Gesamtwertung64%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Top Gun!
Deadly Skies III bietet, wie nicht anders zu erwarten, packende Luftkampfaction, aber auch eine überaus komplexe Hintergrundgeschichte mit einer großen Zahl an Charakteren, die im Laufe des Spiels ihre Beziehungen zueinander vertiefen und deren Entscheidungen eure Flieger-Karriere beeinflussen. Die Irrungen und Wirrungen der verschiedenen Personen, die an eurer Seite fliegen und euch auf dem Boden unterstützen, sind dabei so vielfältig, dass sich reine Action-Freunde wohl schnell von den Zwischensequenzen und den zum Glück überspringbaren Gesprächen abwenden werden.
Im Endeffekt geht es mal wieder um den Kampf von Gut gegen Böse. Ihr gehört in Form der Delta Squadron den Verteidigern der freien Welt an, welche keine geeigneten Piloten mehr finden konnten und jetzt auch Quereinsteiger wie euch rekrutieren mussten. So findet ihr euch mit einigen anderen Neueinsteigern, aber auch mit alten Haudegen auf dem Stützpunkt wieder. Eine Ausbildung bekommt ihr allerdings nicht, es geht direkt ins Cockpit und in die Luft. Meist geht es in den Aufträgen darum, die angegeben Ziele zu vernichten, feindliche Flieger in die Flucht zu schlagen oder zivile Objekte zu beschützen.
Die Flug-Action fällt dabei sogar recht spannend aus. Die Flieger steuern sich gut, Radar und Karte sind funktionell und auch die verschiedenen Ansichten lassen Freude aufkommen. Zu empfehlen ist übrigens die Steuerung nicht auf Novice zu stellen, denn dann wird euch auch viel Arbeit abgenommen, was aber in weniger Spielspass resultiert. Erst mit der ein wenig komplexeren Steuerung gelingen auch riskantere und spaßigere Flugmanöver, diese verlagen aber auch ein wenig Übung.
Schlagt ihr euch während des Luftkampfs gut, winken eine Belohnung und ein weiteres sinnloses Gespräch mit einem weiteren nervigen Charakter. Das Leben als Pilot auf einer Airbase bietet euch neben verschiedenen Bereichen wie Hangar, Besprechungsraum oder privates Quartier auch die Möglichkeit, im hauseigenen Laden ein wenig einzukaufen. So gebt ihr eure schwer verdienten Punkte aus euren Luftgefechten wieder für stärkere Waffen und neue Flugzeuge aus.
Über den Wolken...
Grafisch gesehen ist Deadly Skies III der totale Absturz. Aufgrund der absolut langweiligen und flachen Landschaften, welche lieblos und undetailliert daherkommen, und der auch ansonsten kaum überzeugenden Grafik kommt ihr am Pad ins Trudeln. Man fragt sich, wo die Grafiker die letzten Jahre gesteckt haben, denn der Titel wirkt optisch als stamme er aus der PSone-Steinzeit. Lediglich die nett gezeichneten Anime-Figuren und Hintergrundbilder können vor der frühzeitigen Betätigung des Schleudersitzes bewahren.
Soundtechnisch sieht es ein wenig besser aus. Während der Gefechte quatschen euch Flügelmänner und Frauen sowie eure Kontrahenten gerne voll. Dabei wird auch versucht, die Beziehung zwischen den Charakteren zu festigen, was allerdings nicht so recht gelingt, weil ihr euch im Kampf total auf die Kontrolle eurer Maschinen und das Gefecht konzentriert und daher verständlicherweise weniger auf die Unterhaltungen achtet. Somit nervt die dauernde Sprachausgabe also mehr, als dass sie die gwünschte Atmosphäre erzeugt, die langweilige 08/15 Musik tut ihr übriges, um die eigentlich ernsthafte Action zu einem Kindergarten verkommen zu lassen. Immerhin dürft ihr zu Spielbeginn den 60Hz Modus anwählen, und den Sound in Dolby Pro Logic II genießen. Besitzer eines Flight Sticks dürfen ebenfalls frohlocken, denn der Titel unterstützt die optionale Zusatzhardware.
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Deadly Skies III im Test.
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