BigBen bringt mit diesem Controller wahrscheinlich den kleinsten seiner Sorte auf den Markt. Leider ist das in keinem Fall ein Vorteil, denn somit wird das Spielen eher zum Krampf für die Hände, da das Handgelenk zu sehr gefordert wird, wenn man den linken Stick und dazu noch die restlichen Buttons bedienen will. Doch nicht nur die Größe stört. Ebenso krampfhaft zu bedienen sind mehrere Tasten. Zum Beispiel ist ragt das digitale Steuerkreuz fast genauso hoch hinaus wie die zwei Analog-Sticks. Somit ist es für den Daumen sehr schwer, immer auf Anhieb die gewünschte Richtung anzusteuern. Die Analog-Sticks selber sind dagegen viel zu klein und man kommt in die Versuchung, die Sticks deshalb nur mit der Daumenspitze zu bewegen.
Kritisch wird es für die Psyche wenn man die R3- oder L3-Tasten drücken will. Dort bekommt man nämlich Angst, dass die Steuerknüppel geradewegs den Geist aufgeben und vom Controller abbrechen könnten. Dafür rutscht man mit dem Daumen nicht so schnell von den Sticks ab, da sie eine feste Gummierung haben. Die acht analogen Tasten (Kreuz, Viereck, Dreieck, Kreis, R1, R2, L1 und L2) machen dem Spieler leider auch keine Freude. Einerseits sind sie zu klein und andererseits heben sie sich zu sehr vom Controller ab. Dabei hat Bigben außerdem das Wort analog wohl etwas zu wörtlich genommen. Nur wenn man die Tasten wirklich mit aller Kraft in den Controller presst, erreicht man die optionale Funktion der jeweiligen Taste im Spiel.
Die Vibration ist zudem die reinste Frechheit. Unausgeglichen rattert der Controller in der Hand hin und her und ist dabei auch noch sehr laut. Außerdem nimmt man schon nach kurzer Zeit während des Vibrierens ein merkwürdiges Piepen wahr.Der Vibrationsmotor ist leider so laut, dass dies nicht zu überhören ist und schnell nervig wird.
Das Mini Pad, welches übrigens auch mit der PSOne funktioniert, ist leider nicht mal jüngeren Spielern mit kleinen Händen anzuraten, auch wenn der Preis mit 12,99 Euro noch so günstig ist.
Jeder Videospieler weiß, wie viel Spaß das Spielen mit mehreren menschlichen Personen machen kann. Leider besitzt die Playstation 2 nur zwei Anschlüsse für Controller. Somit muss sich jeder Multiplayer-Fan früher oder später ein Multitab zulegen, damit die Freunde nicht dauernd zugucken müssen.
Dabei ist der Multitab von BigBen gut zu empfehlen. Sein Design passt recht gut zur Playstation 2 und bietet vier Controllern und vier Memory Cards Platz. Zwar muss man die Controller etwas fester in den Multitab von BigBen pressen als in den Playstation 2, was anfänglich den Spieler etwas erschreckt, weil er denkt, dass der Anschluss nicht der Richtige ist, doch stört dies nicht wirklich niemanden mehr. Der Multitab besitzt außerdem an der Unterseite 4 kleine Polster an den Ecken, damit er weich auf dem Boden steht. Somit bietet die Peripherie den gleichen Komfort wie der Original-Multitab von Sony und ist zudem noch mit 17,99 Euro wesentlich billiger und jedem zu empfehlen.
Der Multikonsolero kennt das. Jedes mal wenn man mit einer anderen Konsole spielen möchte, muss man mühselig die Kabel umstecken. Nun könnte BigBen´s RGB-Kabel dieses Problem lösen, da es mit Xbox, Nintendo 64, GameCube, Dreamcast, PSOne, Playstation 2 und sogar Sega Saturn kompatibel ist.
Das Ganze funktioniert dabei so, dass man den RGB-Anschluss mit vergoldeten Metallteilen an den Fernseher steckt und dann am anderen Ende den dafür vorgesehen Anschluss mit der jeweiligen Konsole verbindet. Leider darf man gleichzeitig nicht mehr als eine Konsole mit dem Fernseher verbinden, somit muss man trotzdem weiterhin den Stecker an den Konsolen austauschen. Davon abgesehen ist das Schaffen allerdings nicht mehr so nervig wie vorherLeider bringt das RGB-Kabel allerdings für ein RGB-Kabel keine optimale Leistung.
Die Original-Kabel von den jeweiligen Konsolenherstellern sind diesem Kabel eine Länge voraus. Zwar ist die Grafikleistung angemessen, doch flimmert das Bild noch bemerkbar über den Bildschirm und es sieht zudem nicht so flüssig aus wie bei den Vorbildern. Nervig ist auch für 4:3 Fernseher-Besitzer, dass das Kabel bei jedem Start der Konsole automatisch in den 16:9-Modus schaltet und man somit am oberen und unteren Bildschirmrand schwarze Streifen hat. Noch dazu ist bei uns in der Redaktion das Bild zum Start auf dem Fernseher immer etwas nach links gerückt, sodass wir manuell am Spiel oder am Fernseher das Bild wieder verschieben mussten.
Wer ein preiswertes und zufriedenstellendes RGB-Kabel sucht und außerdem mehrere Konsolen besitzt, wird mit diesem Kabel für 14,99 Euro zufrieden sein. Wer allerdings unbedingt die beste Peripherie besitzen muss, sollte sich weiterhin an die Original-Kabel der Konsolenhersteller wenden.
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