Gesamtwertung75%/10 |
GrafikBefriedigend SoundBefriedigend |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Wenn man den Namen Eidos Interactive hört, denkt man sofort an Titel wie Tomb Raider oder Soul Reaver . Dies bestätigt, dass das Genre Action Adventure sehr beliebt ist und seine Fangemeinde stetig größer wird. Der neue Titel E.O.E. Eve of Extinction ist ebenfalls ein Spiel dieser Art. Doch was kann man sich unter diesem Namen vorstellen? Ist es ein Spiel alla Tomb Raider oder hat es gar mit Vampiren zu tun. Weder noch E.O.E. spielt in der Zukunft und ist mehr eine Mischung aus Star Wars und Matrix. Was genau sich hinter diesem mysteriösen Namen verbirgt wird hier geklärt.
Im 21. Jahrhundert macht die Firma Wisdom eine bahnbrechende Entdeckung. Sie haben es möglich gemacht das menschliche Nervensystem mit Metall zu koppeln. So ist es ihnen gelungen sehr starke Waffen herzustellen. Jedoch sind ihre Bemühungen nicht auf Forschung ausgerichtet, sondern sie versuchen die Welt militärisch zu kontrollieren. Josh Calloway und Elliel Evergrand sind die Hauptcharaktere des Spiels. Sie haben die Machenschaften von Wisdom aufgedeckt, sind aber bei ihrer Flucht geschnappt worden. Josh haben sie für irgendwelche Experimente benutzt. Elliel´s Geist haben sie in eine neue Waffe verpflanzt und nannten sie E.O.E.. Glücklicherweise konnten sie fliehen. Dies könnt ihr nicht auf euch sitzen lassen, so sinnt ihr nach Rache und versucht mit eurem Vermächtnis den Wisdom Konzern vernichtend zu schlagen. Der einzige der euch unterstützt ist eure Freundin.
Die VermächtnisseIhr beginnt das Spiel im Bürodistrikt, wo ihr gleich gegen eine große Anzahl von Agenten kämpfen müsst. Diese Agenten werden entweder direkt von euch bekämpft oder teils wie in Shenmue, wo ihr rechtzeitig irgendein Knopf drücken müsst. Dabei führt dann euer Held eine vorbestimmte Aktion aus. Diese Feature hat mir sehr gut gefallen, da es das Spiel auflockert. Anfangs besitzt ihr nur zwei Waffen, werden aber im laufe des Spiels mehr. Meistens lassen sie die Obergegner liegen, wenn sie besiegt worden sind. Diese Waffen besitzen alle eine Vermächtnisaktion. Das bedeutet, dass man mit dem Stab besonders hoch springen kann oder das man das Schlangenschwert als Enterhaken benutzt. Die Waffen haben einen Stärkelevel, und der kann wie in einem Rollenspiel steigen wenn man genügend Gegner besiegt hat. Das heißt das die Waffe stärker wird und anstatt zwei Schläge in Folge drei ausführt. Jede Waffe hat auch eine Spezialattacke, die aber erst aktiviert werden muss, in dem man 2 Ley- Kerne findet. Dies ist auch ein wesentlicher Bestandteil des Spiels, da die meisten Rätsel mit diesen Angriffen gelöst werden. Die Spezialattacken werden wie in Harry Potter ausgeführt, wo man Linien mit dem Controller nachfahren muss . Die Rätsel sind relativ plump ausgefallen. Meistens heißt es: Wo finde ich den benötigten Gegenstand oder wie überwinde ich das nächste Hindernis? Pro Abschnitt gilt es, so viele Gegner wie möglich zu besiegen, damit man gegen die immer besser werdenden Agenten eine Chance hat. Gute Steuerung, Schwache KI
Das Game spielt sich recht gut und wird durch eine eigenartige aber interessante Story unterstützt.
Auch die Steuerung ist gut gelungen. Euer Held führt durch Druck auf den X- oder Kreis-Button einen Angriff durch, der sich durch Intensität und Schnelligkeit voneinander unterscheidet. Diese Angriffe lassen sich auch untereinander kombinieren und bieten bei höherem Waffenlevel eine größere Variationsmöglichkeit. Mit der Quadrattaste führt ihr einen Sprung aus. Mit den Schulterbuttons wird entweder geblockt, die Waffe gewechselt oder die Kamera justiert. Die Belegung des Pads ist gut gelöst worden und sorgt dafür das ihr jederzeit das Spiel unter Kontrolle habt. Was negativ aufgefallen ist ,ist die teils dümmliche KI der Agenten. Meistens stehen sie nur so da und warten darauf das jemand sie angreift. Sie bringen den Spieler durch ihre große Anzahl ins schwitzen. Auch die Endgegner Kämpfe haben es in sich, da sie über ein Vermächtnis verfügen und mit den selben Fähigkeiten ausgestattet sind wie Josh.
Bei E.O.E. haben die Entwickler solide Arbeit geleistet. Die Charaktere sehen gut aus und sind detailliert gestaltet worden. Auch die Effekte der Waffen und Spezialangriffen können sich durchaus sehen lassen. Nur leichte Treppeneffekte und der störende Nebel trüben den Gesamteindruck. Auch sehr lobenswert ist die deutsche Synchronisation, da sie nicht bei allen Spielen Standart ist. So lässt sich auch entschuldigen, dass sie nicht ganz gelungen ist. Die Soundeffekte und die Musikstücke an sich passen sehr gut zum geschehen, und vermitteln eine futuristische Atmosphäre.
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