Gesamtwertung83%/10 |
GrafikAusreichend SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegSehr gut |
BedienungGut |
Kein Problem! Dancing Stage Fever bietet Anfängern eine Art virtuelle Tanzschule und hält für die Tanzprofis trotzdem schweißtreibende Herausforderungen parat. Vorpubertäre Teenager, die also gerne mal ihren Schwarm in der Disco zum Tanz auffordern wollen, bekommen hier die Chance, zu lernen, wie man die Angebetete auf der Tanzfläche beeindruckt.
Das Spielprinzip ist eigentlich recht simpel gehalten. Ähnlich den anderen Bemani- und Tanzgames laufen auf dem Screen Pfeile von unten nach oben durch. Im richtigen Moment müsst ihr mit dem Fuss auf den entsprechenden Pfeil auf eurer Tanzmatte treten. Gelingt dies, werden euch Punkte gutgeschrieben.
Als Hilfestellung dafür werden gleich zwei unterschiedliche Modi geboten: Der Unterrichts- und der Trainingsmodus. In Ersterem erlernt ihr die Grundlagen, von einfachen Schritten bis hin zu verrückten Drehsprüngen in unterschiedlichen Lektionen. Das trainiert nicht nur, sondern macht auch großen Spaß, da man somit einen perfekten Einstieg in die Tanzspielwelt findet.
Hat man aus diesem Modus ausreichend gelernt, kann man seine Tanzkünste noch im Trainingsmodus verbessern. Hier wählt man einen der insgesamt 28 Songs und studiert diesen auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ein. Dabei lassen sich verschiedene Hilfestellungen anzeigen, wie zum Beispiel ein Taktstrich.
Discogänger, die schon über ihre vorpubertäre Phase hinaus sind, lassen solche Tutorials natürlich links liegen und stürzen sich sofort in die Hauptmodi des Spiels. Der Kernmodus von Dancing Stage Fever, welcher sich unspektakulärer einfach Spielmodus nennt, bietet abwechslungsreiche Vielfalt. Jeder der 28 Songs ist sofort in den vier Schwierigkeitsgraden Anfänger, Standard, Schwierig und Profi anwählbar.
Hat man ein Lied auf einer Stufe erfolgreich abgeschlossen, werden die gewonnen Punkte zusammengezählt und eine Note wird vergeben. Somit kann man versuchen, ein Lied solange zu tanzen, bis man es auf jeder Schwierigkeitsstufe mit der besten Note abgeschlossen hat.
Sucht man allerdings die ultimative Herausforderung, wählt man den NonStop-Modus. In diesem gilt es, ganze fünf Songs am Stück ohne Verschnaufpause zu tanzen, was schon mal bis 20 Minuten dauern kann. Um durchzuhalten, sollte man natürlich so viele Tanzschritte wie möglich ausführen. Verpasst man zu oft den richtigen Einsatz, ist der Spaß auch schon vorbei und man darf von vorne anfangen.
Richtige Partystimmung kommt letztendlich aber erst im Zwei-Spieler-Modus auf. Nicht selten muss man sich vor Lachen auch mal hinsetzen, weil der menschliche Gegner dabei ist seine Beine zu verknoten.
Für richtige Experten, die zwei Tanzmatten besitzen, aber trotzdem nur alleine spielen wollen, gibt es den Experten-Modus. Hier tanzt der Spieler einen Song, indem er gleichzeitig auf zwei Tanzmatten tanzt, die hintereinander liegen.
Dancing Stage Fever hat nicht nur den Vorteil, dass man auf die Tanzschule verzichten kann, auch der Weg ins Fitness-Studio gestaltet sich nun etwas unkomplizierter. Im Workout-Modus besteht nämlich die Möglichkeit, die eigenen Kalorien abzubauen. Hier verrät man dem Spiel einfach das eigene Gewicht und das Geburtsdatum und schon werden nach dem nächsten Tanzen die verbrauchten Kalorien angezeigt. Ebenfalls kann man einstellen, wie lange man tanzen will oder wie viele Kalorien man abspecken möchte. Hat man dies getan, tanzt man daraufhin einfach so lange, bis die gewünschten Kalorien abgebaut wurden.
Die grafische Präsentation während der sportlichen Betätigung kann man nicht unbedingt als sehr gelungen bezeichnen. In einigen Songs herrscht auf dem Bildschirm so viel Chaos, dass man öfter mal einen der Bewegungspfeile übersieht, was nicht gerade Sinn und Zweck der Sache sein sollte.
Ebenso bekommt man manchmal das Gefühl, gerade einen Trip zu durchleben, da schrille, schnelle Farben von der einen zur anderen Seite des Bildschirms rasen. Die Songauswahl aus den Bereichen Techno, Rock und Pop ist zwar recht gut gelungen, doch sollte erwähnt werden, dass es mehrere der Songs bereits im Vorgänger Dancing Stage MegaMix gegeben hat.
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