Gesamtwertung27%/10 |
GrafikMangelhaft SoundMangelhaft |
LanzeitspaßMangelhaft SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungGut |
Ihr sucht ein neues Rollenspiel für die kalten Wintertage? Es ist euch egal, ob es ein Nippon-RPG oder ein westliches Abenteuer ist? Dann solltet ihr euch vielleicht das neueste Werk des Publishers Midas Interactive näher ansehen. Wir können euch aber jetzt schon verraten, dass dieses Spiel nur etwas für die harten unter euch ist. Warum? Lest unser Review dazu...
Wie für Rollenspiele typisch, herrscht entweder ein brutaler Krieg oder eine holde Maid ist entführt worden. Auch in Eternal Quest darf sich unser Recke höllischen Dämonen entgegen stellen, denn ein schrecklicher Krieg findet im Antlitz des Erlösers statt. Endlich im Dorf angekommen, wo er die Inngeburt des Bösen vernichten soll, erscheint ihm eine düstere Gestalt und flüstert nur: Das ist also der große Champion .... Voller Tatendrang besteigt unser mutiger Ritter die Gruft und sein Abenteuer beginnt.
Nichts geht über ein klasse Rollenspiel mit einer tiefschürfenden Hintergrundgeschichte, Charaktere die einem ans Herz wachsen und natürlich bombastischen Zaubersprüchen. Wer hingegen auf all diese Dinge verzichten kann, darf sich mit Eternal Quest beglücken. Es bezeichnet sich selbst zwar als Rollenspiel, macht seinem Genre jedoch in keiner Weise Ehre. Ihr steuert euren Helden durch per Zufall generierte Abschnitte und prügelt auf alles ein, was euch in den Weg kommt. Gegenstände, die ihr findet oder die ein vernichteter Gegner hinterlässt, sammelt ihr ein.
Mit jedem Sieg erhaltet ihr Erfahrungspunkte, mit welchen euer Charakter immer stärker wird. Ziel in jedem Abschnitt ist es, die Falltür zu finden, welche euch Zugang zum nächsten Abschnitt bietet. Diese kann gleich am Start sein, da es wie gesagt immer zufallsgenerierte Welten gibt oder ihr müsst euch durch eine Monsterhorde schlagen und den Ausgang suchen. Apropos Gegner, diese stellen sich vor allem am Anfang als echtes Problem dar, da sie geradezu frustrierend stark sind. Hat man den Löffel erst einmal abgegeben, heißt es wieder vom Anfang anzufangen, da der Recke nur ein Leben zur Verfügung hat.
Grafisch gesehen enttäuscht das Spiel ebenfalls. Da es sich um ein zufallsgeneriertes Spiel handelt, gleicht ein Raum den nächsten. Eternal Quest reizt nicht mal ansatzweise die Stärken der PlayStation 2 aus, obwohl einige magische Effekte ordentlich umgesetzt worden sind und wenigstens ein wenig vom tristen Falltüren suchen ablenken.
Soundtechnisch gibt es ebenfalls nichts Gutes zu melden. Es gibt weder eine Sprachausgabe, noch einen abwechslungsreichen Sound. Das doofe Pfeifen wird einem spätestens nach 10 Minuten auf den Wecker gehen und daraus resultiert nur eines: Das Abschalten des Tons und das Einschalten einer anderen Musik. Es ist wirklich schade, hätte man sich ein wenig mehr damit beschäftigt, wäre mit Sicherheit etwas Besseres rausgekommen. Denn mit all den Gegenständen ist eine kleine Spieltiefe ja schon gegeben, doch der Rest ist wirklich das Letzte.
In Seafight erforschst Du die abenteuerliche Karibik auf der Suche nach versteckten Schätzen und leicher Beute. 10.000 € auf den besten Spieler! zum Spiel...
Eternal Quest im Test.
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