Gesamtwertung75%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungSehr gut |
James Camerons Dark Angel ist ein Titel, der sich nach der erfolgreichen und gleichnamigen Serie im TV orientiert. Konsolenumsetzungen von TV-Serien gab es ja schon des Öfteren. Wie sich dass mit Science-Fiction gewürzte Action Game im Spiel macht, dass von Radical Games entwickelt wurde, und von Sierra veröffentlicht wird, könnt ihr in unserem ausführlichen Test nachlesen.
Sauber gegliedertes Menü...
Schauplatz des Action-Adventures ist das 21. Jahrhundert in Seattle. Terroristen haben die US Wirtschaft mit einem elektromagnetischen Impuls, der durch eine gezündete Atombombe verursacht wurde, lahm gelegt. Max, der Hauptcharakter des Spiels wurde als Kind von der militärischen Organisation Manticore gentechnisch verändert. Ziel war es, Supersoldaten zu erzeugen, die übernatürliche Kräfte besitzen.
Jedoch gelang ihr mit einigen anderen veränderten Kindern die Flucht aus der militärischen Basis. Nun ist Max auf der Suche nach ihrer Schwester und den anderen geflohenen Kindern, um sie mit ihren besonderen Kräften zu beschützen und auch ihre eigene Vergangenheit zu erforschen. Ihre Gegner sind dabei die Soldaten der korrupten I-Corp Organisation, die nicht lange Fackeln sobald sie Max sehen. Kräftige Unterstützung leistet ihr dabei der Journalist Logan Cale, der ihr immer wieder mit wertvollen Tipps zu Seite steht.
Das Haupt Menü ist sauber aufgelistet und es lassen sich einige nützliche Sachen darin einstellen. Angefangen beim Schwierigkeitsgrad, welcher drei Stufen beinhaltet, über Sprachen wie Französisch, Englisch, Deutsch und Italienisch. Die Untertitel sind hier selbstverständlich ebenfalls veränderbar. Auch der Controller lässt sich hier konfigurieren, wenn auch nur in drei fest eingestellten Optionen. Besser wäre es hier aber gewesen, wenn der Spieler seine Buttons nach eigenen Wünschen hätte belegen können. Auch einige Bonus-Beigaben wurden auf die DVD mit dazu gepackt.
Da wären: Der original DVD-Film Trailer, jede Menge Screenshots von Jessica Alber, der Darstellerin von Dark Max, ein Interview mit den Entwicklern und den beiden Hauptdarstellern der Serie, sowie das Buch Dark Angel Vor Tagesanbruch zum lesen. Jedoch sind alle zwei Interviews und dass Buch in Englisch gehalten. Sobald man die DVD in die Konsole einlegt und startet, wird man mit einem netten Intro, das über dass Geschehen und die eigentliche Geschichte von Dark Angel aufklärt, begrüßt. Sobald dass informative Intro zu Ende ist, kann der Spieler sich im schon genanten Auswahlmenü tummeln, wo es einiges einzustellen gibt. Im Spiel angekommen ist der Bildschirm sauber aufgeteilt.
Dort sind immer einige wichtige Informationen einzusehen. Da wären die beiden Energiebalken, die für Max und ihre Gegner die Gesundheit anzeigen, die Wutanzeige und die Gefahrenanzeige, die sich je mehr Gefahr sich breit macht, immer mehr in den roten Bereich steigert. Um in Form zu bleiben, sollte man die im Spiel herumliegenden Gesundheitspacks aufsammeln, mit denen man aber auch sparsam umgehen sollte. Es gibt aber auch andere nützliche Goodies. Alle sind leicht zu erkennen, da diese mit einer Art blauen Licht umleuchtet sind. Solche Utensilien wären zum Beispiel Feuerzeuge, um Benzinfässer in die Luft zu jagen um sich einen Weg freizumachen oder Funkgeräte um gegnerische Charaktere auf die falsche Fährte zu locken. Hat der Spieler dann Objekte wie Codekarten oder Plastiksprengstoff gefunden und sind diese dann zu gebrauchen, blinken diese auf dem Bildschirm auf. Sofort weis man dann, welches Objekt benötigt wird. Das trübt jedoch den Spielspass, denn hier muss der Spieler nicht mehr viel denken. Wenn Max auf ihre Kontrahenten trifft, geht es nicht gerade damenhaft zu.
Durch betätigen der Tasten X, Dreieck, Quadrat und Kreis geht es ihren Gegnern an so richtig den Kragen. Dabei verteilt unsere Dame allerlei Tritte und Schläge. Mehrmaliges drücken der genannten Tasten bewirkt das Ausführen einiger Special-Moves. Fünfzig verschiedene Kampfbewegungen gibt es in dem Spiel zu bewundern. Ein besonderes Feature ist die Wutanzeige. Mit jedem Schlag seitens des dunklen Engels, nimmt die Anzeige zu. Sobald diese dann vollkommen rot ist, stehen dem Spieler schnellere und wirkungsvollere Kampfmoves zu Verfügung. Ab und an werden die Kämpfe zwischen Max und ihren Kontrahenten im Zeitlupen Modus angezeigt. Dieses wirkt aber störend und ist Nerven raubend nach längerem Spielen.
Zudem bringt es im Spiel keinerlei nutzen, sondern verzögert nur die flüssige Spielzeit. Falls unsere Dame durch zu viele Gegner mal in Schwierigkeiten kommen sollte, kann sie sich durch spektakuläre Luftsprünge wie Saltos aus der Misere ziehen. Max besitzt aufgrund ihrer genmanipulierten Natur auch noch andere besondere Fähigkeiten. Solche bewirken einen Röntgenblick oder den Schnelligkeitsmodus. Hier kann sich Max blitzschnell von einer Position auf die andere bewegen.
Dieser Modus ist jedoch auf Dauer verwirrend und man prügelt sich später lieber wieder so auf die Gegner ein, denn dies geht wesentlich einfacher und ist auch sicherer. Selbstverständlich gibt es auch eine Waffe, die Max mit sich führt. Hier wird eine Lautlospistole benützt. Mit dieser werden dann Scharfschützen, die so nicht erreichbar wären, lautlos ausgeschaltet. Auch hier sollte man mit der Munition sparsam umgehen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Kamerasteuerung.
Beim betreten eines neuen Ganges wird die Einstellung oft umgeschaltet und verwirrt somit den Spieler, das er oft wieder in die falsche Richtung zurückläuft. Speicherpunkte gibt es keine, denn es wird nach jedem erledigten Auftrag abgesichert. Bei einem neuen Auftragsbeginn schwenkt die Kamera die wichtigsten Positionen einmal an, um den Spieler zu zeigen wo sich zum Beispiel nützliche Utensilien wie Gesundheitspacks oder Ausgänge befinden, was dass Spielgeschehen doch um einiges vereinfacht. Ebenfalls findet bei einem neuen Auftrag die Missionsbesprechung statt. In dieser gibt Logan einige Hinweise zu der aktuellen Lage. So erfährt man zum Beispiel ob sich viele Gegner in der aktuellen Ebene befinden. 25 Missionen auf sechs verschiedenen Orten müssen dabei bewältigt werden.
Dann werden noch einmal die Missionsziele angezeigt, welche zu überwinden sind. Die Steuerung ist einfach und man hat diese schnell im Griff. Max wird mittels des linken Analogsticks über den Bildschirm bewegt. Der rechte Stick ist dazu geeignet, die Kameraposition um Max selbst herum zu drehen. So kann der Spieler seine Gegend um sich herum betrachten. Dies ist aber unwichtig und eigentlich im Spiel selbst nicht zu gebrauchen.
Schade dass es auch keine Kombinationen aus den verschiedenen belegten Tasten gibt, um richtig gewaltige Schläge oder Tritte auszuteilen. So bleibt einem nur übrig, möglichst oft eine entsprechende Taste zu benützen. Die Schultertasten sind da um seine Pistole zu nutzen oder Max besonderen Fähigkeiten auszureizen.
Bei der Grafik steht 3D im Vordergrund, auch wenn diese ein wenig düster ist. Hier lässt sich auch einiges an Inventar von Räumen zerstören. Egal ob Stühle, Flachbildschirme oder nur normale Holzkisten. Fast alles kann hier zu Kleinholz verarbeitet werden. Wettereffekte wie Regen, sehen zwar nett aus, aber hier hätten sich die Entwickler etwas mehr Mühe geben können, um dass ganze noch realistischer gestalten zu können. Wie oben schon erwähnt, lassen sich im Auswahlmenü verschiedene Auswahlkriterien einstellen.
So auch die Sprachausgabe. Deutsch, Italienisch, Spanisch und Französisch stehen hier in der Liste. Langweilig wird es jedoch bei besiegten Gegnern, hier fallen Max immer nur dieselben Sprüche ein. Diesbezüglich wäre etwas Abwechslung und Kreativität doch wünschenswert gewesen.
Dark Angel im Test.
Was halten Sie vom neuen Spiel von Vivendi?
Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.