Gesamtwertung75%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungGut |
Die Mech-Roboter sind zurück. Justgamers hat sich diesem Genre gewidmet und präsentiert den Test zum zweiten Teil! Interesse geweckt? Dann drückt einfach auf den Link...
Wer wollte nicht einmal in einem haushohen Kampfroboter sitzen und sich Geld durch Aufträge schwerreicher Firmenbosse zu verdienen? Mit Armored Core 2 Another Age wird dies jetzt möglich. Es ist der Nachfolger von Armored Core 2, das vor ca. einem Jahr für die PS2 erschienen ist. Wenn From Software dem interessanten Spielprinzip des Vorgängers treu geblieben ist, erwartet Mech- und Actionspielfans ein spannender Titel.
Der 30 jährige Krieg
Es sind jetzt 5 Jahre vergangen seit den Unruhen auf dem Planeten Mars, der zu dieser Zeit von Menschen besiedelt wird. Die Erdregierung kämpft derzeit noch um die Rückgewinnung der Erdoberfläche. Die Bevölkerung erholt sich noch von den schlimmen Folgen des 30 jährigen Krieges. Zwischen den Gesellschaften und der Erdregierung findet ein Machtkampf statt, der die jeweiligen Parteien dazu zwingt, ihr Waffenarsenal aufzustocken. So nimmt die Erdregierung Kontakt mit einem Söldner namens Raven auf, der für sie Sabotagemissionen ausführt. Natürlich hat sich die Gegenseite auch bei diesem Mann gemeldet und so nimmt er Aufträge unterschiedlicher Fraktionen an. Der Spieler übernimmt dabei die Kontrolle von Raven und seinem Armored Core.
Die Steuerung in Armored Core 2 Another Age2 ist sehr kompliziert und verlangt dem Spieler etwas Geduld ab, bis er seinen AC, den Kampfroboter, blind beherrscht.
Mit der Dreieckstaste schaltet ihr zwischen zwei Waffensysteme hin und her und feuert sie mit der Quadrattaste ab. Je nach Art des Gegners ist eine andere Waffe von Vorteil, so setzt ihr auf Distanz Raketen oder Lasergeschütze ein und im Nahkampf eurer Laserschwert, dass ihr mit der Kreistaste aktiviert ein. Wahlweise lässt sich das Laserschwert durch einen Energieschild ersetzten das den Spieler vor feindlichen Geschossen schützt. Mit der X-Taste setzt ihr den Boost eures AC ein, der sowohl für riesige Sprünge als auch zum gleiten über dem Boden geeignet ist. Um feindlichen Geschossen auszuweichen kann man mit den Tasten R1 und L1 seitwärts gehen, dass durch den Boost beschleunigt werden kann. Um nach oben oder unten zu sehen, muss man die L2- oder R2-Taste drücken. Dies ist besonders unvorteilhaft, da dies sich schlecht handhaben lässt und der Spieler in hektischen Situationen die falsche Taste drückt und sich somit unnötige Treffer einfängt.
Bau dir deinen Roboter!
Armored Core 2 Another Age hebt sich spielerisch von anderen Mechspielen ab, da das Baukastenprinzip Millionen von Möglichkeiten von unterschiedlichen Mechs bietet. Der Spieler startet mit einem Standard Kampfroboter, der nicht besonders gut bewaffnet ist und auch sonst über wenig Fähigkeiten verfügt. Zu Beginn des Spieles gibt es nur wenige Areale, bei denen ihr zwischen verschiedenen Aufträgen auswählen könnt, die sich mal auf die Zerstörung eines bestimmten Objektes oder die Verteidigung von Gebieten oder Fahrzeuge bezieht.
Ebenso gibt es Missionen, die auf freiem Gelände oder in verwinkelten Basen stattfinden. Je nach dem wie schwer die Mission zu bewältigen ist, bekommt ihr mal mehr oder weniger Credits, von denen am Ende die Reparatur und die Munition eures AC bezahlt wird.
Dies ist besonders ärgerlich, wenn ihr am Ende nur noch einen kleinen Bruchteil des Lohnes bekommt und so etliche Missionen spielen müsst bis ihr euch wertvolle Teile leisten könnt, die den Spielspass natürlich um einiges anheben könnten. Wenn ihr ein Teil gekauft habt und nicht damit zufrieden seit, so könnt ihr es jederzeit wieder verkaufen und bekommt den Einkaufspreis zurückerstattet. Der Spieler sollte immer darauf achten, wie er seinen AC ausrüstet, denn nicht jede Einstellung ist für jede Mission geeignet. So geht euch manchmal die Munition aus und müsst euren Einsatz wegen Ausrüstungsschwierigkeiten abbrechen. Auch manche Waffen sind für die jeweilige Mission unnütz, wenn diese in Basen oder engen Räumen stattfindet. Der Spieler muss so mache Level des Öfteren starten, um sich für einen Einsatz perfekt an die Bedingungen anzupassen. Wie im richtigen Leben, bei unseren zu Hause stehenden Computern tritt auch bei den Rechnern der AC´s Fehlern auf, die die Effizienz eures Kampfroboters beinträchtigen. So kann die Zielgenauigkeit eures Roboters nachlassen oder der Zielmodus funktioniert gar nicht mehr. Ebenso ist eine Überhitzung des AC´s möglich, was dem Spieler einen erheblichen Nachteil einbringt, wenn er sich gerade in einer Kampfsituation befindet. Sämtliche Einzelteile haben wie in einem Rollenspiel bestimmte Eigenschaften, die je nach Preislage stark variieren. So zeigt beispielsweise die Statistik eines Generators an, wie viel Energie er produziert und wie viel Hitze er dabei erzeugt. Anhand dieser Daten muss der Spielerbei einem extrem leistungsfähigen Computer einen entsprechenden Kühler einbauen, der die Temperatur des AC herunterregelt. Im Allgemeinen hat der Spieler zu beachten, dass zum Beispiel die Tragfähigkeit der Beine durch die gewünschte Ausrüstung nicht überschritten wird oder das die einzelnen Systeme mit genügend Energie versorgt werden.
Durchschnittlich
Armored Core 2 Another Age bietet enorm viel, um dem Spieler ein unterhaltsames Game zu präsentieren. Es gibt drei verschiedene Spielmodi, darunter sind der Einzelspielermodus und die Zweikampfmissionen. Hierbei gibt es eine Reihe von Einsätzen für zwei Spieler, die bei geteiltem Bildschirm ihre Missionsziele absolvieren, die sich voneinander unterscheiden können. Auch an einen VS-Modus, bei dem der Spieler gegeneinander spielen kann, wurde gedacht. Zudem ist es möglich, vor den Kämpfen noch spezielle Änderungen vorzunehmen, wenn dem Spieler die Einstellungen nicht gefallen. Grafisch ist Armored Core 2 Another Age nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes, wenn man das Spiel mit der direkten Konkurrenz (Zone of the Enders) aus dem Hause Konami betrachtet.
Die Mechmodelle sehen sehr detailliert aus und können durch eine reale Metalloberfläche überzeugen und auch die Effekte von Laserfeuer und Raketensalven wirken sehr eindrucksvoll. Die Hintergründe dagegen wirken sehr karg und öde und bieten so gut wie keine Abwechslung. Auch kleinere Treppeneffekte und leichtes Flimmern ist in der Umgebung zu erkennen. Die Soundkulisse wurde so gestaltet, dass das Stampfen der Kampfroboter oder das Surren der Laserschwerter zu hören ist.
Zusätzlich zu diesen Soundeffekten begleitet euch während dem gesamten Spielverlauf eine futuristische Hintergrundmusik, die ebenfalls die Atmosphäre eines Mech-Warrior-Spiel einfängt.
Armored Core 2 Another Age im Test.
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