Gerade die Bank ist das Vorzeigeobjekt in diesem Spiel, da an den Wänden kunstvolle Bilder hängen, und selbst die Tapeten aus einen Hollywood Film erinnern.
Auch im Kampf zeigt sich, was diese Engine alles drauf hat. Explosionen, Blut und massig Effekte prasseln auf den Spieler ein.
Der Clou an XIII ist der Einbau von echten Comicelementen, wie z.B. ein BAOOMM bei dem ertönen einer Explosion, oder das NOOOOO nach dem Ableben eines Schurken.
Schattenseiten gibt es wenige im Bereich der Grafik. Richtig aufgefallen sind die detailarmen und klobig gebastelten Waffen. Auch treten einige Clippingfehler im Verlauf der Geschichte auf, und bei hohem Gegner- und Effektaufkommen, gehen die Framezahlen in die Knie!
Für die deutsche XIII Version konnten viele professionelle Sprecher engagiert werden. Dabei wird der Hauptdarsteller von dem Schauspieler Ben Becker gesprochen, welcher mit dem Film Comedian Hamonists grosse Erfolge feiern konnte.
Musikalisch wird eigentlich nicht viel geboten, da es im Verlauf der Missionen so gut wie keine musikalische Untermalung gibt. Einzig in einigen Sequenzen und dem Startmenü erklingen einige Töne aus den Boxen.
Wo die Grafik am protzen ist, fällt der Sound der Umgebung und Waffen eher mager aus. Es gibt zwar Windgeräusche, zwitschernde Vögel und ähnliches, aber dies wirkt alles ein wenig aufgesetzt. Auch in den Schiessereien entwickelt sich kein echtes mittendrin statt nur dabei Gefühl, da auch hier der Sound klingt, als hätte jemand einen Schwa,, vor die Boxen gehalten. Gerade die eigenen Schussgeräusche klingen, im Vergleich mit denen der Gegner, sehr mager.
Im Grunde gibt es mehrere Möglichkeiten, um die Endsequenz von XIII zu erreichen. Entweder wird sich durch die Level wie ein irrer geballert, oder es wird versucht den taktischen Weg zu gehen. Letzteres sollten alle Spieler bevorzugen, da es oftmals einfacher ist Gegner zu umgehen, als sie umzuhauen.
Besonders positiv fällt im Missionsdesign auf, dass es neben zahlreichen offensiven Missionen, auch viele kleine Schleich- oder Tarnaktionen gibt. In einigen Abschnitten ist es sogar verboten Alarm auszulösen, was zum sofortigen Ende des Spieles führt. Oftmals könnt Ihr euch auch Geiseln nehmen, und diese als Schutzschild missbrauchen. Durch solch eine Aktion stellen Eure Gegner in der Regel das Feuer ein, und warten, bis die Geisel wieder frei ist. Wer das leise Vorgehen bevorzugt, kann sich durch allerhand Wartungs- und Lüftungsschächte schlängeln.
Sollte es aber dann doch zu unvermeidlichen Konfrontationen mit bösen Schergen kommen, stehen Euch 15 Waffen und diverse Gegenstände zum Einsatz zur Verfügung. Wenn gerade mal kein Messer zur Hand ist, dann greift XIII auch zur Flasche oder zu einem Stuhl, um einen Gegner in das Reich der Träume zu schicken.
Vom Grundkonzept her basiert XIII auf der gleichnamigen Comicserie, welche von dem Zeichner William Vance bereits 1983 das erste Mal veröffentlicht wurde, und es mittlerweile auf 15 Bände bringt. Allerdings basiert diese Comicserie auf den Romanen der Jason Bourne Trilogie, die bereits 1980 ihren Anfang hatte.
Damit die Multiplayergemeinde nicht zu kurz kommt, wurde natürlich ein Mehrspielermodus eingebaut. Dabei spendierten die Entwickler 24 Maps, auf denen sich spielwillige in vier verschiedenen Modi gegenseitig Zusammenschiessen können. Mit Deathmatch, Capture the Flag, Team Deathmatch und Fire Support kommt zwar nichts originelles, aber kurzweilige Action kommt trotzdem zu Stande. Leider gibt es zurzeit kaum Server auf denen gespielt werden kann, und die Lags sind im Moment noch nervig.
XIII präsentiert sich Grundsolide und die Programmierer haben sich in der Präsentation echt Mühe gegeben. Schließlich war dieses Spiel auch ziemlich genau 2 Jahre in der Entwicklung.
Am Anfang war ich noch skeptisch wegen der Comicgrafik, aber die Angst, dass dieser Shooter zu kindlich sein könnte, hatte sich bereits nach 5 Minuten des Spielens völlig zerschlagen. Die USK 16 Wertung dieses Titels ist völlig gerechtfertigt, da einige Gewaltszenen, gerade Headshots, sehr forciert dargestellt werden.
Es ist aber nicht alles Gold was glänzt, und somit muss ich leider sagen, dass ich von der Sounduntermalung doch etwas enttäuscht bin. Leider entsteht hierdurch kein echtes mittendrin Gefühl.
Besonders schwach finde ich den Multiplayermodus, der durch lieblose Standardmodi und massive Lags im Onlinemodus Punkte in der Gesamtnote lässt.
XIII ist ein Spiel für jeden, der gerne etwas außergewöhnliches Zocken möchte. Die coole Grafik sowie die mehr als geile Story, werden eigentlich jeden Shooterzocker an den Bildschirm fesseln. Dieser Titel ist zwar kein absolutes must have, aber einen Blick solltet Ihr riskieren!
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
XIII im Test.
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