Gesamtwertung14%/10 |
GrafikUngenügend SoundMangelhaft |
LanzeitspaßUngenügend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungMangelhaft |
Eben weil das Geschwindigkeitsgefühl absolut nicht vorhanden ist, ist das Fahren trotz der misslungenen Steuerung sehr leicht.
Bremsen ist überhaupt nicht nötig, ihr könnt auch jede Kurve mit Vollgas fahren. Falls man doch mal kurz davor sein sollte von der Fahrbahn zu rutschen, keine Angst: Es ist nicht möglich. Die Entwickler haben unsichtbare Wände, die man nicht durchbrechen kann, an den Fahrbahnrand gesetzt. Allerdings sind diese Wände schon so gesetzt, dass von einer breiten Rennstrecke nicht mehr die Rede sein kann. Selbst auf gerader Strecke sollte man sich bemühen in der Mitte zu bleiben, da man sonst von dieser durchsichtigen Wand gebremst wird. Diese Wand ist somit auch das größte Hindernis bei diesem Rennspiel. Zwar stehen ab und zu ein paar Bäume oder Schilder auf der Strecke herum, doch stören sollte euch das nicht. Ihr könnt nämlich einfach hindurch fahren, auf einen Aufprall wartet man vergebens.
Die Intelligenz der computergesteuerten Gegner macht das Spiel auch nicht besser. Diese rasen mit heller Freude über die Strecke, doch vom wirklichen Steuern eines Autos haben sie noch nie etwas gehört. Wie im betrunkenen Zustand wackeln die Konkurrenten von der einen unsichtbaren Wand zur anderen. Das sieht auf den ersten Blick zwar lustig aus, aber schnell merkt man, dass hier trotzdem mit unfairen Mitteln gearbeitet wird. Denn ein Computergegner ist quasi unschlagbar. Zwar rasselt auch er von Wand zu Wand, seine Geschwindigkeit scheint das aber nicht zu verringern und er fährt euch immer davon. Selbst wenn der Spieler mit Vollgas fehlerfrei die Strecke meistert, mehr als das Heck des Ersten bekommt er nicht zu sehen.
Ein weiterer Grund zum Ärgern ist zudem der Zwei-Spieler-Modus. Nicht nur, dass für diesen Modus nur zwei unterschiedliche, weitere einfallslose Strecken zur Verfügung stehen, hier ist der Nebel sogar noch dichter, wie man es kaum zuvor in einem Videospiel gesehen hat.
Die Qualität der Spielakustik bietet ebenso wenig Glanzvolles wie die Grafik. Die Autos hören sich allesamt gleich an, was dem Spieler bereits nach ein paar Sekunden auf den Senkel geht. Die Hintergrundmusik besteht aus einigen nervenden, poppig gestalteten Elektrosongs, bei denen sich manche Takte minutenlang zu wiederholen scheinen.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
Dirt Track Devils im Test.
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