Gesamtwertung49%/10 |
GrafikBefriedigend SoundMangelhaft |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegSehr gut |
BedienungSehr gut |
Spiele eine magische Runde Golf mit Mickey und seinen Freunden, lautet das Motto von Disney Golf. Ob das Spiel von Disney Interaktive, dass von Electronic Arts vertrieben wird, auch so beeindrucken kann, wie das Motto und ob es auch für alle Altersklassen geeignet ist, wie angegeben, wird sich in unserem ausführlichen Test zeigen.
Schlagen, Putten und andere Befehle
Bei der Steuerung finden alle Knöpfe, Buttons und Sticks eine Verwendung. Sie ist recht einfach zu bedienen und man findet sich damit schnell zurecht. Als erstes wählt man natürlich den passenden Schläger mit der L1 und L2 Taste aus. Um einen Drive zu schlagen zählt die bewährte Drei-Punkt-Schlagtechnik. Man betätigt die X-Taste ein erstes Mal, wobei sich dann der Fluglinienanzeiger nach links bewegt. Sobald dieser die gewünschte Schlagweite erreicht hat, die X-Taste ein zweites Mal betätigen und der Anzeiger geht zurück nach rechts. Jetzt ein drittes und letztes Mal die X-Taste drücken und der kleine weiße Ball wird gespielt.
Am besten wird der Ball übrigens geschlagen, wenn man den Sweet Spot in der Impact Zone, die Grün markiert und einen engen Spielraum hat, erwischt. Beim Putten gehts etwas leichter. Hier muss der Spieler nur noch die Richtung mit dem Steuerkreuz und die Abschlagweite bestimmen. Genau zielen kann man Dank eines Gitternetzes das über dem Grün eingeblendet wird. Um an den Landepunkt des geschlagenen Ball zu zoomen, muss die Dreieckstaste betätigt werden.
Selbst die Kamera lässt sich in alle möglichen Perspektiven, rund um den Ball einstellen. So kann nach Lust und Laune das Gelände vor dem Spiel genauestens untersucht werden. Um die Höhe und die Richtung einzustellen bewegt man den linken Analog-Stick in die gewünschte Stellung. Um die Position einzustellen, einfach den rechten Analog-Stick nach oben, unten, links oder rechts drücken. Die Charaktere Donald und seine Freunde sind nett animiert worden und sehen ihren Originalen aus den Comicheften, zum Verwechseln ähnlich. Sogar das typische schimpfen von Donald, ist in das Spiel mit eingebunden worden.
Die Umgebung ist bunt gestaltet und versetzt den Spieler in die Comic-Welt von Disney. Allerdings lässt die Golf-Simulation ansonsten zu wünschen übrig, denn ein gutes Spiel, wie zum Beispiel Fifa 2002 von der Playstation 1 kann da auch mithalten. Die Bäume, Palmen, Häuser und Berge wirken langweilig und sind zu grobpixelig ausgefallen. Auch die Musik wirkt eintönig und einfallslos. Denn im Hintergrund spielt, ein sich ständig wiederholendes Trompetengedudel und Klaviergeklimpere, das einem mit der Zeit auf die Nerven geht.
In Disney Golf schlägt der Spieler zusammen mit Mickey, Goofy, Donald und weiteren Freunden ab. Vier verschiedene Golfplätze wie der American Course, der Western Course, der Mountain Course und der Tropical Course stehen sofort zum Spielen bereit. Zwei Plätze werden erst freigeschaltet, sobald man im Challange-Modus gewonnen hat. Bei den verschiedenen Spielmodi stehen insgesamt sieben zu Auswahl an. Da wären: Stroke Play - dem Spiel nach Schlägen, das Match Play, Skins Play dem Spiel nach Punkten, Combination Play dem Kombinationsspiel, Long Drive Contest, Near Pin Contest und dem Challange Mode dem Herausforderungsmodus.
Bei fast allen Herausforderungen, können bis zu vier Spieler teilnehmen. Wird alleine gespielt, kann die Speicherkarte jederzeit zum Einsatz kommen und es geht am zuletzt gespielten Loch weiter. Die magischen Features an dem Spiel sind die über 60 Power-ups mit denen das Können der Charaktere verbessert werden kann, andere Charaktere behindert werden können, sowie lustige Bewegungen, wie etwa der Wunderschlag, der den Golfball in einen Fußball verwandelt. Diese Gegenstände kann man im Shop gegen Münzen erwerben.
Um Münzen zu verdienen muss man sich im Skins Match Modus beweisen. Gespielt wird gegen die anderen Charaktere die immer der CPU übernimmt. Für jedes gewonnene Loch erhält man Münzen, die jede neue Runde mehr werden. Lustig wird es beim Near Pin Contest.
Hier muss versucht werden, möglichst nah mit einem Schlag an dass Loch zu gelangen. Erschwert oder Erleichtert werden die Schläge mit den magischen Features, die mittels eines Zufallsgenerators ausgewählt werden. So kann man Glück haben und einen Ball bekommen der unempfindlich gegen den Wind ist oder die Schussleiste wird um ein paar Yard erweitert. Hat der Spieler hingegen Pech, bekommt er als Schläger einem Regenschirm, mit dem es sich um einiges schlechter schlagen lässt, wie mit einem richtigem Eisen.
Wie auch in anderen Sportspielen gibt es auch hier wieder verschiedene Schwierigkeitsgrade. In fünf Stufen wurde das Golfspiel eingeteilt: Normal, Power, Technique, Kids und Special. Wobei dass Special erst wieder freigespielt werden muss. Auf dem Bildschirm findet man sauber verteilt, alle Informationen zum Spiel. Diese zeigen an, welches Loch gerade gespielt wird, die Entfernung zum Loch, die Windrichtung und die Windstärke, die Schlägerart und die Anzahl schon gebrauchter Schläge.
Disney Golf im Test.
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