Gesamtwertung42%/10 |
GrafikMangelhaft SoundBefriedigend |
LanzeitspaßMangelhaft SpieleinstiegAusreichend |
BedienungMangelhaft |
Ihr seid der Meinung, dass WWE Smackdown Vs. Raw nicht hart genug ist? Vielleicht ist Backyard Wrestling 2: There Goes The Neighborhood dann genau das Richtige. Eidos Prügelspiel setzt auf knallharte Action. Ob der Titel auch überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Review.
Das Einzige, was schnell an das klassische Wrestling erinnert, ist die simple Geschichte, und diese ist wirklich schnell erzählt.
Ihr seid ein blutiger Anfänger, der weder besonders gut wrestlen kann, noch besonders viel Geld in der Tasche hat. Da kommt es Euch nur allzu gelegen, dass die Backyard Wrestling Inc. eine Art Meisterschaft in Eurer regionalen Stadt stattfinden lässt. Eure Motivation zur Teilnahme ist ein stattliches Preisgeld von einer Million Dollar.
Ihr müsst in raschen Kämpfen z.B. diverse Aktionen ausführen, wie der Einsatz von Waffen, um die jeweilige Mission abzuschließen. Danach folgen harte Duelle mit anderen Wrestlern, die sich nicht so leicht geschlagen geben. Wer sich bis zum Finalsieg durchringt, der darf sich dann als bester Wrestler bejubeln lassen.
Die Kämpfe sind nicht zu vergleichen mit denen aus WWE Smackdown Vs. Raw. Ihr kämpft z.B. in einem Swimmingpool oder auf einem Hinterhof und dort liegen mehr Waffen rum, als Ihr zählen könnt. Da es keine Regeln gibt, könnt Ihr Eure Widersacher mit diesen natürlich intensiv bearbeiten.
Besonders auffällig dabei ist, dass der Einsatz der Waffen über die Brutalitätsgrenze hinausgeht. So bohrt Ihr Euch in den Gegner rein und es fängt kräftig an, Blut zu spritzen. Auch ansonsten wirken die Kämpfe so, als würden die Athleten sich für Geld zu Tode kloppen.
Neben dem Karrieremodus, in welchem Ihr Euch selber einen Charakter generieren dürft (wobei sich die Auswahl auch stark in Grenzen hält), gibt es noch weitere Spielmodi. So könnt Ihr auch einzelne Kämpfe ausrichten und Euch dabei für einen von 20 verschiedenen Wrestlern entscheiden.
Dabei stehen nicht nur Männer zur Auswahl, sondern auch Frauen. Die Namen werden wohl auch nur eingefleischten Fans etwas sagen. Denn hier treffen nicht Hulk Hogan, Big Show und The Undertaker aufeinander.
Die Kämpfer visieren sich nicht optimal an und vor allem bei Aktionen aus dem Lauf ist es mehr als schwer, sein Gegenüber zu erhaschen. Kann man erstmal die berüchtigten Finisher ausführen, sind die Duelle dann schnell entschieden. Dann gilt es nur noch, den Gegner auszuzählen.
Grafisch bietet der Titel auch nicht besonders viel, eher fühlt man sich an die ersten Tage der PlayStation 2 erinnert. Die Kämpfer wirken schlecht modelliert, die Umgebungen nicht gerade sauber und die Animationen sind sehr abgehackt.
Für den heutigen Standard einfach zu wenig, um die Konkurrenz zu schocken.Die Geräuschkulisse ist ebenfalls recht sparsam. Einzig auffallen kann der Soundtrack, der sich recht gut anhören lässt. Untermalt wird das Geschehen von Hip-Hop und Metal-Stücken, und die passen eigentlich recht gut zu den ansonsten sinnlosen Kämpfen.