Gesamtwertung63%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungGut |
Der Name Ghost in the Shellsteht für eine sehr erfolgreiche Anime-Serie, die sogar in Deutschland durchaus bekannt ist. Seit kurzem könnt Ihr das Ganze sogar selber spielen. Wir haben die bereits zweite Umsetzung für euch unter die Lupe genommen und berichten, wie sich das Lizenzprodukt schlägt.
Ghost in the Shellspielt in der Zukunft von Japan. Die Macher, Masamune Shirow, haben sich dabei ihr eigenes Universum aufgebaut. Japan hat sich in den Folgejahren auf technologischer Ebene stark weiterentwickelt und Roboter sowie computergesteuerte Maschinen gehören zum festen Bestandteil der Gesellschaft. Allerdings hat dieser Fortschritt viele negative Konsequenzen. Im Sektor 9 herrscht erhöhte Kriminalität, weshalb eine Sondereinheit gebildet wurde, die gegen das Verbrechen vorgehen soll. Leider wird die Geschichte dem Spieler kaum nahegebracht und auch nach dem Durchspielen dürften viele Fragen offen sein. Somit sei gesagt, dass das Spiel nur Kennern der Serie empfohlen werden kann.
Eure Aufgabe ist es daher viel mehr dafür zu sorgen, heile dort anzukommen. Es gibt nicht wenige Widersacher, die versuchen, eure Ankunft zu verhindern. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Ihr die Gegner ausschaltet. Einerseits könnte Ihr eure Nahkampftechniken ausspielen, andererseits verfügt Ihr über verschiedene Waffen. Die Steuerung ist dabei recht gewöhnungsbedürftig, vor allem das Zielen fällt anfangs sehr schwer.
Die Gegner reagieren auch nicht unbedingt schlau. Manchmal braucht es nur einen Blick, bis Ihr von ihnen erhascht seit, andere Male wundert man sich, warum sie unbeeindruckt ihre Wege marschieren. Wesentlich störender sind jedoch die Sprungeinlagen, bei denen die Kamera ihre liebe Mühe hat, hinterherzukommen. Nicht selten kommt es dadurch zu ungewollten Absprüngen und folglich auch zu Frust. Ab und an dürft Ihr auch ein paar Schalter umlegen, um Wege passieren zu können. Immerhin habt Ihr über die Figuren aber recht gute Kontrolle, da die Befehle präzise umgesetzt werden. Wer sich etwas eingewöhnt hat, kann also durchaus Spaß am Spiel haben. Und wer sogar Freunde zum Spielen überzeugen kann, kann via Multitap zu viert an einem Bildschirm spielen. Online-Duelle sind dagegen leider nicht möglich.
Das Ohr wird durch den Kauf auch nicht sonderlich belohnt. Die Musik ist recht langweilig, teilweise auch unscheinbar. Die Dialoge werden leider auch nur auf Englisch gesprochen, so dass lediglich die Untertitel ins Deutsche übersetzt wurden. Die Qualität dabei ist aber durchaus ordentlich. Anime-Fans werden vielleicht aber eher die japanische Synchronisation vermissen, die auf der PAL-Version nicht enthalten ist.
Ghost in the Shell: Stand Alone Complex im Test.
Was halten Sie vom neuen Spiel von Cavia?
Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.