Gesamtwertung65%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Ego-Shooter gibt es, wie sicherlich jedem bekannt ist, inzwischen für jedes erhältliche System wie Sand am Meer. Jedes Jahr bringen zahlreiche Entwickler unter anderem frische Updates für ihre WW2-Shooter, versuchen natürlich ihre Spiele ständig zu verbessern und gerade in Bezug auf den Onlinespielspaß das Genre einmal mehr zu bereichern. So geht es nun auch für die amerikanische Delta Force mit Delta Force: Black Hawk Down Team Sabre in die nächste Runde.
Nur im Team bist du stark!
Wie eingangs bereits erwähnt, führt euch der Auftrag dieses Mal in den kolumbianischen Dschungel und in den Iran. Hier gilt es, einem mächtigen kolumbianischen Drogenkartell das schmutzige Handwerk zu legen und während eures Iran-Einsatzes müsst ihr die Zerstörung einer Bohrinsel verhindern. Bevor es aber dazu kommt, solltet ihr euch zunächst einmal mit dem Tutorial beschäftigen, das euch wie könnte es anders sein, die wichtigsten Aktionen der Steuerung erklärt. Hier lernt ihr das Schießen, Ducken, Springen und werdet selbstverständlich auch mit dem neuen Team-Befehlsmenü vertraut gemacht.
Mit diesem könnt ihr wahlweise via USB-Headset oder Tastenkombination euren Team-Mitgliedern jederzeit Befehle wie Feuerschutz, Gehe zu, Feuer einstellen oder Heile mich, erteilen. Habt ihr euch mit den wichtigsten Steuerungsfunktionen angefreundet und das Tutorial beendet, wird es ernst. Insgesamt müsst ihr euch mit euren Kameraden in Delta Force: Black Hawk Down Team Sabre durch 16 fordernde Levels schießen, die allesamt in eine Kampagne verpackt worden sind.
In diesen Levels werden euch unterschiedliche Aufgaben abverlangt, die es selbstverständlich zu meistern gilt. Mal müsst ihr feindliche Waffentransporte und Drogen sprengen, ein anderes Mal Funkanlagen sabotieren oder Schiffe versenken. Hauptsächlich läuft es aber darauf hinaus, die finsteren Schergen zu eliminieren und das möglichst ohne zivile Verluste. Dabei werdet ihr schnell feststellen, das sich im Vergleich zum Vorgänger nicht allzu viel verändert hat, weshalb sich Team Sabre im Grunde genommen fast wie der erste Teil spielt.
Eure zu erfüllenden Aufgaben stellen während des Spielverlaufs eigentlich keine allzu große Schwierigkeit dar, wäre da nicht der ein oder andere technische Patzer. Grundsätzlich ist es ja nicht verkehrt, Teamanweisungen über das Headset zu erteilen, ärgerlich wird es aber, wenn eure Kommandos nicht immer verstanden oder umgesetzt werden. Dies erweist sich gerade in hitzigen Situationen als problematisch, nämlich wenn ihr im Kugelhagel verletzt werdet und ins Gras beißen müsst, weil euer Kamerad den Heilbefehl nicht sofort ausführt.
Wer jetzt denkt, dann erteile ich eben die Order über Tastenkombinationen, wird auch ebenfalls enttäuscht. Genau wie über das Headset werden hier die Anweisungen erst nach mehrmaligem Tastendruck ausgeführt. Das ist uns unverständlich, denn ein Sprachbefehl kann missverstanden werden, ein Tastenkommando hingegen jedoch nicht.
Ein weiteres Ärgernis stellt die künstliche Intelligenz eurer Teamkollegen dar. Mal ergreifen diese in heftigen Feuergefechten die Flucht oder lassen sich gar zurückfallen. Dann müsst ihr dummerweise nicht nur auf Feuerunterstützung, sondern obendrein auch noch auf Munitionsnachschub und ärztliche Versorgung verzichten. Teilweise kam es sogar vor, dass sich die Kameraden verlaufen und nicht mehr den Weg zurück an eure Seite finden. Ihr müsst sie dann wiederfinden und zurück auf die richtige Route lotsen.
Gameplay Vielfalt
Der Titel gibt aber nicht nur Anlass zur Kritik, sondern hat auch durchaus seine schönen Seiten. Nach erfolgreich absolvierter Mission erhaltet ihr eine Beurteilung, die euer Vorgehen während des Einsatzes näher durchleuchtet. Die Maximalwertung wird hier nur jemand erhalten, der eine hohe Treffsicherheit hat und sich im Kampf geschickt und loyal verhält.
Am Ende dieser Beurteilung werden Sterne vergeben, mit denen ihr eure Attribute weiter ausbauen könnt. Diese setzen sich aus Ausdauer, Geschicklichkeit und Treffsicherheit zusammen. Übrigens, die ausgebauten Fähigkeiten übertragen sich nicht nur auf euer Alter Ego, sondern auch gleichzeitig auf eure Teamkollegen.
Eine schöne Sache ist auch, dass ihr die insgesamt 16 Einzelspielermissionen zu zweit im Koop-Modus bestreiten könnt. Auch in Bezug auf die Mehrspielermodi kann Team Sabre punkten. Wer nicht im Besitz eines Breitbandadapters ist, hat die Möglichkeit offline mit bis zu vier Spielern via Multitap auf verschiedenen Mehrspielerkarten in die Schlacht zu ziehen.
Online hingegen können sich bis zu 32 Spieler duellieren und sich im Deathmatch, Team-Deathmatch, Capture the Flag oder King of the Hill die virtuelle Kugel geben. Wem das nicht genug ist, der hat zudem mit dem Leveleditor die Möglichkeit, eigene Karten für den Multiplayermodus zu basteln und sich anschließend auf das selbst designte Kampffeld zu begeben. Leider kann der Titel grafisch keinen bleiben Eindruck hinterlassen, was in Anbetracht der guten Onlinefunktionen sehr schade ist. Zwar läuft das gesamte Spiel überwiegend ruckelfrei ab, dafür trüben allerdings zu schwache Texturen, eine zu triste Optik und fehlende Grafik-Highlights den Gesamteindruck. Das können auch dann die teils schönen Bewegungsabläufe und die ansehnlichen Explosionen nicht mehr herausreißen. Beim Sound verhält es sich da ähnlich, jedoch ein Quäntchen besser. Hier erwartet euch zwar keine stimmige Kinoatmosphäre, dafür dürft ihr euch aber über satte Effekte, eine passende Musikuntermalung und eine deutsche Synchronisation in Dolby Surround freuen. Ein zuschaltbarer 16:9-Modus für Breitbildfernseher rundet das Technikpaket abschließend positiv ab.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
Delta Force: Black Hawk Down - Team Sabre im Test.
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