Gesamtwertung55%/10 |
GrafikBefriedigend SoundAusreichend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
In naher Zukunft beherrschen übermächtige Konzerne, anstelle von Regierungen, die Erde und bekämpfen sich gegenseitig. Dabei stehen Daten-Diebstahl und Spionage auf der Tagesordnung und niemand schreckt mehr vor Hacker-Übergriffen in fremde Netzwerke zurück.
Die einzige Möglichkeit den kriminellen Drahtziehern einen Strich durch die Rechnung zu machen ist vorgegebene Schlüsselpunkte zu infiltrieren und sich per Cyberspace in die Großrechner der Firmen einzuloggen. Nur in der virtuellen Welt ist es den beiden Cy Girls möglich, wichtige Informationen zu beschaffen und für den weiteren Spielverlauf relevante Fähigkeiten herunterzuladen und zu lernen.
So schleicht ihr beispielsweise mit Ice zu Beginn des Spiels in einem Konzern in typischer Stealth-Manier durch den Bürokomplex, und presst euch unter anderem gegen Wände, um aus geschützter Position heraus zu feuern. Aska hingegen startet in einem dunklen Bergwerk und kämpft sich von dort aus in eine nahegelegene Villa durch.
Sie bevorzugt dabei eher traditionelle Techniken und vertraut auf ihre Schwertkampf-Fähigkeiten. So kann sie beispielsweise an Wänden entlang laufen, oder mit einem gewagten Salto Abgründe und Hindernisse überwinden. In Sachen Arsenal kommen grundverschiedene Waffen zum Einsatz. Ice benutzt als Standardwaffe ihre halbautomatische Pistole, kann aber auch die hochfrequenten Maschinengewehre erledigter Kontrahenten aufsammeln. Aska hingegen setzt neben ihrer flinken Klinge auch noch verschiedene Wurfsterne oder ein Drahtseil mit Pfeilspitze im Nahkampf ein.
Gespielt wird in Third-Person Ansicht, wobei die Kamera nicht selten zum Problem wird. Trotz Verfolgerperspektive muß oftmals manuell nachjustiert werden, um den geeigneten Blickwinkel für den Kampf einzustellen. Dabei verliert ihr in hektischen Situationen mit hohem Gegneraufkommen schnell einmal den Überblick. Zudem reagiert das Cybergirl stellenweise recht schwerfällig auf eingegebene Kommandos.
Ein wenig Abwechslung abseits der nervigen Rätseln und den ständig nachfolgenden und immergleichen Gegnern, bietet der eingangs erwähnte Cyberspace. Ähnlich wie im Film Tron wird die virtuelle Welt in einem hässlichen Drahtgittermodell dargestellt. Die Umgebung bleibt dabei gleich, sie wird nur eben in die Cyberansicht übertragen. Hier müsst ihr, je nach Aufgabe, unter Zeitdruck bestimmte Ziele erfüllen, meist geht es aber nur darum neue Cyber-Fähigkeiten, die in anderen Levels zum Einsatz kommen, zu erlernen und missions-relevante Dateien zu finden.
Du bist Gladiator, der Held der Spiele im Kolosseum. Besiege Deine Gegner und erkämpfe Dir die Cance auf 10.000 €. zum Spiel...
Cy Girls im Test.
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