Astro Boy

Review
Plattform
Sony Playstation 2
Vertrieb
Sega
Entwickler
Sega
Erscheinungsdatum
-
Genre
Action
USK
-
Astro Boy [PS2 , Justgamers]

Gesamtwertung

43%/10

Grafik

Befriedigend

Sound

Gut

Lanzeitspaß

Ausreichend

Spieleinstieg

Befriedigend

Bedienung

Ausreichend

Astro Boy

In den 50er Jahren erblickte ein Anime-Held das Licht der Welt, der bis heute sehr beliebt ist. Die Rede ist vom Roboterjungen Astro Boy. Heute nun, 50 Jahre später, will sich der Sternenjunge auch in einem Videospiel beweisen und erscheint daher für die PlayStation 2. Ob dieses Unterfangen gelungen ist, lest ihr in unserem Kurztest...

Metro-City braucht Hilfe

Als der Sohn vom brillanten Wissenschaftler Dr. Tenma ums Leben kam, hat dieser sich dazu entschlossen, einen Roboter zu erschaffen, der den Menschen überlegen ist und außerdem seinem toten Sohn gleicht. Es schien fast so, als hätte der Vater von „Astro“ eine Vision, die zeigt, dass in der Zukunft die Roboter die Welt beherrschen werden. Deshalb stattete er „Astro“ mit speziellen Fähigkeiten wie zum Beispiel Raketenfüßen, Röntgenblick und sogar einer Armkanone aus. Ja, das klingt ein wenig nach dem allseits beliebten Mega Man. Wie erwartet wurde Metro City von Robotern angegriffen, und eure Aufgabe ist es nun, alles wieder ins Lot zu bringen.

Gameplay einerlei

Nach dem tollen Zeichentrick-Intro dürft ihr Astro Boy endlich bei seinen verschiedenen Missionen helfen. Um die bösen Roboter zu besiegen, gibt es zwei Angriffsarten, die euer Superheld besitzt. Zum einen wäre da der Wirbelangriff der sich hervorragend gegen mehrere Gegner einsetzen lässt, zum anderen der vor allem bei Endgegnern beliebte Box-Angriff. Für die Angriffsarten müsst ihr einfach die L1-Taste drücken, um den Gegner anzuvisieren und danach mit einem simplen Druck auf die Viereck-Taste die Aktion auslösen. Die Kämpfe im Spiel sind jedoch alles andere als leicht, da sie überaus hektisch sind. Zudem wird man einige Zeit benötigen, um sich an die schwammige Steuerung und die miserable Kamera zu gewöhnen. Im Großteil des Spieles müsst ihr euch jedoch mit dieser Schwäche abfinden und einen Endboss nach den anderen plätten, um so für Frieden in Metro-City zu sorgen. Zwischendurch gibt es auch die eine oder andere entspannte Mission, in der ihr einen Gegenstand von A nach B bringen müsst oder euch mit den Einwohnern unterhaltet. Ihr seht also, viel Abwechslung wird leider nicht geboten, daher werden das ewige Gekloppe und die eher langweiligen Zwischenaufgaben schnell für Langweile sorgen.

BILDSTRECKE: Astro Boy (10 Bilder)

Metro-City mit Raketensurren

Technisch gesehen bietet Astro Boy dagegen einiges, Metro-City wird in einer schönen Farbpracht und mit guter Weitsicht präsentiert. Leider gibt es hier und da auch mal einen Clippingfehler, die Animation von Astro Boy sind ebenfalls ein wenig hölzern. Unterm Strich ist die Optik einigermaßen solide, aber sicher kein Meilenstein.

Das Beste an dem Titel ist ohne Frage der Sound. Neben der guten und abwechslungsreichen Hintergrundmusik kann vor allem die Sprachausgabe auf ganzer Linie überzeugen. So wurden die Originalstimmen der Serie integriert und sorgen für das nötige Flair.

Fazit

Da ich ein großer Anime-Fan bin, war ich sehr auf das Spiel gespannt. Doch die miserable Kamera, die schwammige Steuerung und das eintönige Spieldesign lassen leider kaum Spielspaß aufkommen. Ein Lob gibt es allenfalls für die sehr gute Sprachausgabe die mit den Originalstimmen, etwas Astro Boy-Flair in den Titel bringen. Die Grafik ist solide, wenn auch nicht überragend. Im Großen und Ganzen handelt es sich hier also um einen Titel, der nicht besonders viel Spaß macht und vor dem Kauf auf jeden Fall angespielt werden sollte. Wer aber gerne mehr über Astro Boy erfahren möchte, sollte sich die Zeichentrick-Serie mal antun, die derzeit auf dem Sender Cartoon Network ausgestrahlt wird. Diese bietet auf jeden Fall mehr als das Spiel.

Astro Boy [PS2 , Justgamers]

Ist der Artikel hilfreich? Dann bookmarken Sie ihn bei:

Hilfe?